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RIP

Das Formel 1 Forum früherer Tage...
Beitrag Sonntag, 12. Dezember 2010

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Oh okay...

Leider gibt es noch einen Nachruf zu machen: Tom Walkinshaw ist heute verstorben...

Beitrag Sonntag, 12. Dezember 2010

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OH :shock:

Das ist Traurig..... :(
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Beitrag Sonntag, 12. Dezember 2010

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Zwei Nachrufe an einem Tag zu verfassen, fällt nicht einfach. Besonders, wenn eine Person davon in den vergangenen Jahren noch eine tragende Rolle im Motorsport gespielt hat. Tom Walkinshaw ist heute Sonntag, 12. Dezember 2010, im Alter von 63 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. Der gebürtige Schotte arbeitete bis zuletzt im Motorsport, sein Team Walkinshaw Racing wird 2011 einen Holden-Boliden mit Fabian Coulthard (Cousin von Ex-F1-Fahrer David Coulthard) am Steuer in der australischen V8-Supercar-Serie an den Start bringen. Nun aber ohne Tom Walkinshaw selbst. Bereits bei seinem F1-Besuch beim GP von Großbritannien dieses Jahr war Walkinshaw vom Krebs schwer gezeichnet. Die Arbeit ließ er trotzdem nicht ruhen. Walkinshaw war ein harter Mann, wurde deshalb nicht selten als Major Tom bezeichnet. Es gab viele Kontroversen um Walkinshaw, aber die Personen, die mit ihm zu tun hatten, mochten ihn trotzdem. Es war wohl eine gesunde Härte, die für den Motorsport wichtig ist. Die meisten Projekte, die unter den Fittichen Walkinshaws standen, führten zu Erfolg. Auch in der Formel-1.

Seine Motorsport-Laufbahn begann Tom Walkinshaw 1968 mit einem selbst gekauften Formel-Ford. 1969 gewann er damit die schottische Meisterschaft. Er stieg in die britische Formel-3 auf, fuhr für das schottische Ecosse-Team. Später fuhr er mit einem Modus Ford in der britischen Formel-5000 und der britischen Formel-Atlantik. Statt große Erfolge (dritter Platz beim Atlantik-Rennen im Oulton Park 1974 als Höhepunkt), gab es große Unfälle. Beim letzten Unfall brach er sich beide Beine und das Handgelenk. Der Crash brachte Walkinshaw zum Umdenken: Er hing den berühmt berüchtigten Helm an den Nagel, blieb dem Motorsport aber in einer Funktion treu, die Walkinshaw am besten steht: Geschäftsmann.

Er gründete sein eigenes Rennteam, Tom Walkinshaw Racing. Das Team setzte in verschiedenen Tourenwagen- und Sportwagenserien einige Autos ein. Immer wieder klemmte sich doch auch wieder Walkinshaw persönlich hinters Steuer, gewann zusammen mit Pierre Dieudonné auch das 24-Stundenrennen von Spa, außerdem war Walkinshaw als Fahrer selbst in der europäischen Tourenwagenmeisterschaft eine große Nummer. Sein TWR-Team setzte Autos verschiedener Marken ein: In der Rallye Paris-Dakar war man mit Range Rover erfolgreich, bei den Tourenwagen zunächst mit Mazda. Später entwickelte er für Rover und Jaguar auch Sport- und Tourenwagen. Bereits damals gab es erste Kontroversen, als der TWR-Rover 1983 in der britischen Tourenwagenserie mit einem illegalen Bodywork fuhr und damit der Titel aberkannt wurde.

Die von TWR entwickelten Jaguar-Sportwagen brachten es ebenfalls zu großen Erfolgen: Zwischen 1988 und 1991 gewann man drei Mal die Sportwagen-WM und zweimal das 24-Stundenrennen von Le Mans. Für die Konstruktion der Jaguar-Sportwagen heuerte TWR unter anderem die Techniker Tony Southgate und Ross Brawn an. Gemeinsam mit dem TWR-Technikstab wurde Walkinshaw 1991 bei Benetton in der Formel-1 verpflichtet. Walkinshaw und Brawn waren wichtige Erfolgsträger bei Benetton, gekrönt mit den zwei WM-Titeln für Michael Schumacher 1994 und 1995. Kein Erfolg ohne Kontroverse: Walkinshaw wurde 1995 zu Ligier abgeschoben, weil es mit Benetton-Teamchef Flavio Briatore zu Spannungen kam. Bei Ligier wurde Walkinshaw 50%-Teilhaber, aber er wollte mehr, bekam er aber nicht. Deshalb riss er sich 1996 das Footwork-Team unter den Nagel und nannte es wieder in Arrows um. Das Projekt begann ambitioniert: Für 1997 konnte Arrows die Dienste des damals amtierenden Weltmeisters Damon Hill sichern. Der Brite steuerte den Arrows Yamaha beim Ungarn GP auch beinahe zum Sieg. Doch während TWR mit der Konstruktion der Porsche-Sportwagen große Erfolge feierte (zwei Siege in Le-Mans 1996 und 1997), hatte Walkinshaw sich das F1-Projekt einfacher vorgestellt. Immer mehr schlitterte Arrows in die finanzielle Sackgasse. Die Versuche, die Automarke Volvo, mit der TWR einen Deal zur Produktion der Straßenautos hatte, in die Formel-1 zu holen und damit Arrows zu sichern, scheiterten. Noch während der Saison 2002 musste Walkinshaw den Laden zusperren. Die Pleite betraf auch seine zweite Mannschaft, TWR.

Das Ende von Arrows und das Ende von TWR war aber noch nicht das Ende von Tom Walkinshaw. Er ging nach Australien, wo er sich inzwischen mit Holden gut gestellt hatte. Bereits Ende der 80er Jahre gründete Walkinshaw zusammen mit TWR und Holden ein eigenes Team für die V8-Supercar-Serie. Bis heute ist das Team das erfolgreichste der Serie, mit sechs Meisterschaften und 69 Rennsiegen. Walkinshaw wurde Teamchef bei Holden Racing und brachte unter Walkinshaw Racing ein zweites Team an den Start. Walkinshaw Racing engagierte sich auch in der britischen GT-Meisterschaft, in der man einen Ginetta für Walkinshaws Sohn Fergus Walkinshaw an den Start schickte. Während Walkinshaw nun aufgrund seines Krebses das Zeitliche segnete, sollen die beiden Teams weiterleben. Seit Monaten gibt es aber besonders beim Holden-Team Ungereimtheiten bei den Besitzverhältnissen.

Beitrag Dienstag, 11. Januar 2011

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Derek Gardner
Am Freitag, dem 7. Januar 2011, ist Derek Gardner im Alter von 79 Jahren im Kreise seiner Familie für immer eingeschlafen. Der Brite war nur rund acht Jahre in der Formel-1 aktiv, machte sich in diesem Zeitraum aber einen großen Rahmen: 1969 heuerte er bei Ferguson an und arbeitete als Designer am Vierrad-Antriebswagen. Er wechselte zu Matra, wo er ein ähnliches Projekt leiten sollte. Bei Matra traf er aber auf Ken Tyrrell und der warb Gardner zum Bau des ersten F1-Tyrrells ins eigene Team ab. Der Tyrrell 001 war ein voller Erfolg: Jackie Stewart platzierte den Tyrrell Ford 001 gleich beim ersten WM-Rennen in Kanada auf der Pole Position. Gardner blieb bis 1977 beim Team an Bord und war als Chef-Techniker einer der wesentlichen Bausteine der erfolgreichsten Ära des Teams mit mehreren WM-Titel. Noch heute ist der Rennstall als Mercedes Grand Prix in der Formel-1 vertreten. Gardner verabschiedete sich aus Desinteresse 1977 aus der Formel-1 und designete danach unter anderem Boote.

Beitrag Donnerstag, 13. Januar 2011

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Clemar Bucci
Im stolzen Alter von 90 Jahren ist Clemar Bucci verstorben, ein ehemaliger argentinischer F1-Pilot. Bucci stand stets im Schatten von Juan-Manuel Fangio, obwohl er immer wieder sein Talent offenbarte. In Argentinien war er bei nationalen Rennen oftmals der Mann, den es zu schlagen galt. Während Fangio nach Siegen strebte, strebte Bucci nach Rekorden: Er baute einen für die Formel-1 konstruierten Cisitalia-Rennwagen um und holte sich damit 1953 in Argentinien mehrere Geschwindigkeitsrekorde. Angst vor der Geschwindigkeit hatte er nicht: Als der GP-Zirkus 1954 in Argentinien Halt machte, wollte Bucci mit einem privaten Alfa Romeo mitfahren. Die Veranstalter nahmen ihn jedoch vom Start, weil er sich weigerte, einen Helm zu tragen. Das F1-Debüt kam aber noch imselben Jahr, als er nach Europa ging und bei Gordini anheuerte. Bei seinen vier Auftritten in der Fahrermeisterschaft schied er jeweils aus. 1955 versuchte er sich erneut bei Maserati und beim Heimrennen. Auch beim fünften Anlauf schied er aus. Bucci war bis ins hohe Alter in einem außerordentlich fitten Zustand und ging mit der Zeit: Er hatte eine eigene E-Mail-Adresse und eine eigene Homepage.

Quellen: Konkurrenzseite, TNF, Wikipedia

Beitrag Mittwoch, 09. Februar 2011

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Luiz Pereira Bueno
Gestern am 8.Feb 2011 verstarb im Alter von 74 Jahren Luiz Pereira Bueno an seiner im Frühjahr 2010 dignostiezierten Krebskrankheit. Pereira Bueno konnte in den 60ziger Jahren zweimal brasilanischer Tourenwagen Meister werden. 1969 kam er nach Großbritannien um die Saison in der Formel Ford Meisterschaft zu fahren. Dort konnte er 5 Rennen gewinnen. 1970 kehrte er nach Brasilien zurück um dort wieder Tourenwagen zufahren. Eine internationale Karriere blieb ihm verwehrt, da er nicht nach Europa zurückkehrte.
Seinen einigen Auftritt in der Formel 1 hatte Luiz Pereira Bueno 1973 beim Großen Preis von Brasilien. Dort qualifizierte er seinen Surtees TS9B für den 20. und letzten Startplatz. Das Rennen beendete er auf dem 12. Platz mit 4 Runden Rückstand auf den Sieger Emerson Fittipaldi.

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(c) Forix

Quellen: grandepremio.ig.com.br, Wiki, Forix

Beitrag Mittwoch, 09. Februar 2011

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Er zählte ja in den 60er Jahren zu den Nachwuchshoffnungen Brasiliens, neben Fittipaldi

Beitrag Donnerstag, 02. Juni 2011

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Ein Nachruf muss noch nachgereicht werden: Peter Lovely ist am 15. Mai im Alter von 85 Jahren verstorben. Den US-Amerikaner aus dem Bundesstaat Montana kennen wohl nur noch Historiker: Zwischen 1960 bis 1971 absolvierte er elf F1-WM-Rennen, die meisten dabei unter Eigenregie. Er schrieb sich zu GP-Rennen mit seinem Team Peter Lovely Volkswagen ein. Der deutsche Autokonzern war im Projekt nicht involviert. Stattdessen warb Lovely damit für seinen Volkswagenhandel in Amerika. Um diesen aufzubauen, fuhr er zwischen 1960 und 1969 kaum noch Rennen. Die ersten F1-Rennen bestritt er für Fred Armbruster in einem zusammengebastelten Cooper Ferrari. Danach setzte er meist Lotus-Rennwagen ein, denn 1958 gewann er für Lotus auch das 12-Stundenrennen von Reims, gemeinsam mit Innes Ireland. Sein bestes F1-Resultat war ein siebter Platz beim Kanada GP 1969. Bis ins hohe Alter und der einsetzenden Krankheit fuhr Lovely liebevoll Autorennen. Sein eigenes Team restaurierte historische Fahrzeuge, in die sich Lovely immer wieder selbst klemmte. Lovely hinterlässt eine Familie. Sein Enkel ist selbst im Motocross-Sport aktiv.

Beitrag Montag, 20. Juni 2011

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Noch einen Nachruf gibt es zu machen:

Karl Günther Bechem ist am 3. Mai 2011 mit 89 Jahren in Hagen gestorben.

Bechem startete 1952 unter dem Pseudonym "Bernd Nacke" auf einem BMW-Eigenbau beim Deutschland-GP auf dem Nürburgring, schied aber früh aus. Auch ein Jahr später war er wieder beim WM-Lauf auf dem Ring, diesmal unter seinem richtigen Namen. Auch da schied er frühzeitig mit seinem AFM-BMW aus. Noch im selben Jahr wurde er Werksfahrer bei Borgward. Höhepunkt war der dritte Platz beim 1000km Rennen auf dem Ring in einem Borgward RS hinter Ascari/Farina und Salvadori/Stewart.
Er gewann 1954 das Eifelrennen ebenfalls auf einem Borgward RS und nahm im selben Jahr an der Carrera Panamericana teil. In Führung liegend hatte er einen schweren Unfall, bei dem er schwer verletzt wurde.
Er erholte sich zwar von seinen Verletzungen, bestritt aber anschließend keine Rennen mehr.

Quelle: wikipedia

Beitrag Montag, 20. Juni 2011

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Danke für die Informationen. Hab ich gar nichts mitbekommen, obwohls ein Deutscher war...

Hat jemand mehr Informationen zu dem Eigenbau von 1952?

Beitrag Dienstag, 19. Juli 2011

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Roy Winkelmann
Gestern erst hab ich was über ihn geschrieben, heute habe ich von seinem Tod erfahren: Roy Winkelmann.

Auch in der Vergangenheit gab es einige interessante und erfolgreiche Teamchefs und Teambesitzer in den Nachwuchsserien. Einer von ihnen war Roy Winkelmann, dessen Team in den 60er Jahren elf Rennen der F2-Europameisterschaft gewann, der heutigen GP2. Damit ist Winkelmann das erfolgreichste Team der damaligen Zeit. Roy Winkelmann setzte die Autos nur mit seinem Namen und Geld ein, geleitet hat das inoffizielle Brabham-Werksteam Alan Rees, der spätere Teamchef von March. Winkelmann war Geschäftsmann, aus dem Buch „Die Story der deutschen Formel-1“ von Heinz Prüller: „In den USA arbeitete Roy anfangs für den CIA und war als Agent zur Bekämpfung des Rauschgiftschmuggels eingesetzt. Sein großes Geld machte er sodann in England mit einem Geldtransport, den er für 25 Millionen Schilling wieder verkaufte, und einigen Bowling-Clubs. Als er genug Geld hatte, kam die Rennerei als einträgliches Hobby hinzu. Später studierte Winkelmann an der Universität von San Jose Kriminologie. „Er will wieder zurück in den amerikanischen Geheimdienst“, vermutete Jochen Rindt damals – und behielt Recht. Winkelmann befasste sich mit Abhörhilfen, echten technischen Mirakeln. Als ich ihn das letzte Mal sah, trug er am Finger einen Ring mit eingebautem Sender, der 16 Kilometer weit ausstrahlte. James Bond wäre vor Neid blass geworden. Roy Winkelmann wälzt derzeit hochfliegende Pläne für ein IndyCar-Team. Rat holt er sich bei Arrows – Auch Pete Weitzmann in Los Angeles, der Getriebespezialist, ist deutscher Abstammung. Er fabriziert für Brabham-BMW das neue, transversale Getriebe und ist heute mit Gordon Murray immer noch „in business“.“ Das IndyCar-Projekt von Winkelmann sollte den Namen Lotus in die Formel-1 zurückbringen, das war 1985.

Sein Rennteam wurde 1962 aus der Taufe gehoben und setzte bei den Sportwagen zunächst eine Chevrolet Corvette für Danny Collins ein. Alan Rees fuhr dann selbst einen Lola und einen Lotus in der Formel-Junior, dann erfolgte 1964 der Einstieg in die Formel-2 mit Brabham. Bei den deutschen Grand Prix auf dem Nürburgring waren die F2-Renner wegen der langen Strecke erlaubt, also gastierte das Winkelmann-Team auch in der Formel-1 bei drei WM-Rennen. 1974 und 1975 setzte Roy Winkelmann die Jorgensen-Eagle-Chassis in der Formel-5000 ein.

Auch Winkelmanns Bruder Robert Winkelmann setzte in den USA und in Kanada übrigens Rennautos ein.

Beitrag Freitag, 19. August 2011

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Chris Lawrence ist im Alter von 78 Jahren verstorben. Der Brite fuhr zwei GP-Rennen in der WM - beim deutschen und britischen Grand Prix 1966 fuhr er einen Cooper Ferrari für das Team von John Pearce. Einmal wurde er Elfter, einmal schied er mit einem Schaden an der Aufhängung aus. Das Benzin floss noch bis ins hohe Alter in seinen Adern, lange weilte er noch bei historischen Rennen.

Beitrag Freitag, 25. November 2011

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Mittwoch Nacht verstarb Jim Rathmann im Alter von 83 Jahren. Rathmann nahm zwischen 1950 und 1960 10 mal am Indy 500 Rennen teil, das damals zur Fahrer Weltmeisterschaft zählte. 1960 konnte Rathmann, nach zweiten Plätzen in den Jahren 1952 1957 und 1959, nach einen mitreißenden Kampf mit Rodger Ward das Rennen gewinnen. 1958 konnte Jim Rathmann auch das " Race of Two Worlds", ein 500 Meilen Rennen zwischen Formel 1 und Indycar in Monza, gewinnen.
Für ein Formel 1 Einsatz beim US Grand Prix 1959 war Jim Rathmann gemeldet, aber sein Einsatz auf einen Tec Mec Maserati kam nicht zustande.
Seine Rennkarriere begann Rathmann bei der AAA Stock Car. Dort gewnn er den Mid West Titel in den Jahren 1948, 1950 &1951.
Nach seiner aktiven Rennkarriere war Jim Rathmann ein erfolgreicher Geschäftsmann der mit Auspuffanlagen und Go Karts handelte. Jim Rathmann war ein regulärer Besucher des 500 Meilen Rennen in Indianapolis. Zuletzt besuchte er das legendere Rennen im Jahre 2009.
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Quelle: Autosport.com/Forix.com

Beitrag Freitag, 25. November 2011

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Es ist wieder Zeit für Nachrufe. Sergio Scaglietti, Charly Moody und Jim Rathmann verstarben in den vergangenen Tagen. Scaglietti wurde stolze 91 Jahre alt und war einer der Hintermänner der ersten F1-Ferraris. Vor allem zeigte sich Scaglietti auch für Straßen-Versionen von Ferrari verantwortlich, später mit einem eigenen Konstruktionsbüro. So treu war Moody seinen Teams nicht. 1977 kam der Brite, der noch keine 60 Jahre alt war, beim Wolf-Team als Mechaniker in die Formel-1. Als das Team von Fittipaldi gekauft wurde, arbeitete Moody beim brasilianischen Rennstall an der Seite von Keke Rosberg, den er auch zu Williams folgte. 1985 wechselt er zu Benetton und leitete dort das Testteam, bevor er 1989 zu Leyton House wechselte und 1990 Teammanager wurde. Gleiche Position hatte er auch ab 1993 bei Simtek inne. Mit dem Team verschwand vorerst auch Moody aus der Formel-1, sein Comeback gab er mit der Leitung des BMW-Testteams 1999, für die Rückkehr von BMW in die Formel-1. Die alten Kontakte zu Williams waren hierfür hilfreich. Anschließend ging Moody in die Motorrad-WM, war dort zuletzt bei Suzuki angestellt. Der japanische Hersteller zog vor wenigen Tagen den Stecker aus dem Moto-GP-Programm. Gestern verstarb außerdem Jim Rathmann, nachdem er vor einer Woche einen Anfall erlitten hat. Der US-Amerikaner war in erster Linie IndyCar-Fahrer, doch er gewann 1960 das Indy-500 – das letzte, das zur F1-Fahrermeisterschaft gezählt wurde. In den Statistiken taucht Rathmann deshalb auf, nicht so im Starterfeld beim USA GP 1959, ausgeschrieben für F1-Fahrzeuge. Eigentlich sollte er darin einen Tec-Mec Maserati fahren, doch er konnte sich nicht für das Rennen qualifizieren. Nach seiner Karriere baute Rathmann Go-Karts.

Beitrag Freitag, 25. November 2011
AWE AWE

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Goodwood hat geschrieben:

Für ein Formel 1 Einsatz beim US Grand Prix 1959 war Jim Rathmann gemeldet, aber sein Einsatz auf einen Tec Mec Maserati kam nicht zustande.






Gemeldet war Rathmann als Ersatzfahrer bei Camoradi Racing .
Einsatzfahrer war Fritz d´Orey ,weil bei Meldeschluß für den Grand Prix noch nicht klar war ob d`Orey bei einem anderen Rennen an den Start gehen sollte . Bei dem Rennen wollte auch George Constantine und Alan Stacey an den Start gehen und darum
hatten auch Team Lotus für Stacey Grabham Hill gemeldet und Mike Taylor meldete sich selbst als Ersatzfahrer für Constantine .

Beitrag Freitag, 25. November 2011

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Danke für die Info, AWE. Das mit dem Erstzfahrer für Fritz d´Orey war mir unbekannt!

Beitrag Montag, 05. Dezember 2011

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Laut Angaben eines Users im TNF Forum ist heute völlig unerwartet, der Sieger des engsten Zieleinlaufes eines GP (Monza 1971),Peter Gethin verstorben.

Beitrag Montag, 05. Dezember 2011
AWE AWE

Beiträge: 13287
Goodwood hat geschrieben:
Laut Angaben eines Users im TNF Forum ist heute völlig unerwartet, der Sieger des engsten Zieleinlaufes eines GP (Monza 1971),Peter Gethin verstorben.




So überraschend war es dann wohl doch nicht . Ich habe im Frühjahr noch Autogrammpost von ihm bekommen und da war er schon krank .

Beitrag Dienstag, 06. Dezember 2011

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Ja, überall ist zu lesen, dass er schon lange krank war. Aber nirgends, was er hatte... :?:

Beitrag Dienstag, 06. Dezember 2011

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Gemäß autoweek.com starb er an einem Gehirn-Tumor

Beitrag Dienstag, 06. Dezember 2011

Beiträge: 945
Leider gibt es noch einen Todesfall eines ehemaligen WM-Teilnehmers zu vermelden.
Der Franzose Bernard Collomb starb am 19.09.2011 in La Colle sur Loup bei Nizza im Alter von beinahe 81 Jahren.

Collomb fuhr in den Jahren 1961 bis 1963 insgesamt 4 WM-Rennen auf privaten Cooper und Lotus.
Sein einziges Ergebnis war ein 10. Platz beim Deutschland GP 1963 auf Lotus 24-Climax.

Beitrag Mittwoch, 07. Dezember 2011

Beiträge: 46329
Bleimula66 hat geschrieben:
Gemäß autoweek.com starb er an einem Gehirn-Tumor


Okay danke. War ja klar, mal wieder Krebs....

Beitrag Sonntag, 29. Januar 2012

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Gestern wurde bekannt das Roberto Mieres im Alter von 87 Jahren am 26. Januar verstorben ist. Mieres nahm an 17 Grand Prix teil. Seine besten Ergebnisse erreichte er 1954 bei den Rennen in der Schweiz und Spanien, sowie 1955 in den Niederlanden mit einen jeweils 4. Platz. Außerdem fuhr er 1955 in den Niederlanden die schnellste Rennrunde. 14 seiner 17 Rennen bestritt er auf Maserati. Nach seiner Motorsportlaufbahn widmete sich Mires dem Segelsport. 1960 bei den olympischen Spielen in Rom startete er für sein Heimatland Argentinien beim Segeln.
R.I.P.

Beitrag Sonntag, 29. Januar 2012

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Francois Migault ist heute seinem Krebsleiden erlegen. Auf eine Biografie verzichte ich - kommt nur wieder der Scheibenwischer und macht mich zur Sau. Soll jeder selber nachguggen.

Beitrag Montag, 30. Januar 2012

Beiträge: 945
Dann von mir ein paar Stichpunkte zu seiner Karriere.

Francois Migault wurde am 4. Dezember 1944 in Le Mans geboren.

War Gewinner des Vollant Shell

Fuhr 1970 und 1971 einen Tecno in der F3

1971 F2 im LIRA-Team Lotus PLatz 5 in Rouen und in Albi PLatz 4 für Siffert Racing in einem Chevron

1972 dann der Aufstieg in die F1 mit dem Debüt in Österreich im Connew.
(Zuvor auf dem Nürburgring nicht gestartet, wegen Aufhängungsschaden im Training). Übrigens war es das dann mit dem Connew-Team in der F1.

1973 ein Katastrophenjahr in der F2 in einem Pygmée meist im Team Shell Arnold

1974 überraschendes F1-Comeback im Team von Motul-BRM. Immerhin mit einer Ausnahme (Nürburgring) immer qualifiziert, allerdings auch nur ein 14. Platz beim Frankreich-GP als bestes Ergebnis.

1975 in Spanien und Belgien einen Hill für das Embassy Racing gefahren, aber keine Zielflagge gesehen. Beim Heimrennen noch ein Versuch im Team von Frank Williams, aber wegen Motorproblemen im Training nicht gestartet.

Bei den Sportwagen ging es besser:
In Le Mans bei den 24h ein dritter Platz 1974 zusammen mit Jean-Pierre Jabouille in einem Matra und 1976 sogar Platz 2 in einem Mirage zusammen mit Jean-Louis Lafosse.
Ein weiteres Mal Platz 3 gab es 1981 mit Gordon Spice in einem Rondeau

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