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Dakar 2013

Über Stock & Stein: WRC, Dakar, Rally Raid
Beitrag Sa Jan 05, 2013 11:50 pm

Beiträge: 2801
Stell dir vor es ist Dakar und keinen interessiert's, oder was? Noch gar kein Thread dazu offen.
Auf jeden Fall bin ich mal sehr gespannt auf den Verlauf der Veranstaltung. Heute die erste Wertungsprüfung sollte man denke ich mal noch nicht als besonders aussagekräftig ansehen. Wenn es erstmal richtig in die Wüste rein geht, sehe ich vor allem die Minis vorne. Etwas dahinter sehe ich dann Sainz und Al-Attiyah, aber eben immer in Schlagdistanz zur Spitze. Mal gucken, wer sonst noch so für Überraschungen sorgen kann, auch, wie es in den anderen Wertungen aussehen wird, ob bei den Motorrädern weiter an der Vormachtsstellung von KTM gesägt werden kann und was die Wüste sonst noch so alles für uns bereit hält.
Aber auf jeden Fall wünsche ich mir eine Dakar, die nicht wieder von irgendwelchen schweren Unfällen überschattet wird und viel Action auf (bzw. ja eigentlich neben) der Piste!

Beitrag So Jan 06, 2013 1:23 pm

Beiträge: 2196
Sainz gewann die erste Etappe und auch sponsorenbegruendet gewinnt er in meinen Augen. Bild Sven Quandt schob den heckangetriebenen Karren ja schon die Favoritenstellung zu, aber das ist eigentlich ganz klar ein Vorwand, um einen eigenen Sieg hochzureden...

Beitrag Do Jan 17, 2013 12:06 pm

Beiträge: 1614
Ekelstein hat geschrieben:
Stell dir vor es ist Dakar und keinen interessiert's, oder was?


naja, ist auch irgendwie uninteressant die dakar dieses jahr, zumindest für mich, den die mopeds und trucks eher weniger interessieren. seit die in südamerika fahren ist es für mich auch nicht mehr die DAKAR. das ist inzwischen alles viel zu "zivilisiert", zu "weich". etappen werden abgebrochen, weil man hier und da mal nicht über ein bächlein fahren kann. komischerweise sind am nächsten tag trotzdem alle früh am start - wie sind die nur dahingekommen? konnte man den fluß etwa doch überqueren, nur mit einem kleinen umweg? das gehört dazu... klar, einige haben einen nachteil für den sie nichts können, weil sie später starten mußten. durch das abbrechen haben aber andre einen nachteil, wie gestern, wo villiers seine ~10 herausgefahrenen minuten durch den abbruch wieder verloren hat. sowas ist ein schönes spielzeug zum manipulieren. bäh.

am meisten langweilt mich an der dakar, das der peterhansel schon wieder gewinnt. gegen seine leistung kann man nichts einwenden, er fährt schnell, macht sehr wenig fehler. allerdings hat der kerl auch immer wieder unverschämtes glück und der veranstalter scheint ihn auch gern als sieger zu sehen...

fazit: dakar ist *gähn*

Beitrag Mo Jan 21, 2013 11:02 am

Beiträge: 1039
thoraya hat geschrieben:
das ist inzwischen alles viel zu "zivilisiert", zu "weich".


trotzdem gibts jährlich mindestens einen todesfall.

Beitrag Mo Jan 21, 2013 1:55 pm

Beiträge: 2801
Darum geht es ja nicht. Todesfälle kann es immer geben, selbst auf permanenten Strecken, die sämtlichen FIA-Sicherheitsstandards entsprechen. Worum es geht ist dieses gewisse Abenteuer, was die Dakar in Afrika immer auch ausgemacht hat. Ich weiß nicht genau, was das ausgemacht hat, und was sich jetzt exakt verändert hat, dass es in Südamerika nicht mehr so stark ist, vielleicht liegt es einfach an der fehlenden Tradition, dass die Dakar inzwischen halt eine Rallye-Raid-Veranstaltung wie jede andere ist. Aber ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass es mich wohl noch nie so wenig interessiert hat wie dieses Jahr. Ich hab mir zwar auch alle Übertragungen angesehen, aber irgendwie war es alles diesmal relativ vorhersehbar, es gab keine echten Überraschungen, und wie gesagt, irgendwas fehlt halt einfach.


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