Karriere
Revson bestritt seine ersten Rennen in der Formel-1-Saison 1964 mit einem Lotus-B.R.M.. Seine beste Platzierung nach vier Starts war der 13. Platz beim Großen Preis von Italien. In Monte Carlo konnte er sich nicht qualifizieren und in Rouen musste er seinen Wagen vor dem Rennen an Mike Hailwood abtreten.
Dann fuhr Revson wieder auf dem amerikanischen Kontinent in verschiedenen Rennserien (Can-Am, Trans-Am und anderen). Sein größter Erfolg in dieser Zeit war der zweite Platz beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis 1971 auf einem McLaren-Offenhauser hinter seinem Landsmann Al Unser.
Seinen nächsten Formel-1-Einsatz hatte Revson erst beim Großen Preis der USA in der Saison 1971 für Tyrrell. Doch bereits in der ersten Runde kam für ihn das Aus mit Kupplungsschaden.
Es folgten 1972 und 1973 zwei für Revson sehr erfolgreiche Jahre im McLaren-Team. Revson erreichte bei 23 Starts für McLaren insgesamt 61 WM-Punkte. Seine besten Platzierungen waren zwei Siege (beim Großen Preis von Großbritannien und beim Großen Preis von Kanada im Jahr 1973) sowie zwei zweite und vier dritte Plätze. In beiden Saisons belegte er den fünften Platz in der Fahrerwertung.
Revson bei einem Training in Lime Rock
Unfallhergang
Nachdem er 1974 für Shadow in zwei Rennen wegen technischer Probleme nicht ins Ziel gekommen war, verunglückte er bei Testfahrten für den Großen Preis von Südafrika in Kyalami am Steuer eines Shadow-Ford DN3 tödlich. Bei der Anfahrt auf die Sunset Bend brach die Aufhängung. Sein Fahrzeug kam von der Strecke ab, raste in die Leitschienen und fing sofort Feuer. Revson starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen.
Starts: 30
Siege: 2
Podestplätze: 8
WM-Punkte: 21
Beste WM-Platzierung: WM-Fünfter (1972, 1973)
Peter Jeffrey Revson (27.02.1939 - 22.03.1974)