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Prototypen und Wunschvorstellungen

Das Formel 1 Forum früherer Tage...

Beitrag Montag, 31. Dezember 2007

Beiträge: 232
Alfalfa am 14.02.2007 hat geschrieben:
(...)

Einer der 232 wurde mal (in privater Hand) mit einem riesigen 4.7-l-Ford-Indy-Motor gesichtet - ein Zeichnen dass man (wenn man wollte) schon recht viel an/in dem Auto unterbringen konnte. Das Fahrverhalten stelle ich mir allerdings mehr als abenteuerlich vor.

Bild
Zwei Bilder des Abarth 232, oben der formschöne Ur-F2, 1964 am Nürburgring mit 'Geki' am Steuer, unten in irrwitziger Einsatz eines Privatiers bei einem Bergrennen Ende der 60er Jahre mit einem Ford-Indy-Motor!

(...)
Wir hat mehr Informationen über die 'wunderschöne' Abarth 232 der im Bergrennen fuhr. Namen der Fahrer und weitere Bilder sind sehr willkommen.
quod licet iovi, non licet bovi

Beitrag Donnerstag, 03. Januar 2008

Beiträge: 232
Ich habe inzwischen herausgefunden das der Fahrer ein Fransoszer war, René Barone. Wer weiß wo dieses Bild gemacht wurde?
Könnte es das Bergrennen Lorentzweiler in Luxemburg (Course de Cote Lorentzweiler) in 1968 sein?
quod licet iovi, non licet bovi

Beitrag Donnerstag, 26. Februar 2009

Beiträge: 46329
MichaelZ hat geschrieben:
Zum Marinho Ford:

1974 gaben 3 Portugiesen ein Formel-1 Projekt bekannt. Die Leitung übernahm Bravo Marinho, deswegen sollte der Rennwagen auch Marinho heißen, nachdem der Motor von Ford Cosworth kommen sollte, sah man in Marinho Ford den besten Namen. Die 2 weiteren Portugiesen waren zum einen der Ingenieur José Magre und zum anderen der Mechaniker João Pereira. Das Team wollte sich genügend Zeit lassen, man hörte lange nichts, erst wieder 1976, als Marinho für 1977 den Einstieg in die Formel-1 mit dem Projekt ankündigte. Als passend erschien ihm der Spanien- oder Belgien Grand Prix. Zum Debüt kam es jedoch weder bei einem dieser GP Rennen, noch bei einem anderen Formel-1 Lauf: Das Projekt verschwand wie viele anderen in der Schublade.

Die nächste lasse ich aus, weiter mach ich dann erst wieder mit dem Tiga Ford Cosworth von 1978.


Die Wurzeln des Projekts sollen im BIP-Lola-2-Liter-Sportwagenprojekt 1974 liegen. Auch BIP wollte in die F1 aufsteigen. Hat jemand dazu Informationen oder mehr Infos zum Marinho-Projekt?


Beiträge: 46329
Habe gerade auf TNF eine interessante Neuigkeit erfahren:

Gilles Villeneuve plante für 1983 sein eigenes F1-Team! Dahinter steckten offenbar Geschäftsmänner aus Italien, aber auch die Zigarettenmarke Rothmans als Sponsor - Geld sollte also nicht das Problem sein.

Villeneuve, der auch mit den Worten zitiert wurde, dass er damit auch auf die Tage nach seiner aktiven Karriere schaue und seinem Sohn Jacques so ein F1-Cockpit in ein paar Jahren ermöglichen könne.

Seine Idee eines eigenen Teams stieß bei seinen Vertrauten sofort auf Gegenliebe. An Bord kommen sollten:
- Ray Wardell, der in der Formel-Atlantik Ingenieur von Villeneuve war;
- Jody Scheckter (fuhr gemeinsam mit Villeneuve bei Ferrari) sollte Teammanager werden, andere behaupten, er sollte sogar Technischer Direktor werden. Aber ob der da so bewandelt war? Hatte Scheckter auch noch andere Pläne, ein F1-Team zu starten?
- Gerald Larrousse sollte als Teamchef andocken. Larrousse fuhr selbst F1-Rennen, war bereits Renault-Teamchef und gründete auch sein eigenes F1-Team. Das Team sollte dank Larrousse auch in Frankreich angesiedelt werden. Die Fabrik sollte in der Nähe von der Strecke in Le Castellet gebaut werden.
- Gaston Parent (Villeneuves Manager) und Boris Stein waren ebenfalls im Projekt involviert.


Klingt für mich höchst interessant. Ein Villeneuve-Team - schade, dass daraus nichts wurde. Aus einem noch tragischerem Grund...

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Beiträge: 13287
MichaelZ hat geschrieben:
Habe gerade auf TNF eine interessante Neuigkeit erfahren:

Gilles Villeneuve plante für 1983 sein eigenes F1-Team! Dahinter steckten offenbar Geschäftsmänner aus Italien, aber auch die Zigarettenmarke Rothmans als Sponsor - Geld sollte also nicht das Problem sein.

Villeneuve, der auch mit den Worten zitiert wurde, dass er damit auch auf die Tage nach seiner aktiven Karriere schaue und seinem Sohn Jacques so ein F1-Cockpit in ein paar Jahren ermöglichen könne.

Seine Idee eines eigenen Teams stieß bei seinen Vertrauten sofort auf Gegenliebe. An Bord kommen sollten:
- Ray Wardell, der in der Formel-Atlantik Ingenieur von Villeneuve war;
- Jody Scheckter (fuhr gemeinsam mit Villeneuve bei Ferrari) sollte Teammanager werden, andere behaupten, er sollte sogar Technischer Direktor werden. Aber ob der da so bewandelt war? Hatte Scheckter auch noch andere Pläne, ein F1-Team zu starten?
- Gerald Larrousse sollte als Teamchef andocken. Larrousse fuhr selbst F1-Rennen, war bereits Renault-Teamchef und gründete auch sein eigenes F1-Team. Das Team sollte dank Larrousse auch in Frankreich angesiedelt werden. Die Fabrik sollte in der Nähe von der Strecke in Le Castellet gebaut werden.
- Gaston Parent (Villeneuves Manager) und Boris Stein waren ebenfalls im Projekt involviert.


Klingt für mich höchst interessant. Ein Villeneuve-Team - schade, dass daraus nichts wurde. Aus einem noch tragischerem Grund...



Es gab mal das Gerücht das Villeneuve sich mit Ligier Autos "selbständig " machen wollte . Da war er allerdings nicht der
einzige aber bei allen blieb es bei unbestätigten Gerüchten ohne das irgend was greifbares passiert wäre .

Beitrag Dienstag, 13. Juli 2010

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Das mit den privaten Ligiers war doch James Hunt.

Beitrag Mittwoch, 14. Juli 2010
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MichaelZ hat geschrieben:
Das mit den privaten Ligiers war doch James Hunt.



Allerdings bei Hunt einige Zeit früher . Es gab noch einen Franzosen der ganz dick mit Arnoux war ,der wollte auch mit
Ligier Autos einsteigen aber als Arnoux dann bei Ferrari andockte ,
hörte man davon nix mehr . Frag mich allerdings nur nicht warm die alle ausgerechnet auf Ligier kamen

Meiner Meinung nach sind das alles aufgeblasene Hirngspinste wo nichts greifbares dahinter steckte .

Beitrag Mittwoch, 14. Juli 2010

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Wer war der Freund von Arnoux? Jean-Paul Driot? Mit dem gründete er ja später das DAMS-Team.

Beitrag Mittwoch, 14. Juli 2010
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MichaelZ hat geschrieben:
Wer war der Freund von Arnoux? Jean-Paul Driot? Mit dem gründete er ja später das DAMS-Team.



Du fragst mich jetzt Sachen . Da muss ich mal nachschauen wo ich das mal gelesen habe .Wahrscheinlich in alten Rallye Racing oder
MSA . Mal sehen ob ich es finde .

Beitrag Mittwoch, 14. Juli 2010

Beiträge: 46329
Na komm, wie lange kennst du mich und meine Fragen jetzt schon? :)
Wäre gut, ja.

Beitrag Mittwoch, 14. Juli 2010

Beiträge: 46329
Übrigens Driot würde passen - 1988 wurde DAMS gegründet, von 1987 bis 1989 fuhr Arnoux Ligier. DAMS heißt ja sogar Driot Arnoux Motor Sport, aber Arnoux war nur Teilhaber, hatte mit dem operativen Geschäft nichts zu tun. Weiß nicht, ob er noch immer involviert ist und für was das A nun stehen soll, falls dem nicht so ist. Was mich auch interessieren würde ist, was Driot vor 1988 im Motorsport so gemacht hat. Ich habe mal ne Mail an DAMS geschrieben.

Beitrag Freitag, 06. Januar 2012

Beiträge: 46329
1995 hat Gordon Spice ein F1-Team angekündiugt, das von Australian aus operieren sollte. Spice baute in den 80er Jahren eigene Sportwagen und als die Sportwagen-WM Ende 1992 beendet wurde, hatte man Kapazitäten frei. Das Projekt nahm aber meines Erachtens nie größere Ausmaße an...

Beitrag Freitag, 06. Januar 2012
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Beiträge: 13287
MichaelZ hat geschrieben:
1995 hat Gordon Spice ein F1-Team angekündiugt, das von Australian aus operieren sollte. Spice baute in den 80er Jahren eigene Sportwagen und als die Sportwagen-WM Ende 1992 beendet wurde, hatte man Kapazitäten frei. Das Projekt nahm aber meines Erachtens nie größere Ausmaße an...


Das ganze wahr wohl mehr ein Papiertiger ohne irgendwelchen Hintergrund . Da hat einer gesagt .das er einen F1 bauen will und das wars dann auch schon . Esgab weder irgendwelche Konstruktionen . Gespräche mit Ausrüstern oder sonst was .
Das einzige was zu dem Thema öffentlich wurde ,ist der großspurige Plan in Australien /Sidney ein Werk für Straßensportwagen zu errichten ,in desen Schatten ein 60 Mill Dollar schweres F1 Team mit einen 1/1 Windkanal und eigenem Technologiezentrum stehen sollte .
Ausserdem sollte in England das Einsatzteam stationiert werden das das Tagesgeschäft übernimmt . Ich glaube ein halbes Jahr oder so war Spice Eng. pleite und das wars .

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