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Prototypen und Wunschvorstellungen

Das Formel 1 Forum frĂĽherer Tage...
Beitrag Sa Jan 20, 2007 9:53 pm

Beiträge: 3303
Angesichts der Fragezeichen bzgl. des von Michael angesprochenen Stefan GP Teams und der damit eingehergehenden Quellenangabe stelle ich ich es mir sehr interessant vor das wir mal die einzelnen Typen in dieser Quelle nachgehen . Wenn ich ehrlich bin ,einige kenn ich garnicht ,andere halte ich fĂĽr Hirngespinste ,bei einigen gibts da wohl Unstimmigkeiten usw.
Da wir ja eh auf die neue Saison warten und es nunmehr doch noch Winter werden soll ,haben wir ja alle viel Zeit mal in den Archiven zu wĂĽhlen :-)

Ich beschränk mich mal auf die Autos die nach 1950 das Licht der Welt erblickt haben sollen oder wollten und stell mal die ersten drei Typen zur Diskussion

Aston Martin DB3GP

Baird Griffin

Clairmonte Spezial


Zu dem dritten ,dem Clairmonte Spezial kann ich folgendes beitragen .

Das Auto wurde von Chapman konstruiert und gebaut und das kam so . Kurz nach GrĂĽndung von Lotus Engineering . Zwei BrĂĽder Namens Clairmonte ,die zu dem Zeitpunkt mit einem 2 Liter Riley Rennen fuhren
hatten Chapman beauftragt einen F2 Monoposto zu konstruieren und zu bauen . Lotus sollte Chassis,Karosse und Aufhängungen entwerfen und bauen und sie wollten einen ERA Motor mit passendem Getriebe liefern . Das der Motor schon 15 Jahre auf dem Buckel hatte und kaum konkurenzfähig sein würde störte Chapman wenig denn er war der Meinung das Lotus nur das Auto baue ,der Motor ginge ihn nichts an . Chapman wollte mit dem Auto in die Regionen der Rennwagenbauer aufsteigen und Lotus als Marke bekannt machen .
Dazu sollte der Wagen Lotus heisen und da zu dem Zeitpunkt die fortlaufende Nr. bei der 7 war ,wurde das Auto schon mal mit Lotus MK VII F2-Car " tituliert . Kurz nachdem Chapman mit der konstruktuion begonnen hatte ,wurde das Projekt auch schon wieder gestoppt . Es ist mir nicht bekannt ob den Brüdern das Geld ausging oder ob sie dann doch muffensausen bekommen haben ,weil Chapman ja quasi ein Neuling war ,auf jeden Fall wurde hin und her verhandelt und schließlich wurde dann doch ein Chassis gebaut und ausgeliefert . Als Chapman dann allerdings hörte das der altersschwache ERA Motor schon beim Einbau explodiert ist trat er den Rückzug an und stieg aus dem Projekt aus und nahm seinen Namen und die Typenbezeichnung mit zurück .
Die Clairmonte Brüder bauten denn Wagen selbst fertig ,bauten eine eigene Karosse und nannten das Geschoss Clairmonte Spezial . Mit einem Lea Francis Motor nahmen sie daraufhin an Sportwagenrennen teil . Gerüchte besagen das der Wagen später mit einem Alta Motor ausgerüstet worden wäre aber nix genaues weiss man nicht

Einen Lotus MK 7 gabs dann nicht mehr aber zwischen dem MK 6 und dem MK 8 gabs den Seven ,eines der erfolgreichsten Lotus Serienautos

Beitrag Sa Jan 20, 2007 10:14 pm

Beiträge: 8060
Zum DB3S habe ich vor einiger Zeit schon mal 1-2 Worte geschrieben: Intern wurde das Projekt nicht so gerne gesehen (soweit ich weiss war der damalige Chefdesigner, der ehemalige Auto-Union Konstrukteur Eberan Eberhorst sogar dagegen), aber Reg Parnell durfte dann doch das Testfahrzeug nach Down Under mitnehmen um an einigen Läufen im Winter 1955 in Neuseeland teilzunehmen - wo das Auto keinen besonderen Eindruck hinterließ. Ich wage zu bezweifeln dass die meisten Leute uberhaupt wussten was da rumfuhr! Das Auto wurde (ohne Motor?!) später an Geoff Richardson verkauft, der das Ding in einen sogenannten RRA ummodelte. Richardson soll über die (besonders handwerkliche) Qualität des Aston Martin NICHT begeistert gewesen sein. Er modifizierte das Test-Chassis und baute einen Jaguar-Motor ein, soweit ich weiss mit 2,4-l. Er fuhr nur wenige Rennen damit, das einzige wichtige war die International Trophy 1957. Auf den Bildern, die ich von dem Event habe, ist das Fahrzeug dummerweise nirgends zu sehen. Ich muss also leider gestehen, ich habe noch nie ein Bild davon gesehen. Später hat er das Teil wieder verkauft. Achtung, es gab später noch einen RRA, aber das war NICHT dieser Aston Martin, sondern ein Cooper T43 mit einer 2,5-l-Connaught Version eines Alta drinnen.

Da haben wir das Teil, sogar in Farbe. Ein selten hässliches Ding. Vor allem verglichen mit dem dann realisierten Entwurf von 1959/1960...

Bild

Beitrag So Jan 21, 2007 10:59 am

Beiträge: 24359
Danke für die Infos! Ich finde den Thread supper, es gab schon ein paar Mal solche Topics, aber meist haben wir uns da auf die GP Projekte in den 90er konzentriert, ich finde es wirklich gut, dass wir uns auch mal mit den früheren geplatzten GP Projekten beschäftigen.

Ich schau mal was ich zum Baird Griffin alles rausfinden kann...

Beitrag So Jan 21, 2007 12:21 pm

Beiträge: 24359
Also bisschen was hab ich gefunden:

Der Baird Griffin war 1951 in der Planung. Hinter dem Projekt steckte Bobby Baird (richtiger Name war William Robert Baird – er starb 1953 im britischen Snetterton im Alter von 41 Jahren in einem Ferrari Sportwagen beim Training). Baird baute neben dem Baird Griffin auch mehrere andere gute Autos, wie den MG K3 oder den Derby Miller. Die Finanzierung seiner Rennsportleidenschaft stellte sich nie als Problem heraus, weil seine Eltern einen eigenen Druck Verlag hatten. Der Baird Griffin basierte auf einem Emeryson Lagonda Special, sowie auf einem Maserati von 1948. Der Motor wurde von Dennis Griffin gebaut, basierte jedoch ebenfalls auf einem Maserati Motor vom Maserati 4CLT. Letztlich wurde der Baird Griffin nie bei einem Formel-1 WM Rennen eingesetzt, jedoch fuhr das Auto bei klanglosen Rennen in Irland und England, welche nicht zur Formel-1 Weltmeisterschaft zählten. Das erste mal war bei der Ulster Trophy in Irland (auf der 11,939 Kilometer langen Strecke in Dundrod) am 2. Juni 1951 ein Baird Griffin gemeldet. Als Fahrer sollte Bobby Baird selbst fahren, letztlich trat das Team jedoch nicht an. Sieger des Rennens war übrigens Alfa Romeo Pilot Giuseppe Farina. Der erste richtige Start bei einem Formel-1 Rennen war dann bei der Richmond Trophy am 14. April 1952, wieder mit Bobby Baird als Fahrer. Dabei wurde Baird als 9. gewertet – hinter Alta Pilot Joe Kelly. José Froilan Gonzalez gewann das Rennen für Ferrari. Das nächste Rennen für Bobby Baird mit seinem Baird Griffin war dann die Ulster Trophy 1952. Das Rennen, das Ferrari Pilot Piero Taruffi gewann, konnte Baird nicht beenden. Das letzte GP Rennen fuhr das Auto dann bei der Daily Mail Trophy am 2. August 1952 im britischen Boreham. Vor dem Rennen entschied sich Baird allerdings auf den Ferrari 500 Formel-2 Rennwagen umzusteigen. Dabei kam auch ein zählbares Ergebnis heraus: bei 22 gewerteten Fahrer (wobei zum Beispiel der 22. – Archie Bryde auf Cooper Bristol – 8 Runden weniger fuhr als Sieger Luigi Villoresi – natürlich auf Ferrari) wurde er immerhin 8. und war damit nur einen Platz hinter Rennlegende Stirling Moss (ERA).

Beitrag So Jan 21, 2007 1:01 pm

Beiträge: 3303
Na dann mal die nächsten drei


Nardi Lancia

DB-Panard "twin engine"

Sacha -Gordine

Beitrag So Jan 21, 2007 1:17 pm

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Noch nicht so voreilig, es gab auch bei den Rennen außerhalb der WM einige Fahrzeuge, die nie bei WM Rennen aufgetaucht sind. Ich weiß, ihr werdet mich gleich wieder für verrückt halten, aber ich wollte die eh schon immer mal durchgehen und jetzt hab ich sie mal ein bisschen zusammengestellt, vielleicht sind ja ganz interessante Fahrzeuge dabei und ihr habt noch ein paar Infos. Ich habe jetzt zunächst nur die von 1950. Zu beachten ist, dass die Rennwagen auch bei Nicht WM Rennen in späteren Jahren aufgetaucht sind, ich hab mich jetzt nur mal auf 1950 beschränkt:

Tornado 1 (Bobby Baird wollte den bei der British Empire Trophy 1950 in Douglas am 15. Juni fahren, zog die Meldung allerdings zurĂĽck).

A.J.B. (A.J. Butterworth wollte den bei der British Tourist Trophy am 15. Juni 1950 in Douglas fahren, zog die Meldung allerdings zurück. Der Name verrät es ja schon fast, ich denke mal der A.J.B. wurde von Butterworth gebaut. Auch startete Butterworth damit bei der Ulster Trophy am 12. August 1950 in Douglas, sowie bei der BRDC International Trophy in Silverstone am 26. August 1950).

RRA. (Da gab es auĂźerhalb der WM einige Versuche. RRA= Richardson Racing Automobiles. Erstmals tauchte Nottingham Trophy am 7. August 1950 im britischen Gamston Aerodrome. Dabei wurde Geoff Richardson hinter den beiden Maserati Piloten David Hampshire und Reg Parnell 3. Bei der BRDC International Trophy in Silverstone am 26. August 1950 wurde Richardson im RRA 12. L.N. Richardson versuchte 1957 bei der International Trophy einen RRA Jaguar zu qualifizieren, schaffte es aber nicht. Basis des RRA Jaguar war ein Aston Martin DB3S Monoposto von 1954, der bis 1956 von Reg Parnell in der Tasman Serie eingesetzt wurde. Nach einem Motorschaden kaufte Richardson das Teil und baute einen 2.4-Liter-Jaguar-Serienmotor ein.

Allard J2 Mercury (Sidney Allard – das dürfte auch der Konstrukteur gewesen sein – fuhr damit bei der Ulster Trophy am 12. August 1950 in Dundrod. Allerdings konnte er das Rennen nicht beenden. Der Allard war vor allem in Neuselland weit verbreitet, in dem J2 wurde auch oft ein Ford Motor eingebaut. In Neuseeland wurde der Allard J2 vor allem 1952 gefahren – mit Des Wild und Frank Shuter. Der Allard J2 wurde mit einem Ford Motor und vom Fahrer Tom Hawkes auch beim Neuseeland GP 1954 gefahren. Damals war der GP das erste Rennen der Saison, zählte jedoch noch nicht zur Weltmeisterschaft. Hawkes fiel aus, gewonnen hat Stan Jones auf Maybach Special.

MG Magnette K3 (Bobby Baird fuhr damit bei der Ulster Trophy 1950 am 12. August 1950 in Dundrod, fiel jedoch in der 7. Runde aus. Gebaut wurde er auch von Bobby Baird.)

C.D.L. Bugatti (Michael Chorlton meldete den bei der BRDC International Trophy in Silverstone am 26. August 1950 – gestartet ist er nicht. Ein C.D.L. Bugatti taucht auch bei einigen Formel Libre Rennen auf.).

Also ich wäre über zusätzliche Infos erfreut!

Beitrag So Jan 21, 2007 6:58 pm

Beiträge: 24359
Ok, dann weiter mit dem Nardi Lancia (das ganze war 1952):

Eigentlich sollte der Nardi Lancia ein Formel-2 Auto werden, aber 1951 und 1952 wurde die Formel-1 WM ja nach den Regeln der Formel-2 ausgetragen und somit wäre der Nardi Lancia wohl auch bei Formel-1 WM Rennen gefahren. Das Auto wurde gebaut von Enrico Nardi (jener Nardi, der auch schon mit Enzo Ferrari zusammenarbeitete) aus Italien und wurde von einem Lancia Aurelia V6 Motor angetrieben. Nach dem ersten Test wurde das Projekt jedoch fallen gelassen, weil der Motor erhebliche Schwächen zeigte. Erst 1954 war Lancia in der Lage einen guten Motor zu bauen, dann stieg Lancia allerdings werksseitig in die Formel-1 ein.

Beitrag So Jan 21, 2007 7:45 pm

Beiträge: 3303
MichaelZ hat geschrieben:
Noch nicht so voreilig, es gab auch bei den Rennen außerhalb der WM einige Fahrzeuge, die nie bei WM Rennen aufgetaucht sind. Ich weiß, ihr werdet mich gleich wieder für verrückt halten, aber ich wollte die eh schon immer mal durchgehen und jetzt hab ich sie mal ein bisschen zusammengestellt, vielleicht sind ja ganz interessante Fahrzeuge dabei und ihr habt noch ein paar Infos. Ich habe jetzt zunächst nur die von 1950. Zu beachten ist, dass die Rennwagen auch bei Nicht WM Rennen in späteren Jahren aufgetaucht sind, ich hab mich jetzt nur mal auf 1950 beschränkt:

Tornado 1 (Bobby Baird wollte den bei der British Empire Trophy 1950 in Douglas am 15. Juni fahren, zog die Meldung allerdings zurĂĽck).

A.J.B. (A.J. Butterworth wollte den bei der British Tourist Trophy am 15. Juni 1950 in Douglas fahren, zog die Meldung allerdings zurück. Der Name verrät es ja schon fast, ich denke mal der A.J.B. wurde von Butterworth gebaut. Auch startete Butterworth damit bei der Ulster Trophy am 12. August 1950 in Douglas, sowie bei der BRDC International Trophy in Silverstone am 26. August 1950).

RRA. (Da gab es auĂźerhalb der WM einige Versuche. RRA= Richardson Racing Automobiles. Erstmals tauchte Nottingham Trophy am 7. August 1950 im britischen Gamston Aerodrome. Dabei wurde Geoff Richardson hinter den beiden Maserati Piloten David Hampshire und Reg Parnell 3. Bei der BRDC International Trophy in Silverstone am 26. August 1950 wurde Richardson im RRA 12. L.N. Richardson versuchte 1957 bei der International Trophy einen RRA Jaguar zu qualifizieren, schaffte es aber nicht. Basis des RRA Jaguar war ein Aston Martin DB3S Monoposto von 1954, der bis 1956 von Reg Parnell in der Tasman Serie eingesetzt wurde. Nach einem Motorschaden kaufte Richardson das Teil und baute einen 2.4-Liter-Jaguar-Serienmotor ein.

Allard J2 Mercury (Sidney Allard – das dürfte auch der Konstrukteur gewesen sein – fuhr damit bei der Ulster Trophy am 12. August 1950 in Dundrod. Allerdings konnte er das Rennen nicht beenden. Der Allard war vor allem in Neuselland weit verbreitet, in dem J2 wurde auch oft ein Ford Motor eingebaut. In Neuseeland wurde der Allard J2 vor allem 1952 gefahren – mit Des Wild und Frank Shuter. Der Allard J2 wurde mit einem Ford Motor und vom Fahrer Tom Hawkes auch beim Neuseeland GP 1954 gefahren. Damals war der GP das erste Rennen der Saison, zählte jedoch noch nicht zur Weltmeisterschaft. Hawkes fiel aus, gewonnen hat Stan Jones auf Maybach Special.

MG Magnette K3 (Bobby Baird fuhr damit bei der Ulster Trophy 1950 am 12. August 1950 in Dundrod, fiel jedoch in der 7. Runde aus. Gebaut wurde er auch von Bobby Baird.)

C.D.L. Bugatti (Michael Chorlton meldete den bei der BRDC International Trophy in Silverstone am 26. August 1950 – gestartet ist er nicht. Ein C.D.L. Bugatti taucht auch bei einigen Formel Libre Rennen auf.).

Also ich wäre über zusätzliche Infos erfreut!



Ich und voreilig :-) In meinem hohen Alter wird man ruhig und gelassen :-) Aber ich hab mich streng an die Tabelle gehalten die du ursrĂĽnglich als Quelle fĂĽr deine Stefan Team genannt hast ,so wie ich das auch s.o. geschrieben habe :-)
Du weisst doch das ich mit den " nie irgendwo gesehen -Exoten" so meine Probleme habe :-)

Beitrag So Jan 21, 2007 7:47 pm

Beiträge: 3303
MichaelZ hat geschrieben:
Ok, dann weiter mit dem Nardi Lancia (das ganze war 1952):

Eigentlich sollte der Nardi Lancia ein Formel-2 Auto werden, aber 1951 und 1952 wurde die Formel-1 WM ja nach den Regeln der Formel-2 ausgetragen und somit wäre der Nardi Lancia wohl auch bei Formel-1 WM Rennen gefahren. Das Auto wurde gebaut von Enrico Nardi (jener Nardi, der auch schon mit Enzo Ferrari zusammenarbeitete) aus Italien und wurde von einem Lancia Aurelia V6 Motor angetrieben. Nach dem ersten Test wurde das Projekt jedoch fallen gelassen, weil der Motor erhebliche Schwächen zeigte. Erst 1954 war Lancia in der Lage einen guten Motor zu bauen, dann stieg Lancia allerdings werksseitig in die Formel-1 ein.



Das besonders auffällige an dem Auto waren wohl die vorderen Bremsen die aussen liegend angebracht waren .

Beitrag So Jan 21, 2007 10:31 pm

Beiträge: 24359
So weil wir beim Nardi Lancia Projekt schon im Jahr 1952 sind, hier nur kurz die Ergänzungen von Rennwagen, die bei WM Rennen nicht gestartet sind, aber Nicht WM Rennen. Genauere Infos wie immer herzlich willkommen!

Beim Schottland GP 1951 (21. Juli im Winfield Aerodrome) tauchte wieder Butterworth mit seinem AJB Rennwagen auf. Den hatten wir schon bei 1951.

Healey (Beim Schottland GP 1951 am 21. Juli im Winfield Aerodrome wurde Ron Dickson damit 4. Der Rennwagen war eigentlich ein Sportwagen, fĂĽr die der Schottland Grand Prix ebenfalls ausgeschrieben wurde.)

Beitrag So Jan 21, 2007 11:08 pm

Beiträge: 24359
So und jetzt noch 1952. Zunächst nochmal einen, den wir schon aus 1950 kennen: Bei der Ulster Trophy 1952 war Richardson wieder in einem RRA unterwegs. Er schied aus.


HRG Lea Francis (Mike Keen fuhr damit beim Lavant Cup am 14. April 1952 im britischen Goodwood auf den 11. Platz.)

HAR Riley (Dieser Rennwagen tauchte beim Lavant Cup 1952 mit dem Fahrer Horace Richards auf, der das Rennen als 12. und Letzter beendete. Bei der Daily Mail Trophy 1952 brachte er den Renner nicht einmal ins Ziel.)

Jicey Veritas (Der Franzose Eugène Martin fuhr diesen exotischen Rennwagen beim Pau GP am 14. April 1952. Er erreichte den 5. Platz. Beim Marseilles GP Ende April 1952 erreichte er das Ziel nicht. Beim Paris GP in Monthléry am 25. Mai 1952 wurde Martin, der den Rennwagen im Rennen Armand Philippe übergab, disqualifiziert. Beim Frontieres GP 1952 im belgischen Chimay fuhr Roger Meunier auf einem Jicey BMW, fiel aber aus. Auch beim Lac GP konnte Martin den Renner nicht ins Ziel fahren. Veritas an sich ist auch in der Formel-1 WM bekannt. Veritas baute Chassis und Motoren und trat Anfang der 50er Jahre oft zahlreich vertreten beim Deutschland GP an.)

Stanguellini Fiat (Der Name des Rennwagens – Stanguellini Fiat – tauchte bei einigen Formel Junior Rennen Ende der 40er bis Anfang der 60er Jahre auf. Giuseppe Rossi fuhr beim Naples GP im italienischen Posilippo am 11. Mai 1952 mit einem Stanguellini Fiat. Hinter dem Ferrari Trio Giuseppe Farina, Piero Taruffi und Franco Comotti wurde Rossi 4.)

FDS Fiat (Agostinio Accadia wurde konnte damit den Naples GP 1952 nicht beenden.)

Monaci (Monaco ist in der Formel-1 ein bekannter Begriff: Der Monaco GP noch ein viel bekannterer. Monaci dĂĽrfte den wenigsten Formel-1 Fans etwas sagen. Giovanni Rocco schied mit einem Monaci Rennwagen beim Naples GP 1952 aus.)

Paganelli Fiat (Diesen Renner fuhr Luigi Bellucci beim Naples GP 1952 und schied aus.)

Rover (Spencer King fuhr den Rover bei der Daily Mail Trophy 1952 und schied aus.)

Alvis (Dieses Mal ist mit Alvis kein Musiker, sondern ein Rennwagen gemeint, der bei der Daily Mail Trophy 1952 von Gerry Dunham bewegt wurde, allerdings nicht bis ins Ziel.

RG Special BMW (Roger Gerbout konnte sich damit fĂĽr den 14. September 1952 beim Cadours GP nicht qualifizieren.)

Duval Special BMW (Der Fahrer hieß René Duval. Wie der Name also verrät war Duval auch der Konstrukteur dieses auf einem BMW Sportwagen basierenden Rennwagens. Damit konnte er sich beim Cadours GP 1952 allerdings nicht qualifizieren.)

Beitrag Di Jan 23, 2007 10:25 pm

Beiträge: 24359
DB-Panard "twin engine"


Also den lass ich jetzt mal aus, darĂĽber kann jemand anders was schreiben, ich recherchiere gerade zum Sacha Gordine.

Beitrag Di Jan 23, 2007 10:31 pm

Beiträge: 8060
MichaelZ hat geschrieben:
DB-Panard "twin engine"


Also den lass ich jetzt mal aus, darĂĽber kann jemand anders was schreiben, ich recherchiere gerade zum Sacha Gordine.

Wo hast Du denn den her? Twin Engine => zwei Motoren...?!?!

Beitrag Di Jan 23, 2007 10:33 pm

Beiträge: 24359
Erstmal was ich zu Sacha Gordine gefunden hab:

Der Sacha Gordine war vom gleichnamigen Konstrukteur und Besitzer (hatte damals den Ruf des Playboys) für die Saison 1952 und 1953 geplant. Das Auto übernahm viele Charaktereigenschaften des Cisitalia Porsche von Ende der 40er Jahren. Zwischen 1952 und 1953 wurde dieser GP Renner von Jean Behra und André Simon auf der ehemaligen französischen GP Strecke in Monthléry getestet. Der erste Einsatz war für den Pau GP 1953 geplant. Allerdings ging Gordine das Geld aus und so verschwand das Projekt in der Versenkung.

Beitrag Di Jan 23, 2007 10:34 pm

Beiträge: 24359
Alfalfa hat geschrieben:
MichaelZ hat geschrieben:
DB-Panard "twin engine"


Also den lass ich jetzt mal aus, darĂĽber kann jemand anders was schreiben, ich recherchiere gerade zum Sacha Gordine.

Wo hast Du denn den her? Twin Engine => zwei Motoren...?!?!


Also LotusFan geht die Liste bei forix durch, den Link gibt es unter anderem im Thread ĂĽber das Stefan GP Team. Hier, das schreibt forix dazu:

Amazing four-wheel drive, twin-engine project that saw front-ends of two cut-and-shut DB chassis mated to form a F2 car with 750cc Panhard engines and gearboxes powering each axle. Plans to substitute 750cc units with fully tuned 850cc engines. Great in theory, flawed in practice.

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