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Prototypen und Wunschvorstellungen

Das Formel 1 Forum früherer Tage...

Beitrag Dienstag, 23. Januar 2007

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Gut, wenn wir die Liste weiter gehen, sind die nächsten 3 die folgenden:

MSM-Lancia

EMW Monoposto (dazu kann uns LotusFan sicher mehr sagen)

GvB F2

Beitrag Dienstag, 23. Januar 2007

Beiträge: 46329
Zum folgenden kann uns sicher auch LotusFan was zu sagen oder jemand hat zufällig Reinald Schumann's´Buch "Motorsport in Deutschland", denn da soll dieses Projekt auch ausführlich geschildert sein...

Hinter MSM steckte ein deutsches GP Auto, angetrieben von einem V6 Motor von Lancia. MSM steht für Manfred von Strachwitz aus München, der Konstrukteur, Teameigner und Fahrer war. Der Deutsche hat sich mit dem MSM Lancia auch beim Deutschland GP 1953 gemeldet, durfte aber nicht starten, weil er keine Fahrerlizenz hatte – aufgrund eines Verkehrsereignisses vor dem Grand Prix! Der MSM Lancia trat bei 2 Formel-2 Rennen in Deutschland an.

Beitrag Dienstag, 23. Januar 2007

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EMW Monoposto (dazu kann uns LotusFan sicher mehr sagen)


Im Grunde gibts zu diesem Projekt nicht viel zu sagen:

EMW kam 1953 mit einem neuen Monoposto Renner, der 1953 noch ein Rennen fuhr, vor allem aber 1954 eingesetzt werden sollte und auch wurde, doch 1954 hatte die Formel-1 wieder ein anderes Reglement als die Formel-2 und somit fuhr der EMW Renner kein WM Rennen.

Beitrag Dienstag, 23. Januar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
Gut, wenn wir die Liste weiter gehen, sind die nächsten 3 die folgenden:

MSM-Lancia

EMW Monoposto (dazu kann uns LotusFan sicher mehr sagen)

GvB F2



Na EMW ist klar ,erstes deutsches Werksteam in der Automobil WM ,dazu noch eines von vier Ossi Teams in der Geschichte der WM . Sitz Eisenach /Thüringen (Edelbayern :-) )
Das EMW F2 Projekt geht zurück auf einen Forschungsauftrag an DAMW Berlin Johannisthal im Jahre 1950
Damals wurden von staatlicher Seite die besten Kräfte zusammen gezogen um der auch im Osten Deutschlands übers land brechenden Privatintitiative Einhalt zu gebieten . Mit Baum ,Greifzu ,Reif und Co .gab es viele private Hinterhofschrauber die richtig gute Autos zusammen gebaut hatten . Vom Klassenfeind kamen die Veritas und AFM rüber und da musste was her was bewiesen hat das der Kommunismus nicht nur schlaue Sprüche klopfen konnte sondern auch schnelle Autos bauen konnte und das dies natürlich am besten om Kollektiv geschah . DAMW baute daraufhin den DAMW R1 in den Varianten 1,5 Liter Rennsportwagen und 2.0. Liter F2 Auto .
Es wurden 4 Autos gebaut darunter wurde ein Auto mit der ersten Stromlinienkarosse versehen .
Ende 1952 wurde das Rennkollektiv Johanisthal aufgelöst und ging in die Sportabteilung das Automobilwerkes Eisenach über.
Dort wurde dann 1953 der R2 entwickelt den es ebenfalls in den Varianten F2 und Rennsportwagen gab .
Mit diesem F2 Auto nahm Edgar Barth ,seineszeichens einer der Werksfahrer von AWE Eisenach am Grand Prix Deutschland 1953 auf dem Nürburgring teil . Ein kaputter Auspuff beendete diesen einzigen GP der AWE Mannschaft recht unspektakulär .
Ende des Jahres gab es dann in Eisenach noch den Beschluß der Entwicklung eines neuen F2 Autos (R3) mit komplett neuen Radaufhängungen usw. und das Auto wurde auch gebaut .Allerdings hatte die FIA mittlerweile sowohl in der WM wieder auf die Formel-1 zurück gegriffen als auch die F2 so sie bisher gefahren wurde aufgelöst . Intern fuhr man in der DDR noch ein Jahr nach den alten F2 Regeln aber dann war auch da Schluß.
Intern gab es Bestrebungen ein Fahrzeug nach den neuen Regeln der F1 zu entwickeln aber Ulbricht und Co. hatten den Spass verloren die Eisenacher die inzwischen offiziell AWE hießen ( Automobilwerk Eisenach) mussten umschwenken in Richtung Rallye .
Von den EMW Rennsportwagen exsistieren noch vier komplette Exemplare .Eines befindet sich in Donnington ,eines bei einem privaten Sammler in Sachsen ,eines im AWE Museum und eines im
Verkehrsmuseum Dresden . Das Dresdener Auto ist das letzte gebaute Auto und erstmals mit Doppelsitz das eigentlich direkt von der Werkbank ins Museum gewandert ist . Einen F2 EMW gibt es nicht mehr . Die wurden alle verschrottet oder zu Rennsprotwagen umgerüstet .

Beitrag Dienstag, 23. Januar 2007

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Zum GvB F2 habe ich nicht soviel Unterlagen da es das Auto eigentlich auch nicht gab .
Bobby Kohlrausch einer der bekanntestens Vorkriegs-Sportwagenfahrer Deutschlands ( und ebenfalls Edelbayer aus dem Raum Eisenach :-) ) hatte in der F3 mit seinem GvB Eigenbau großen Erfolg . 1953 wollte er den F3 Renner auf F2 umbauen aber dann starb er überraschend an einem Herzinfarkt und das Projekt war erledigt .

Beitrag Samstag, 27. Januar 2007

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So die nächsten beiden wären dann:

Guidobaldi

Alfa Romeo 159 "Back-seater"

Ich denke zum letzten braucht man nicht viel sagen, der Name sagt alles.

Beitrag Samstag, 27. Januar 2007

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Mehr als forix über den Guidobaldi schrieb, hab ich auch nich gefunden:

Im Winter 1953/1954 entstand ein aufregendes Projekt: Der geplante Guidobaldi GP Renner sollte von einem revolutionären V8 Motor angetrieben werden. Das besondere am Motor war, dass er mit einem Flugzeugtriebwerk vergleichbar war. Das Auto und der Motor kam aber nie über den Planungsstatus hinaus bzw. zu Testfahrten kam es nicht.

Beitrag Samstag, 27. Januar 2007

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So weiter gehts mit ein paar Autos aus nicht WM Rennen von 1953. Erstmal welche, die wir schon hatten:

Beim Pau GP 1953 tauchte Martin wieder mit einem Jicey Veritas auf, fuhr jedoch nur 81 von 106 Runden. Beim Frontiers GP fuhr Roger Meunier mit einem Jicey BMW auf den 7. Platz.
Bei der BRDC International Trophy 1953 fuhr Aston wieder mit einem Aston Butterworth, konnte sich jedoch nicht für das Rennen qualifizieren.
Beim Naples GP 1953 fuhr Raffaele Argenziano mit einem Pagnelli Fiat, allerdings ein Sportwagen.
Der RRA Riley tauchte mit Robertson auch 1953 bei einigen Nicht WM Rennen auf.

So und jetzt neu:

Kieft JAP (Mike Christie fuhr beim Lavant Cup 1953 am 6. April mit einem Kieft JAP 1100. Allerdings fiel er aus. Kieft Rennwagen tauchten auch bei Formel-2 und Formel-3 Rennen in den 50er Jahren auf, sowie auch bei Bergrennen. André Loens wollte mit einem Kieft Butterworth auch bei der BRDC International Trophy 1953 an den Start gehen, zog die Meldung jedoch zurück.)

Thin Wal (Damit fuhr Piero Taruffi bei der Glover Trophy am 6. April 1953 in Goodwood. Dabei wurde der Italiener 2. hinter dem Sieger Ken Wharton, der mit einem BRM fuhr.)

Turner Lea Francis (John Webb wurde damit bei der BRDC International Trophy in Silverstone am 9. Mai 1953 19.)

DHS Rover (Gerry Dunham erreichte damit bei der BRDC International Trophy 1953 den 21. Platz. Auch bei der Ulster Trophy 1953 war Dunham mit dem DHS mit am Start.)

Camen Fiat (Dieser Wagen wurde beim Naples GP am 10. Mai 1953 in Posillipo von Mario d’Apuzzo gefahren. Der Italiener brachte den ans Reglement angepassten Sportwagen aber nichts ins Ziel.)

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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So die nächsten 3:

Alfa Romeo 160

Kieft Climax

HWM Climax

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Zum Alfa Romeo 160:

1951 und 1952, in den ersten Jahren, in denen im GP Sport eine Meisterschaft ausgetragen wurde, war Alfa Romeo topp und stellte mit Giuseppe Farina und Juan Manuel Fangio auch jeweils den Weltmeister, doch als 1952 und 1953 die Formel-1 unter dem Tisch fiel und die Fahrer WM über die Formel-2 ausgetragen wurde, zog sich Alfa Romeo zurück. Für 1954 planten sie allerdings ein GP Comeback und zwar mit dem Alfa Romeo 160. Das Auto war geformt wie eine Zigarre und hatte einen flachen Zwölfzylindermotor, der alle 4 Räder antrieb (Allrad). Der Fahrer saß hinter dem Differenzial. Zu einem WM Rennen kam es für den Alfa Romeo 160 jedoch nicht, erst in den 60er Jahren tauchte bei einem Formel-1 WM Rennen wieder ein Alfa Romeo Rennwagen auf.

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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So jetzt hab ich 3 zusammengefasst: Kieft Climax, HWM Climax und Connaught Climax.

Kieft ist im Sportwagenbereich kein unbekannter Hersteller und auch Kieft Climax Rennwagen gab es in der Sportwagenszene. Auch bei Nicht WM Rennen in der Formel-1 fuhren hier und da ein paar Kieft Renner, doch 1954 versuchte Kieft Climax ein richtiges GP Auto zu bauen. Auch für den Motorenhersteller Climax wäre es das GP Debüt gewesen. Doch mit dem Climax V8 Motor gab es einige Probleme und so wurde das Projekt begraben. Später allerdings fuhr der Kieft Climax bei einigen historischen Rennen und anderen Rennen. Climax sollte auch noch einige andere neue Autos mit Motoren ausrüsten, auch diese Pläne zerschlugen sich dann. So sollte es auch einen HWM Climax geben. HWM fuhr wegen den nicht zu gebrauchenden Climax Motor 1954 nur ein GP WM Rennen, nämlich mit Lance Macklin den Großbritannien GP und zwar mit einem alten HWM Alta. Auch plante Connaught mit Climax und auch Connaught stellte nur für das Heimrennen in Großbritannien 5 Rennwagen! In der WM tauchte Climax erstmals 1957 auf.

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Zum nächsten in der Liste, hab ich keine Infos. Es handelt sich um den VM, der auch 1954 in der Planung war. Angeblich soll er bei einem Nicht WM Rennen am Training teilgenommen haben (Frontiers GP im belgischen Chimay), allerdings hab ich nicht mal Infos, mit welchem Fahrer. Vielleicht hat ja noch jemand Infos zu diesem Projekt.

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
Zum nächsten in der Liste, hab ich keine Infos. Es handelt sich um den VM, der auch 1954 in der Planung war. Angeblich soll er bei einem Nicht WM Rennen am Training teilgenommen haben (Frontiers GP im belgischen Chimay), allerdings hab ich nicht mal Infos, mit welchem Fahrer. Vielleicht hat ja noch jemand Infos zu diesem Projekt.


Der VM war ein F1 Rennwagen auf Grundlage des Tatra ,von Vieglielmo
Matozza entworfen ,der ihn 1954 für den Grand Prix des Froniteres meldete . Matozza hatte bis zur letzten sek an dem Auto geschraubt um es fertig zu bekommen und ist kaum in Chimay angekommen da ist er schon eingepennt .als er wieder aufwachte war das erste Training vorbei .(er wollte selbst fahren ) Das Auto ist danach nie wieder irgendwo aufgetaucht .

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Lustiges Projekt. :lol:

Welchen Tatra nahm der VM als Grundlage? Und kennt man den Matozza noch aus anderen Rennen?

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Wäre cool, wenn diese Fragen noch geklärt werden, ich mach derweil weiter mit dem nächsten aus der Liste, dem Pegaso Z-105:

Pegaso ist der Nachfolger des spanischen Autoherstellers Hispano Suiza. Man baute praktisch alles, von normalen PKWs, über Militärfahrzeuge, LKWs oder auch Flugmotoren, doch in den 50er Jahren hegten die Verantwortlichen bei Pegaso den aufregenden Plan, die Marke bekannter zu machen. Dafür holte man sich den ehemaligen Alfa Romeo Ingenieur Wifredo Ricard, der 2 Autos baute, die vorwiegend für den Straßenverkehr produziert wurden, allerdings auch bei wenig bedeutenden Rennen eingesetzt wurden. 1954 jedoch sollte ein richtiges Formel-1 Auto entstehen, der Pegaso Z-105. Es war das erste Projekt aus Spanien ein Formel-1 Team und vor allem ein Formel-1 Auto auf die Reihe zu stellen, in Zukunft kamen dann noch weitere Projekte wie Bravo oder Racing Engineering, die allesamt bislang nicht in der Formel-1 verwirklicht werden konnten. Die Pläne von Pegaso wurden recht konkret an die Öffentlichkeit geführt, zum einen eben um das Hauptziel zu verfolgen, die Marke bekannter zu machen, aber auch um von der spanischen Industrie Unterstützung einzuheimsen um das Projekt zu finanzieren. Die konkreten Pläne sahen einen Start beim Spanien GP 1954 vor und tatsächlich meldete man sich auch für dieses Rennen mit der Startnummer 32, jedoch tauchte der Wagen nicht auf; weil die finanzielle Unterstützung fehlte blieb der Wagen wohl irgendwo zwischen dem Zeichentisch und dem Baubeginn hängen. Das Auto lehnte sich technisch stark an den Alfa Romeo 152, der ebenfalls von Ricart entworfen wurde. Pegaso wollte nicht nur ein eigenes Auto, sondern auch einen eigenen 4-Zylinder Formel-1 Motor fertig stellen, allerdings blieb es beim wollte, denn verwirklicht wurden die Pläne nicht.

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Beim Rom GP tauchte außerdem ein Rennwagen namens Giaur auf. Berardo Taraschi fuhr damit, fiel jedoch aus. Hat jemand mehr Infos zu diesem Auto?

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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So das nächste, der Berkshire Special:

Das Auto entstand aus einem Projekt von Geoffrey Crossley, Bruce Adams und John Lloyd heraus und Crossley, der Fahrer, meldete sich mit diesem Rennwagen auch für die Easter Monday Richmond Trophy 1955. Zu WM Rennen kam es allerdings nicht, weil Crossley das Projekt wegen seiner beruflichen und familiären Verpflichtungen nicht mehr verfolgen konnte.

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
Lustiges Projekt. :lol:

Welchen Tatra nahm der VM als Grundlage? Und kennt man den Matozza noch aus anderen Rennen?



Ich nehm mal an ,das der T 607 gemeint war . Aber nix genaues weiss ich nicht . Vielleicht hat jemand anderes da noch genauere Infos

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
Beim Rom GP tauchte außerdem ein Rennwagen namens Giaur auf. Berardo Taraschi fuhr damit, fiel jedoch aus. Hat jemand mehr Infos zu diesem Auto?


Viel hab ich dazu auch nicht .

Attilio Giannini (ein motorenspezialist seit den 30er Jahren ) und Bernardo Taraschi schlossen sich nach dem Krieg zusammen um kleinere Sportwagen zu bauen . Der Name GIAUR setzt sich zusammen aus GIAnnini und Urania ,dem früheren Wagen von Taraschi.
Eine Monoposto Variante wurde für die italienische 750 ccm F3 gebaut und ab 1951 versuchte man sich auch mit in der neu geschaffenden Halbliter Klasse . Der GIAUR war ein recht nett anzusehender Frontmotor-Wagen ,war aber etwas übergewichtig und hatte eine hintere Starachse .Ab 1954 kehrte man zur 750 ccm Formel zurück wärend sich Giannini mit hochttragenden Plänen für einen eigenen F1 beschäftigte . Das Auto wurde auch gebaut und Taraschi fuhr in anlässlich des GP Rom. Das war dann allerdings wohl auch der einzige Start denn kurz darauf ging man wieder zu den Sportwagen über .
Zu dem F1 Auto ansich hab ich gar keine Daten

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Danke für die Infos!

Der Tatra T607 wurde nie eingesetzt, obwohl es bereits ab Ende der 40er Jahre Pläne gab. Der Grund dürfte wohl das fehlende Kleingeld gewesen sein. Auf der forix Seite gibt es genauere Infos und ein Bild.
Zuletzt geändert von MichaelZ am Sonntag, 28. Januar 2007, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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MichaelZ hat geschrieben:
Danke für die Infos, der Tatra fuhr ja auch keine WM Rennen, mal schaun, was ich zu dem rausfinden kann.


Der T 607 steht im Museum in Bratislava . Das Auto wurde nie eingesetzt weil die politischen Ereignisse es wohl auch bei den tschechen damals nicht zugelassen haben aber technisch und vom Design her ein sehr interessantes Auto

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Noch ein bisschen was zum Milano Franchini:

Das Auto sollte für die Scuderia Milano gebaut werden. Damit wollte das italienische Comeback feiern, denn zuvor fuhr die Scuderia Milano bei WM Rennen von 1950 bis 1953 bei insgesamt 6 WM Rennen. Der 5. Platz von Felice Bonetto beim Schweiz GP 1950 bleibt die beste Ausbeute des Teams. 1955 wollte Milano mit einem eigenen Rennwagen antreten, denn bei den Formel-1 Rennen Anfang der 50er Jahre benutzte man bis auf eine Ausnahme immer Chassis von Maserati. Die Ausnahme war der Italien GP 1950: Damals tauchte die Scuderia Milano schon einmal mit einem eigenen GP Renner auf: mit dem Milano Speluzzi 01. Geplant waren damals, dass 2 Milanos eingesetzt werden, jedoch zog man die Meldung von Benotto bald zurück und Franco Comotti schied mit Motorschaden aus. Das Material vom Milano Speluzzi wanderte zu Gianpaolo Volpini, der damals Autos und Teams in der Formel Junior, Formel-3 und solchen Serien betrieb. Einen alten Milano 01 baute Volpini um und nannte den neuen Renner auch Volpini, dazu baute Egidio Arzani einen Motor. Mit dem Arzani Volpini wollte man dann 1955 in die Formel-1 einsteigen, allerdings misslang auch dieses Projekt, obwohl es zu einem GP Rennen kam. Luigi Piotti fuhr damit beim Italien GP, schied jedoch mit Motorschaden aus. Das war auch schon der einzige Einsatz des Arzani Volpini, aber das Auto war einfach zu schlecht. Während dessen trieb eben auch die Scuderia Milano Pläne eines GP Comebacks voran. Die Ruggeri Brüder bauten an einem Milano 2 und engagierten dafür den Motorenbauer Enrico Franchini. Dabei baute Franchini einen luftgekühlten 8 Zylinder 2,5 Liter Motor, der hinter dem Fahrer quer eingebaut werden sollte. Geldmangel verhinderte die Beendigung des Baus von Chassis und Motor und so was auch dieses Projekt geplatzt.

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Der nächste wäre dann der Aston Martin DB3S, was eigentlich nicht mehr als die Fortführung jenes Versuchs war, den Aston Martin schon 1951 versuchte. Dazu hat Alfalfa schon was auf der 1. Seite geschrieben. Überigens Aston Martin im GP Sport ist ein interessantes Thema, da haben wir schon einen Thread offen, Alfalfa hat dazu noch einiges angekündigt und auch ich werde mich dem Thema noch beschäftigen, aber jetzt erst mal wieder hier weiter...

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Hat jemand Infos zum DB Monomill Rennwagen? Beim Pau GP 1955 tauchten davon 2 auf: Pual Armagnac wurde damit 10. und Claude Storex wurde aufgrund eines mechanischen Defekts nicht mehr gewertet. DB Monomill Rennwagen tauchten offenbar auch in der Formel Junior auf.

Beitrag Sonntag, 28. Januar 2007

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Nun zum Gleed MG, der nächste in der Liste:

Konstruiert wurde der Gleed MG im Jahre 1958 von Peter Gleed aus Derbyshire. Als Basis diente ein alter Formel-3 Rennwagen von Cooper, der MkIV 500cc. Dabei wollte man einen MG Motor ins Rennauto pflanzen. Außer den Plänen ergab sich nichts Konkretes, einmal war man für ein Event in Goodwood gemeldet, jedoch kam das Auto nie an. Ein WM Rennen fuhr der Gleed MG nie.

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