Foren-Übersicht / Formel 1 / Historisches

Fahrer, die enttäuschten

Das Formel 1 Forum früherer Tage...
Beitrag Montag, 02. Januar 2012

Beiträge: 285
@AWE: Wie kommt es eigentlich, dass Häkkinen bis heute noch an Mercedes bzw. Haug klebt wie eine Klette? Immer wieder fährt er für die Untertürkheimer Showfahrten oder lässt sich bei denen im Paddock blicken, obwohl seine F1-Karriere (DTM mal außen vor) jetzt schon seit 10 Jahren beendet ist. Kriegt der noch Kohle von denen, oder weshalb kommt er nicht mehr von denen los?

Beitrag Montag, 02. Januar 2012

Beiträge: 0
--
Zuletzt geändert von deleted am Mittwoch, 29. Februar 2012, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Montag, 02. Januar 2012

Beiträge: 1614
formel-kh hat geschrieben:
Als Enttäuschung würde ich Fahrer wie Alesi, Heidfeld, Brundle oder Michael Andretti bezeichnen.


ich weiß nicht ob da brundle rein sollte. war da nicht was mit einem unfall, nachdem er nie wieder die alte form erreichte?

Beitrag Montag, 02. Januar 2012

Beiträge: 46329
Goodwood hat geschrieben:
AWE schrieb: Mansell und Le Mans ,das ist doch wohl mehr Spass dabei als eine weiterführung der Rennkarriere. Und da kann ich AWE nur zustimmen. Und das sage ich als bekennender Le Mans Fan. Nigels Auftritt in Le Mans und der Le Mans Serie sollte wohl seinen talentfreien Söhnen etwas die Weichen stellen. Ist in die Hose gegangen und Mansell hat "seinen" Rennstall schneller wieder zugemacht, wie er ihn eröffnet hatte. Nigel selbst war in Le Mans nicht Fit und wirkte ausgelaugt und überfordert. Als was, wenn nicht Spass, würdest du das einordnen, Micha? Selbstüberschätzung?


Mir gehts ja eigentlich auch eher ums Prinzip. Meines Erachtens gibt es sehr viele F1-Fahrer, auch Ex-Weltmeister, die auch nach der Formel-1 noch Rennen fahren wollen. Ob das jetzt Spaß, Selbstüberschätzung oder seriös ist, ist doch eigentlich Wurscht. Damon Hill will von alledem nichts wissen und das fällt damit schon etwas aus der Reihe. Klar gibts auch ein paar andere Beispiele, wie Scheckter oder Irvine. Aber der Normalfall sind wohl eher Villeneuve, Häkkinen oder eben auch Mansell.

Beitrag Montag, 02. Januar 2012
AWE AWE

Beiträge: 13287
rastan82 hat geschrieben:
@AWE: Wie kommt es eigentlich, dass Häkkinen bis heute noch an Mercedes bzw. Haug klebt wie eine Klette? Immer wieder fährt er für die Untertürkheimer Showfahrten oder lässt sich bei denen im Paddock blicken, obwohl seine F1-Karriere (DTM mal außen vor) jetzt schon seit 10 Jahren beendet ist. Kriegt der noch Kohle von denen, oder weshalb kommt er nicht mehr von denen los?


Das musst du schon Häkkinen fragen :drink: Ist anzunehmen das er bei MB noch auf der Zuwendungsliste steht und den einen oder anderen Werbedeal im deutschsprachigen Raum wohl auch über Mercedes an Land gezogen hat .

Beitrag Mittwoch, 14. März 2012

Beiträge: 8
Ich war schon ein wenig enttäuscht, dass Frentzen 1997 eigentlich keine Chance gegen Villeneuve hatte.

Gerade, weil er davor und danach immer sehr ordentliche Ergebnisse im Vergleich zu seinen Teamkollegen einfahren konnte.

Beitrag Mittwoch, 14. März 2012

Beiträge: 46329
Da hast du Recht.

Herzlich Willkommen hier im Forum, übrigens. :wink:

Beitrag Mittwoch, 14. März 2012

Beiträge: 285
Sleeper hat geschrieben:
Ich war schon ein wenig enttäuscht, dass Frentzen 1997 eigentlich keine Chance gegen Villeneuve hatte.

Gerade, weil er davor und danach immer sehr ordentliche Ergebnisse im Vergleich zu seinen Teamkollegen einfahren konnte.


Ich glaube Frentzen fühlte sich bei Williams von Anfang an nie wirklich wohl. Habe da mal ein Interview mit BBC von 1997 gesehen, da wirkte er nicht gerade sehr euphorisch, als man ihn auf sein neues Team ansprach und man ihn fragte, was so die Unterschiede im Vergleich zu Sauber seien. Williams hatte damals den Ruf typisch britisch unterkühlt zu sein, denn von allen britischen Teams, war Williams immer das britischste - war zumindest mein Eindruck.

Außerdem hatte Frentzen das Problem, dass mit Villeneuve schon ein anerkannter und beliebter Teamleader vorhanden war, Frentzen wurde da sicher von einigen Teammitgliedern als störender "Eindringling" gesehen, besonders mit Patrick Head soll Frentzen ja nicht besonders gut ausgekommen sein.
Wundert mich, dass er es auch 1998 noch dort aushielt, aber da lief es auch für Villeneuve nicht mehr so gut, weil Renault offiziell weg war und das Auto ohne Newey ebenfalls schlecht war.

Frentzen war so der typische "Wohlfühlfahrer", der ein passendes Umfeld brauchte, um aufzublühen, Bei Williams waren diese Umstände anscheinend nicht gegeben und deswegen konnte er in dieser Zeit die Erwartungen nicht erfüllen.

Beitrag Sonntag, 18. März 2012

Beiträge: 9403
Alex Zarnardi war eine echte Enttäuschung - kam mit Riesenvorschußlorbeeren übern Teich zurück zu Willimas und hat aber auch wirklich gar nix gerissen

oder auch Fisichella - wurde bei den kleinen Teams immer hochgelobt und als er dann ein Topauto hatte stürzte er ab.
Nachdem die Seite nicht mehr ordentlich funktioniert bin ich dann weg. Viel Spaß noch.

Beitrag Sonntag, 18. März 2012

Beiträge: 46329
Zanardi 1999 ist wirklich ein Phänomen. Er kam offenbar mit den Rillenreifen nicht zurecht, wie etwa auch ein Villeneuve.

Beitrag Mittwoch, 21. März 2012

Beiträge: 945
Wir sind zwar hier im historischen Forum, aber vielleicht passt mein Beitrag auch bald richtig dazu.

Felipe Massa ist für mich die größte Enttäuschung der letzten Jahre.
Mag ja durchaus sein, dass dies mit seinem schweren Ungarn-Unfall 2009 zu tun hat.
Aber dennoch fällt er immer weiter hinter Alonso zurück, auch wenn der aktuelle Ferrari wohl keine Offenbarung ist.

Das hätte Ferrari schon in der letzten Saison erkennen müssen. Jetzt wird es eher peinlich, wenn man ihn abservieren müßte.
Und Trulli erscheint mir auch nicht gerade geeignet. Fisichella läßt grüßen.

Schade dass Spitzenpiloten wie Sutil ohne Cockpit dastehen.

Beitrag Mittwoch, 21. März 2012

Beiträge: 46329
Ich finds auch voll schade. Massa wird als traurige Figur in die Geschichte eingehen. Musste stets neben Weltmeister wie Villeneuve, Schumacher, Räikkönen und Alonso fahren - und dann 2008 die haarscharfe WM-Niederlage.

Beitrag Donnerstag, 22. März 2012

Beiträge: 10919
Bleimula66 hat geschrieben:
Schade dass Spitzenpiloten wie Sutil ohne Cockpit dastehen.

Ähm - Sutil gehört zwar ins "Yesterday", aber das ist dann wohl eher was für die "Fun-Ecke"...

MichaelZ hat geschrieben:
Ich finds auch voll schade. Massa wird als traurige Figur in die Geschichte eingehen. Musste stets neben Weltmeister wie Villeneuve, Schumacher, Räikkönen und Alonso fahren - und dann 2008 die haarscharfe WM-Niederlage.

Wobei ich der Meinung bin, dass man Massa von Anfang an in eine Rolle drängen wollte, der er nie gewachsen war... Er hatte als Referenz nicht viel mehr wie diesen ital. F3000-Titel (der ja nun wirklich nicht viel wert war...) aber Sauber wollte unbedingt nen zweiten Kimi basteln... Danach die Todt/Schumacher-Lobby... 2008 war doch letztenendes eher ein "positiver Betriebsunfall"... Das Einzige was Massa wirklich konnte war mit überlegenen Autos von der Pole vornewegfahren...
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

"I'm just trying to race and this sport these days is more about penalties than about racing. "

Beitrag Donnerstag, 22. März 2012

Beiträge: 46329
Ich fand ihn 2006 gegen Schumacher schon überzeugend. Da hat er mich echt überrascht,

Beitrag Freitag, 23. März 2012

Beiträge: 9
Enttäuschungen gabs echt viele:

Alex Zanardi: Mein Gott, warum ging der 1999 gegen Ralf Schumacher so gnadenlos unter ?

Giancarlo Fisichella: Jahre lang galt er sogar als Nr.2 hinter Schumacher, der einfach nur im falschen Auto zur falschen Zeit immer war. 2005 dann die Chance mit Renault... gewinnt das erste Rennen und prompt wird er in mehreren Fachzeitschriften als der Weltmeister von 2005 angepriesen und geht anschließend gnadenlos gegen Alonso unter. Vielleicht war er einfach schon zu alt zu dem Zeitpunkt und hätte 1999-2001 in einem Top-Auto mehr gerießen.

Sebastian Bourdais: In ihn setzte STR auch soviel Hoffnung und sah kein Land gegen Vettel. Auch gegen Buemi wurde es 2009 nicht besser. Als Champcar-Champion kann man mehr erwarten.

Jean Alesi: 1 Sieg in über 200 Rennen. Hätte auch mehr rausholen können aus seinem Talent.

Beitrag Samstag, 24. März 2012

Beiträge: 46329
Ja Bourdais hat mich auch enttäuscht. Mag sein, dass das IndyCar-Feld damals nicht so stark war, aber Bourdais hätte sicher mehr leisten können, er hatte ja ein paar gute Rennen. Das Bourdais-Problem ist halt, dass er ein feinfühliger Fahrer ist, für den einfach alles laufen muss - aber dann läuft es auch. Am besten ist er von vorne los und durch. Im Mittelfeld ist er nicht so gut, das hat er schon in der IndyCar gezeigt,.

Nächste

Zurück zu Historisches