AWE hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
AWE hat geschrieben:
Was denn für Admins ?
Die haben das sinkende Schiff doch langst verlassen : -)
Man hatte auf den Softies noch größeren Reifenverschleiß als auf den Mediums . Die wenigen Runden auf den weichen zeigten ,das die nur drei- vier Runden die Zeiten halten konnten , Also ich kenne die Rundenzeiten über die Stints nicht - weder von Mercedes noch von den anderen Teams. Und selbst wenn man die Rundenzeiten hat, muss man auch wissen wann wer mit welchen Reifen fuhr und wie lang.
Aber Fakt ist dass sich Pirelli über den sehr rauen Belag in Jerez beschwert hat - es könnte also auch ein streckenspezifisches Problem sein.
Fakt ist ebenfalls dass insgesamt mit den weichen Reifen relativ wenig gefahren wurde im Vergleich zu den anderen Reifentypen - es darf also bezweifelt werden, dass die Rundenzeiten und deren Konstanz repräsentativ sind.
Insgesamt wurden 251 Reifensätze im Laufe der viertägigen Testfahrten in Jerez aufgezogen, davon 137 Sätze der mittelharten Reifen, 74 der harten und 33 der weichen Reifen. Je drei Mal verwendeten die Teams Intermediates und superweiche Reifen, ein Satz Regenreifen kam nur bei einer einzigen Gelegenheit zum Einsatz.
"Allerdings waren die Rahmenbedingungen in Jerez in diesem Jahr alles andere als ideal. Der Asphalt ist extrem rau. Er weist wohl die raueste Fahrbahnoberfläche aller Strecken auf, auf denen wir in diesem Jahr fahren." Pirelli erläuterte die raue Oberfläche mit dem Fehlen von Bitumen im Asphalt, was zu einer relativ offenen, körnigen Oberfläche führe. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Strecke noch aggressiver geworden, erkläre Hembery, weshalb es schwierig sei, für einige Mischungen präzise Schlussfolgerungen zu ziehen.
Des Weiteren betonte Pirelli, dass die äußeren Bedingungen und die Merkmale der Strecke in Jerez sich deutlich von denen der übrigen Veranstaltungsorte der Saison 2013 unterscheiden würden. Daher seien die Zeitunterschiede zwischen den Mischungen, die in Jerez auftraten, nur bedingt repräsentativ für die weitere Saison.
"Wir haben für die harten und die mittelharten Slicks viele Daten gewinnen können. Demgegenüber erhielten wir nur wenige Informationen über die weichen Reifen und keine für die supersoften Slicks", bilanzierte Hembery und blickte diesbezüglich hoffnungsvoll auf die nächsten Testfahrten, die vom 19. bis 22. Februar in Barcelona stattfinden.Quelle:
https://www.motorsport-magazin.com/forme ... m-rau.htmlBin immer wieder erstaunt ,aus welchen Quellen du deine unwiederstößlichen Fakten so ziehst . Das ist eine 08/15 Pressemitteilung von Pirelli ohne jede konkrete Aussagekraft . Eine einfache Auflistung .was an Gummi verbraten wurde und die Feststellung ,das dieses Jahr andere Bedingungen herrschten .
Und ich bin doch erstaunt wie du dir alles zurecht biegst um nicht all zu blöde dazustehen nach deinen fragwürdigen Aussagen.
Da oben stehen Fakten und Zahlen. Unter anderem belegen diese, dass die weichen Reifen verhältnismäßig wenig eingesetzt wurden und es daher zweifelhaft ist zu sagen, dass Mercedes ein schlechtes Auto habe weil die weichen Reifen so schnell abgebaut haben. Wie haben sich denn die Rundenzeiten entwickelt bei den anderen Autos, als sie die weichen Reifen drauf hatten??? Hat überhaupt ein anderes Team diese Reifen über eine längere Distanz drauf gelassen?
Und das ist keine einfache Pressemitteilung, es sind Zitate - Aussagen von Hembrey. Also dessen persönliche Meinung.
Übrigens hat sich heute ein gewisser Brawn ganz ähnlich geäussert und gesagt, dass Jerez keinesfalls eine repräsentative Strecke ist, was den Reifenverschleiß angeht.
Hier Brawns Aussagen zum Thema:
Wie ist Ihr erster Eindruck vom Speed des Autos?
Brawn: Ordentlich. Wir müssen noch etwas daran arbeiten, dass die Reifen weniger stark abbauen. Das Problem ist, dass Jerez im Winter nicht sehr repräsentativ ist. Die Zahlen sind vielversprechend. Die Kühlung funktioniert, der Abtrieb ist so wie es der Windkanal vorhergesagt hat, und das Auto benimmt sich so wie wir es erwarten. Darauf lässt sich aufbauen.
Konnten Sie schon feststellen, ob die neue Auspuffposition die Hinterreifen aufheizt?
Brawn: Bis jetzt nicht, aber das will nicht viel bedeuten. Jerez bietet sehr ungewöhnliche Umstände. Es war sehr kühl, deshalb war das größte Problem in Bezug auf die Reifen das Körnen. Am Nachmittag war es besser, aber nie so warm, als dass es ein echter Test für die Reifen gewesen wäre.
Werden Sie erst in Barcelona erfahren, wie der neue Mercedes mit seinen Reifen umgeht?
Brawn: Vielleicht noch später. In Barcelona kann es auch sehr kühl werden. Wir werden wahrscheinlich erst in Australien und Malaysia sagen können, ob wir über den Berg sind. Aber nach den schlechten Erfahrungen im letzten Jahr haben wir alle unsere Sensoren ausgefahren und achten auf jede Unregelmäßigkeit in diesem Bereich.
Natürlich ist mir klar, dass unser AWEchen auch diese Aussagen wieder als lächerlich, falsch oder bloße Pressemitteilung hinstellen wird. De Facto sind das Passagen aus einem ausführlichen Interview mit Brawn. Und inhaltlich bestätigen Sie die Aussagen von Hembrey, dass Jerez in Sachen Reifenverschleiß keineswegs als Gradmesser genommen werden kann.