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Prototypen und Wunschvorstellungen

Das Formel 1 Forum früherer Tage...

Beitrag Mittwoch, 31. Januar 2007

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@Michael; bin ein großer Maserati-Fan und besitze ein gutes duzend Bücher über das Thema. Das Bild und die Grundinfos aus dem Text stammen aus Maurizio Tabucchis aktuellem Maserati-Buch - nicht ganz zufrieden stellend, aber ein gutes Einstieg in die Maserati-Materie.

Beitrag Mittwoch, 31. Januar 2007

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Maserati ist aber auch wirklich ein schönes Thema, schon alleine, weil Maserati schon vor 1950 dabei, weil Maserati von 1950 bis 1960 einige Male bei den Indy 500 Rennen fuhr im Rahmen der F1 WM und und und. Wäre auch mal ein Thema wert, sich ein bisschen mit Maserati zu beschäftigen und nachdem wir einen Maserati Fan und deswegen wohl auch Spezialisten haben....

Beitrag Mittwoch, 31. Januar 2007

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Bevor wir nun wieder mit der Liste weitermachen: Hat jemand mehr Infos zum Conrero-Alfa Romeo? Gino Munaron fuhr damit beim Pau GP 1961, fiel aber aus. Beim Sizilien GP konnte er sich nicht qualifizieren.

Beitrag Mittwoch, 31. Januar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
Bevor wir nun wieder mit der Liste weitermachen: Hat jemand mehr Infos zum Conrero-Alfa Romeo? Gino Munaron fuhr damit beim Pau GP 1961, fiel aber aus. Beim Sizilien GP konnte er sich nicht qualifizieren.



Leider nicht viel :

Virgilio Conrero war Besitzer einer gutgehenden Tuning-Firma und machte sich 1959 an den Bau eines Formel-Junior Wagens mit Frontmotor . Das Auto hatte einen Rohrrahmen ,Einzelradaufhängung und wohl eine recht attraktive Karosse die angeblich von Michelotti stammen sollte . Als Motor war ein FIAT Agregat vorgesehen aber auch Peugeot Motoren waren im Gespräch . Aber so richtig kam das Projekt nicht zum laufen und die Autos wurden noch ohne motor verkauft . Scheinbar hat dann jemand einen Alfa Triebwerk reingesetzt und das ganze als Conrero Alfa versucht ins Rennen zu bringen .

Mehr hab ich leider nicht

Beitrag Mittwoch, 31. Januar 2007

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Danke, das sind brauchbare Infos!

Ich hab jetzt noch was aus dem Jahr 1962 und 1966/1967:

Ein interessantes Auto nahm beim nicht zur Weltmeisterschaft zählendem Formel-1 Rennen in Pau 1962 teil beziehungsweise wollte teilnehmen: In der Meldeliste tauchte ein gewisser Maurice Cailliet mit einem Cegga Maserati auf. Mit dem Cegga Maserati Formel-1 Renner sind wir bei einem weiteren gescheiterten GP Versuch, denn der Pau GP 1962 war auch der einzige Versuch dieses Renners in der Formel-1 Fuß zu fassen. Hinter dem Projekt standen die Brüder Gachnang, die in der Schweiz eine Garage als Werkstatt einrichteten und dort gerne an Autos rumbastelten, vorzugsweise an Sportwagen (unter anderem auch Ferrari) und fuhren diese dann auch, zusammengefasst: Die beiden Brüder waren Bastler wie zu dieser Zeit noch zahlreiche andere am Werke waren. 1961 bekamen sie dann einen Auftrag von einem Schweizer Amateur einen Formel-1 Renner zu bauen und begannen auch mit der Konstruktion dieses Wagens. Dazu verwendeten sie einen 4 Zylinder Maserati Motor und auch ein Maserati Getriebe, das unter anderem auch im Maserati Sportwagen des Typs 63 zum Einsatz kam. Im Frühjahr 1962 war der Rennwagen fertig, die Brüder Claude und Georges Gachnang nannten den Rennwagen Cegga Maserati. GP Rennen fuhr der Renner keine mehr, aber bis in die 70er Jahre hinein tauchte der Cegga Maserati Formel-1 Wagen immer wieder bei Bergrennen auf, unter anderem mit Albino Fontana. 1966 testete George Gachnang einen Cegga Ferrari Formel-1 Renner. Der Rennwagen lehnte sich stark an den Lotus 24, darin schlummerte ein Ferrari V12 Aggregat. Der Rennwagenwagen wurde bei klanglosen Rennen 1967 eingesetzt und danach vor allem auch bei Bergrennen. Einer der berühmtesten Sportwagen der Gachnang Brüder war der Bristol angetriebene Renner für die 24 Stunden von Le Mans 1960.

Beitrag Dienstag, 13. Februar 2007

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Ich schau grad noch ein paar Ergebnisse außerhalb der WM durch und da fiel mir ein weiteres Auto auf, dass so weit ich weiß bei keinem WM Rennen fuhr: Beim Mittelmeer GP (Mediterrean GP wie er so schön auf englisch heißt) 1963 im italiensichen Enna fuhr Carlo Mario auf einem Abate Porsche 718. Hat dazu gemand mehr Infos?

Beitrag Dienstag, 13. Februar 2007

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Die nächsten 3 aus der Liste sind dann:

Abarth F1
Alpine A350
Lotus Cosworth DFW 58 (zudem kann uns LotusFan sicher einiges erzählen)

Beitrag Dienstag, 13. Februar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
Die nächsten 3 aus der Liste sind dann:

Abarth F1
Alpine A350
Lotus Cosworth DFW 58 (zudem kann uns LotusFan sicher einiges erzählen)

Wir hatten's vor einiger Zeit mal von dem Gefährt; Alpine baute 1968 diesen F1, man nannte ihn intern A350. Mauro Bianchi testete den bereits Wagen in Zandvoort - es gibt auch Gerüchte dass er 1968 im Vorfeld des Frankreich GP in Rouen einige Runden drehte, aber wahrscheinlich ist das wirklich nur ein Gerücht. Als Teamchef Jean Redelé von der Sache Wind bekam und einen Anfall kriegte wurde das ganze Projekt abgeblasen - es hätte wahrscheinlich eh keinen Sinn gehabt, weil dem Alpine A220-Motor massiver Leistungsmangel quälte (ihm fehlten auch 100-ccm zum Cosworth) und er eher für Zuverlässigkeitsrennen wie Le Mans gebaut worden war.

Hier einige Bilder von Forix:

Bild

Bild

Bild

Den Komponenten nach ist das nicht viel mehr als ein A330. Hätte mich auch sehr gewundert wenn man in aller Heimlichkeit schnell mal einen F1-Wagen zusammen gebaut hätte. Es ging übrigens auch eine Meldung für den GP von Frankreich 1968 ein (man kann das auf diversen Internet-Seiten nachlesen), aber der Stopp von Seiten der Firmenleitung setzte dem Projekt ein vorzeitig ein Ende.

Beitrag Dienstag, 13. Februar 2007

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Zum Abarth

Das Formel-1 Projekt von Carlo Abarth war ein großes Thema Ende der 60er Jahre. Recht konkret wurden die Pläne dann 1967 und 1968, als man mit dem Bau eines eigenen Formel-1 Renners begann. Abarth ist auch als Autotuner und Hersteller bekannt und arbeitete schon mit Fiat und Simca zusammen, weshalb auch diese beiden Gruppen immer wieder mit dem Abarth F1 Projekt in Verbindung gerieten. Bereits 1964 entstand bereits ein Abarth Formel-2 Renner, welches auch als Basis für den GP Boliden dienen sollte. Als Motor kamen immer wieder Fiat, Simca und andere Hersteller in Frage, letztlich hieß es jedoch, dass Abarth jenen 2 Liter V8 Motor auf 3 Liter aufmotzen würde, denn man bereits bei Sportwagen verwenden würde. Warum das Formel-1 Projekt letztlich scheiterte, ist nicht überliefert.

Beitrag Dienstag, 13. Februar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
Die nächsten 3 aus der Liste sind dann:

Abarth F1
Alpine A350
Lotus Cosworth DFW 58 (zudem kann uns LotusFan sicher einiges erzählen)




Soviel gibts über den 58er Lotus eigentlich garnicht zu sagen .

Eigentlich war der Typ 58 nur ein umgebauter 57.

Der Lotus 57 war der Nachfolger des GasturbinenAutos Typ 56 B
und sah auch so ähnlich aus . Eine Keilkarosse mit extrem breiter aber flacher Schnauze ohne Spoiler oder ähnlichem .
Der 57er wurde im Frühjahr 1968 erstmals getestet aber er konnte nicht sonderlich überzeugen . Er wurde dann noch für die F1 umgerüstet auf den Typ 58 mit 2.5 Liter Motor und ZF Getriebe und einmal von Gr. Hill probegafahren . Chapman hatte sich aber mittlerweile dem Typ 63 4 wd verschrieben und so ist der 58 in Vergessenheit geraten und wurde nie im Rennen gefahren .
Es gab nur ein Fahrzeug das heute wohl in Donnington steht .

Beitrag Mittwoch, 14. Februar 2007

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Gut, danke für die Infos. Die nächsten in der Liste sind dann:

Matra MS11 4WD
Ginetta-BRM G20
und dann 3 Cooper Renner von 1969, die nicht gefahren sind: Cooper-Alfa Romeo T86C, Cooper-Cosworth T91, Cooper-Alfa Romeo T91

Beitrag Mittwoch, 14. Februar 2007

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Zum Alpine nochmal_: 1976 baute Alpine nocheinmal einen Renner für die Formel-1, allerdings ohne Absicht in die Formel-1 einzusteigen: Der Alpine A500 diente als Testchassis für den Renault Turbomotor.

Beitrag Mittwoch, 14. Februar 2007

Beiträge: 8060
MichaelZ hat geschrieben:
Zum Abarth: das Formel-1 Projekt von Carlo Abarth war ein großes Thema Ende der 60er Jahre. Recht konkret wurden die Pläne dann 1967 und 1968, als man mit dem Bau eines eigenen Formel-1 Renners begann. Abarth ist auch als Autotuner und Hersteller bekannt und arbeitete schon mit Fiat und Simca zusammen, weshalb auch diese beiden Gruppen immer wieder mit dem Abarth F1 Projekt in Verbindung gerieten. Bereits 1964 entstand bereits ein Abarth Formel-2 Renner, welches auch als Basis für den GP Boliden dienen sollte. Als Motor kamen immer wieder Fiat, Simca und andere Hersteller in Frage, letztlich hieß es jedoch, dass Abarth jenen 2 Liter V8 Motor auf 3 Liter aufmotzen würde, denn man bereits bei Sportwagen verwenden würde. Warum das Formel-1 Projekt letztlich scheiterte, ist nicht überliefert.

Noch ein paar Worte von mir zu dem obskuren Abarth-F1-Projekt. Renn-Einsitzer von Abarth sind eigentlich eine echte Rarität. Es gab z.B. Gerüchte über ein F2-Projekt mit V8-Maschine und obenliegender Doppel-Nockenwelle, das für 1959 geplant war sowie das bereits von Michael zitierte F1-Projekt in der zweite Hälfte der sechziger Jahre. Der Wagen sollte offenbar eine 3-Liter-Version des 2-Liter-V8 sein, der tatsächlich in Sportwagen und bei Bergfahrten eingesetzt wurde (würde gerne mehr über diese Einsätze wissen - aber das ist wohl etwas für Spezialisten des absoluten Randwissens - mir ist über derartige Fahrten nix bekannt).

Der bekannteste Abarth-Monoposto war der 1-Liter F2, der 1964 herauskam, nicht zuletzt weil Abarth die freie Auswahl unter den 1-Liter-Maschinen auf Fiat-Basis hatte (er hatte seit 1960 einen Vertrag mit Fiat über die Entwicklung von Motoren - 1970 wurde seine Firma dann von Fiat übernommen). Der Typ 232 F2 wurde für das Frühjahr 1964 angekündigt und schien vielversprechend. Er hatte einen stabilen Gitterrohr-Rahmen, eine Radaufhängung nach englischem Muster und eine klare Karosserieform. Die 995-ccm Maschine brachte angeblich 120 PS und wurde durch ein Sechsgang-Getriebe geschaltet. Eine Leistung dieser Größenordnung musste auf das Fahrgestell abgestimmt sein, das fand Abarth auf seinem Weg in die Welt der Formel-Rennen bald heraus, und tatsächlich war der Wagen auf der schnellen Avus ein wenig besser als auf dem Nürburgring. Aber mit 'einem Geki' am Lenkrad schaffte man es natürlich nicht. Er konnte sich nicht mit einem Jim Clark messen, und die italienischen 'Pferde' waren denen von Cosworth nicht gewachsen. Das Projekt blieb ein Flop.

Einer der 232 wurde mal (in privater Hand) mit einem riesigen 4.7-l-Ford-Indy-Motor gesichtet - ein Zeichnen dass man (wenn man wollte) schon recht viel an/in dem Auto unterbringen konnte. Das Fahrverhalten stelle ich mir allerdings mehr als abenteuerlich vor.

Bild
Zwei Bilder des Abarth 232, oben der formschöne Ur-F2, 1964 am Nürburgring mit 'Geki' am Steuer, unten in irrwitziger Einsatz eines Privatiers bei einem Bergrennen Ende der 60er Jahre mit einem Ford-Indy-Motor!

Zu dem immer wieder gerne zitierten F1-Projekt von 1967 habe ich nicht viel gefunden - aber in einem zeitgenössischen Artikel über Carlo Abarth fand ich dann das Folgende:

'Gegen Ende der Saison 1967 kamen Gerüchte auf, dass sich Carlo Abarth mit einem F1 beschäftigte. Abarth fügte sich rasch in das Unvermeidliche und sprach Mitte Januar in einem Interview mit Auto-Italiana selbst von diesem Plan, während er kurz in Sizilien weilte, um Fahrer und Wagen für die am 5. Mai statt findende Targa Florio in Augenschein zu nehmen; damit überraschte er die Welt des Motorsports: "...Wir haben bis Silvester an unserem Formel 1-Auto gearbeitet. Der Entwurf eines Monoposto verlangt viel Arbeit, eine Menge Geld und viel Zeit. Ich kann jetzt aber bestätigen, dass wir gute Fortschritte gemacht haben ... Wir werden die ersten Testfahrten im Mai durchführen können. Wir werden den Wagen auf der Straße mit einem Dreiliter-Motor erproben. In seiner endgültigen Form wird das Auto aber einen neuen Motor haben, mit dessen Entwurf wir vor einiger Zeit begonnen haben. Die endgültige Version wird im Februar fertig sein. Es wird ein Achtzylinder sein."

Auf die Frage, weshalb er einen Formel 1-Wagen entwerfen und die Welt der Grand Prix betreten wolle, antwortete er: "Im Grunde aus zwei Gründen, glaube ich: die Politik, die Ferrari auf diesem Gebiet in letzter Zeit verfolgt - zu viele Probleme und nichts Konkretes -, ist auch der Grund, weshalb die Formel 1 unter den von der CSI geplanten Rennkategorien die Einzige ist, die den Herstellern eine gewisse Kontinuität in den Regeln garantiert. Noch heute zahle ich gewissermaßen den Preis dafür, dass ich einen Prototypen entwickelt habe. Ich habe meine ganze Fabrik in den Dienst dieses Projektes gestellt. Und als wir dann zu 90% fertig waren, beschloss die CSI nach Le Mans, ein Hubraumlimit einzuführen. Das war ein schwerer Schlag für meine Firma".'

Das angesprochene Projekt war der riesige V12-6-l-Sportwagen (intern T140 genannt), der Abarth im Jar 1967 wahnsinnig viel Geld kostete und schließlich sang- und klanglos (wegen Regeländerung) begraben werden musste. Warum man dann aber - trotz seiner vollmundingen Versprechungen - von dem F1 nie mehr etwas gehört hat, verwundert mich.

Na ja, auch doch wieder nicht. Vielleicht war das nur eine kurzfristige Trotz- oder Frustreaktion.

Bild
Das totgeborene T140-Projekt - der Motor mit über 600(!) PS war bereits fertig, hier das 1:1 Modell des konzipierten Rennwagens. Das Teil hätte bei weitem alles in den Schatten gestellt was Abarth bis dahin gefertigt hatte - aber wie gesagt... Pustekuchen durch Regeländerung...

Beitrag Mittwoch, 14. Februar 2007

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Danke für die vielen Infos!

Beitrag Mittwoch, 14. Februar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
1966 testete George Gachnang einen Cegga Ferrari Formel-1 Renner. Der Rennwagen lehnte sich stark an den Lotus 24, darin schlummerte ein Ferrari V12 Aggregat. Der Rennwagenwagen wurde bei klanglosen Rennen 1967 eingesetzt und danach vor allem auch bei Bergrennen. Einer der berühmtesten Sportwagen der Gachnang Brüder war der Bristol angetriebene Renner für die 24 Stunden von Le Mans 1960.

Ein Bild von dem Auto wurde kürzlich bei TNF veröffentlich:

Bild

Über Cegga hatten wir vor langer Zeit mal in einem anderen Forum eine sehr schöne und umfangreiche Diskussion - aber aus dem Gedächntis krieg' ich's nicht mehr zusammen. Vielleicht finde ich es wieder - mit etwas Glück...

Beitrag Donnerstag, 15. Februar 2007

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Vielleicht finde ich es wieder - mit etwas Glück...


Das wäre echt cool!

Beitrag Samstag, 17. Februar 2007

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Also zum Matra und den sämtlichen Cooper Rennern, die ich vor ein paar Posts aufgelistet hab, schreib ich nix, ich kümmere mich jetzt mal um den Ginetta BRM G20.

Beitrag Samstag, 17. Februar 2007

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Also meine Infos zu Ginetta:

Ende der 60er Jahren plante Ginetta mit Motoren von BRM einen Einstieg in die Formel-1. Bei Ginetta handelt es sich um eine britische Automobilfirma, die sich auf den Bau von Sportwagen spezialisiert. Ginetta nahm deshalb auch bei unzähligen Sportwagenrennen teil, das Team hieß Ginetta Racing. Im Winter 1968 und 1969 sollte dann ein Ginetta Formel-1 Rennwagen entstehen, der Ginetta BRM G20 - angetrieben von einem BRM V12 Motor mit 3,0 Litern. Ginetta hatte zuvor wenig Erfahrung im Monoposto Bereich, auch ein für die Formel-3 geplanter Ginetta G19 brachte man nicht auf die Strecke. Als Fahrer für die Formel-1 war Chris Meek vorgesehen – eigentlich eher ein Sportwagenfahrer. Wie bei den meisten Projekten ist unklar, weshalb das Ginetta GP Projekt nicht geklappt hat, es dürfte aber eine Mischung aus vielen Problemen gewesen sein. BRM hatte damals mehr mit sich selbst zu kämpfen, sowohl was die Motoren betrifft, als auch das eigene GP Team; man hätte Ginetta also nicht unterstützen kennen. Ferner fehlte Ginetta wohl das nötige Kleingeld und auch die Erfahrung im Formel Sport.

Beitrag Samstag, 17. Februar 2007

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Cosworth ist in der Formel-1 als Motorsport so bekannt wie erfolgreich, aber es gab es auch Pläne zu einem eigenen F1 Renner: 1969 plante Cosworth ein eigenes F1 Auto, sogar einen Allrad getriebenen Boliden, der allerdings nie einen echten Renneinsatz erlebte. Keith Duckworth, der worth in Cosworth, beauftragte Robin Herd das Fahrzeug zu entwickeln, das den ultimativen Rahmen für seinen neuen DFV-GP-Motor (V8, 2993 cm³, 430 PS bei 9000 U/min) abgeben sollte. Die aerodynamische Frontpartie des Cosworth 4WD war für damalige Verhältnisse revolutionär, doch genau wie die anderen Allrad-F1-Renner hatte auch der Cossie Probleme mit seinem zu hohen Gewicht. Mike Costin, der Cos in Cosworth, und Trevor Taylor testeten den Rennwagen ausführlich, gaben das Projekt aber bereits im Teststadium entnervt wieder auf und 1971 landete auch dieser Allradler im Donington Museum.

Beitrag Samstag, 17. Februar 2007

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Den Eagle Cosworth von 1969 habe ich übrigens ausgelassen, im Grund ist dazu ja auch nicht viel zu sagen. Es sollte halt der nächste F1 Eagle werden, aber dann zog man sich aus der F1 zurück und nur beim Kanada GP 1969 startete noch ein alter Eagle aus früheren Jahren. Weiter gehts jetzt mit dem Serenissima von 1969.

Beitrag Samstag, 17. Februar 2007

Beiträge: 46329
Also dann zum Serenissima:
Der italienische Motorenhersteller rüstete 1966 das McLaren Team bei 3 Rennen aus, beim Großbritannien GP erreichte Bruce McLaren den 6. Platz. 3 Jahre später versuchte Serenissima ein GP Comeback – mit einem eigenen Rennwagen. Der GP Bolide wurde tatsächlich konstruiert, der Motor basierte natürlich auf dem 1966er Aggregat. Der V8 Motor hatte einen Hubrauch von 3000 Kubikzentimeter. Es wäre das 2. GP Comeback gewesen, denn die Scuderia Serenissima, die von Count Giovanni Volpi di Misurata ins Leben berufen wurde, fuhr 1961 bereits bei einigen GP Rennen, auch innerhalb der Formel-1 WM. Nummer 1 Fahrer war dabei der Franzose Maurice Trintignant. Er fuhr einen Cooper Maserati, jeweils einmal wurde auch ein 2. Fahrer (beim Frankreich GP Giorgio Scarlatti, beim Italien GP Nino Vaccarella) eingesetzt, mit Rennern von De Tomaso OSCA bzw. De Tomaso Alfa Romeo.

Beitrag Samstag, 17. Februar 2007

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So ein paar aus der Liste können wir jetzt überspringen bzw. vllt. habt ihr dazu noch ein paar Infos: zum Ferrari Sigma (1969) habe ich kaum Infos, ebenso beim Matra von 1970 und den Khadi haben wir schon mal beim 1. Versuch von Khadi Mitte der 60er Jahre angesprochen und der Brabham Weslake BT39 (1972) ist jetzt nicht soooo interessant, ist halt ein von Brabham konstruiertes Auto, basierend auf einen Formel-2 Renner, und sollte mit einem Weslake Motor bestückt werden. Es fanden auch Tests mit dem Auto statt. Jetzt kommen dann aber wieder einige interessante Projekte...

Beitrag Samstag, 17. Februar 2007

Beiträge: 8060
Soweit ich weiss war der Ferrari Sigma nur eine Studie auf Basis eines 312. Ob man das Ding schön oder scheußlich findet ist jedem selbst überlassen - für den Motorsport war es auf jeden Fall nicht entwickelt...

Beitrag Samstag, 17. Februar 2007

Beiträge: 3303
Alfalfa hat geschrieben:
Soweit ich weiss war der Ferrari Sigma nur eine Studie auf Basis eines 312. Ob man das Ding schön oder scheußlich findet ist jedem selbst überlassen - für den Motorsport war es auf jeden Fall nicht entwickelt...



Also ich kenn ihn nur so

Bild

Beitrag Sonntag, 18. Februar 2007

Beiträge: 630
Alfalfa hat geschrieben:
Soweit ich weiss war der Ferrari Sigma nur eine Studie auf Basis eines 312. Ob man das Ding schön oder scheußlich findet ist jedem selbst überlassen - für den Motorsport war es auf jeden Fall nicht entwickelt...


Hier etwas mehr zur Geschichte des Sigma:

Bild

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