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die neuen:Pirelli

Fragen und Antworten über die Technik in der Formel 1.
Beitrag Samstag, 12. Mai 2012

Beiträge: 110
Karsten1975 hat geschrieben:
Ich muss mal was los werden. Ich finde es extrem berechtigt das Schumacher diese Reifen-Diskussion angesprochen hat. Ich schaue jetzt schon seit vielen Jahren Formel 1 und mich hat immer begeistert das die Piloten über ein komplettes Rennen, die Konzentration so hoch halten können, um alle aus dem Auto rauszuholen was geht. Zu wissen das nun die Piloten mit 70 % durch die kurven Fahren oder die Reifen ständig am rutschen sind, ist für mich weit von Motorsport entfernt. Hier zählt nur noch die Vermarktung der Formel 1 und nicht mehr die Leistungsgrenzen der Piloten sowie des Autos. Ich will sehen das der Pilot vollgas gibt und versucht aus seiner Kiste alles rauszuholen was geht. Er muss in der Lage sein, eine Spitzenrunde nach der anderen in den Alsphalt zu drücken um den Gegner attackieren zu können. Er darf keine Angst haben, wenn ich zwei drei Überholmanöver starte, kann ich meine Reifen in die Tonne kloppen. Nichts gegen Pirelli, die machen nur das was von Ihnen erwartet wird, aber die Formel 1 mutiert in meinen Augen immer mehr zum Pussi-Zirkus.
Es gibt viele Veränderungen in der Formel 1 Geschichte, und ich bin echt offe für neues, aber das mit den Reifen geht mir auf die Eier.

P.S.: Gebt den Piloten vernünftiges Material in die Hände, mit dem sie auch vernünftig arbeiten können.

Gruß,
Karsten



Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen!!!
Von mir aus können die Reifen weniger Grip haben und somit mehr rutschen - wäre für den Zuschauer immer noch interessant und für den Fahrer eine Herausforderung, da hierbei mehr fahrerisches Können eine Rolle spielt (ähnlich wie bei Regenrennen, wo ja auch wenig Grip vorhanden ist). Hauptsache keine Reifen, bei denen man Angst haben muss, dass sie sofort hinüber sind, wenn man mal attackiert.

Beitrag Samstag, 12. Mai 2012

Beiträge: 1614
Lu1223 hat geschrieben:
Von mir aus können die Reifen weniger Grip haben und somit mehr rutschen - wäre für den Zuschauer immer noch interessant und für den Fahrer eine Herausforderung, da hierbei mehr fahrerisches Können eine Rolle spielt (ähnlich wie bei Regenrennen, wo ja auch wenig Grip vorhanden ist).


ich hätte lieber reifen, die MEHR grip bieten. dafür deutlich weniger aerodynamik, die ist es nämlich, die das fahrerische können entwertet.

Beitrag Mittwoch, 16. Mai 2012

Beiträge: 10
Karsten1975 hat geschrieben:
Ich muss mal was los werden. Ich finde es extrem berechtigt das Schumacher diese Reifen-Diskussion angesprochen hat. Ich schaue jetzt schon seit vielen Jahren Formel 1 und mich hat immer begeistert das die Piloten über ein komplettes Rennen, die Konzentration so hoch halten können, um alle aus dem Auto rauszuholen was geht. Zu wissen das nun die Piloten mit 70 % durch die kurven Fahren oder die Reifen ständig am rutschen sind, ist für mich weit von Motorsport entfernt. Hier zählt nur noch die Vermarktung der Formel 1 und nicht mehr die Leistungsgrenzen der Piloten sowie des Autos. Ich will sehen das der Pilot vollgas gibt und versucht aus seiner Kiste alles rauszuholen was geht. Er muss in der Lage sein, eine Spitzenrunde nach der anderen in den Alsphalt zu drücken um den Gegner attackieren zu können. Er darf keine Angst haben, wenn ich zwei drei Überholmanöver starte, kann ich meine Reifen in die Tonne kloppen. Nichts gegen Pirelli, die machen nur das was von Ihnen erwartet wird, aber die Formel 1 mutiert in meinen Augen immer mehr zum Pussi-Zirkus.
Es gibt viele Veränderungen in der Formel 1 Geschichte, und ich bin echt offe für neues, aber das mit den Reifen geht mir auf die Eier.

P.S.: Gebt den Piloten vernünftiges Material in die Hände, mit dem sie auch vernünftig arbeiten können.

Gruß,
Karsten



Hey Karsten ich kann das alles nicht ganz nachvollziehen.

1. Warum sollen die Reifen schuld sein?

Die Reifen sind in der Formel 1 in der Anzahl und Qualität für alle gleich. Die daten der Reifen sind allen vor der Veranstaltung bekannt.
Die Unterschiede liegen also anderswo. Es wäre also an den Teams oder Fahrern sich einen Vorteil zu erarbeiten der sie überal und bei jedem Wetter zum Sieger macht.

2. Beim Start ist das Ziel für alle fast gleich weit entfernt.

Ob Renault Clio Cup, 24h LeMans oder Formel 1, es kann nur der Fahrer gewinnen der über die ganze Distanz gesehen der schnellste ist und das optimum aus dem zur verfügungstehenden Material herausholt.

Die Formel 1 ist in der glücklichen Lage nur einen Reifenhersteller zu haben welcher allen Fahrern die gleichen Reifen zur verfügung stellt.

Deine anmerkung von wegen, "Er muss in der Lage sein, eine Spitzenrunde nach der anderen in den Alsphalt zu drücken um den Gegner attackieren zu können. Er darf keine Angst haben, wenn ich zwei drei Überholmanöver starte, kann ich meine Reifen in die Tonne kloppen" ist zwar schön, aber weit ab vom möglichen, den Reifen sind halt nunmal verschleissteile und bauen mit der Zeit ab das ist doch völlig normal, oder glaubst du deine Reifen beim Strassenauto würden nach 10000 km immer noch gleich gut sein.

Wenn du den Rennsport schon lange verfolgst, wirst du auch wissen das das schon immer so war und auch immer so bleiben wird. bei jedem Rennen, ob Formel 1 oder Clio Cup

Gewinnen wird immer der der mit dem zur verfügung stehenden Material am schnellsten vom Start ins Ziel fährt, und wenn das Material einheitlich ist ist es nur noch eine Frage der richtigen Abstimmung und dem richtigen Umgang mit dem Material. Das ist Racing.

Beitrag Mittwoch, 16. Mai 2012

Beiträge: 46329
Das mag ja stimmen, nur, was passiert als nächstes? Wird den Motorenhersteller befohlen nur noch Motoren zu bauen, die man mit 20 km/h um den Kurs kutschueren muss, sonst gehen sie ein?

Reifen mögen Verschleißteile sein, aber diesen Verschleiß künstlich in die Höhe zu treiben, da bin ich absolut dagegen.

Beitrag Freitag, 18. Mai 2012

Beiträge: 2
@ Autorennsportch
Wenn das stimmt was Du sagst, warum klagen dann alle Teams in diesem Jahr darüber, das die Reifen schwer zu verstehen sind und dass das Betriebsfenster gegenüber letztem und früheren Jahren extrem klein ist?
natürlich bauen alle Reifen ab, oder hast Du noch nie bei Deinem Auto die Reifen gewechselt??
Komischer Ansatz Deiner Kriztik.

Beitrag Montag, 29. Oktober 2012
FLC FLC

Beiträge: 3531
Gestern auf dem franz. Eurosport haben sie Bilder von Hamiltons Reifen gezeigt. Mir war schon immer klar, dass sich Reifen verformen, aber das sah schon etwas komisch aus. Die beiden Hinterräder wackelten wie Pudding und der Kommentator meinte, dass die McLaren einige Probleme mit den Reifen in Indien hatten, aber so wie Hamilton aus der Kurve kam, so was habe ich noch nie gesehen... leider finde ich keine Videos.

Nun ist weiter aufgefallen, dass fast kein Unterschied zwischen den beiden eingesetzten Reifen bestand und egal ob Option oder Premium, die Rundenzeiten waren fast identisch.... und die Reifen hielten gleich viele Runden.

Die Teams haben scheints doch etwas zu sagen, denn die Abnützung ist bei den Reifen lange nicht mehr so gross wie Anfangs Saison und sie halten dementsprechend mehr als 15 - 20 Runden. Auch scheint es sich nicht mehr zu wiederholen, dass wie Anfangs 2012 jeder Fahrer mal gewinnen darf, wenn das Auto mal gut mit den Reifen zurecht kommt. Ich finde es positiv, denn Reifen Lotto in der F1, das hat mir keinen Spass gemacht und ich hoffe doch stark, dass 2013 wieder etwas Ruhe in die Reifenpolitik einkehrt und nicht weiter künstlich Spannung erzeugt werden muss.
F 1 2015 - Who is still watching ?

Bild

Beitrag Dienstag, 30. Oktober 2012

Beiträge: 46329
Soweit ich weiß versucht Pirelli 2013 Reifen zu liefern, die zwar ein breiteres Arbeitsfenster haben, aber wieder aggressiver sind; Man will wieder eher zwei oder sogar drei Stopps als einen Stopp.

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