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Mercedes W03

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag So Jun 24, 2012 8:09 pm

Beiträge: 24359
Mercedes ist nicht gut genug für die Spitze, speziell Red Bull und Ferrari machen derzeit einfach bessere Entwicklungsarbeit.

Beitrag Sa Jul 28, 2012 6:30 pm

Beiträge: 197
MichaelZ hat geschrieben:
Mercedes ist nicht gut genug für die Spitze, speziell Red Bull und Ferrari machen derzeit einfach bessere Entwicklungsarbeit.


Das ist noch recht dezent formuliert.

Im Moment bewegt man sich auf Sauber-Niveau. Vor Mercedes sind mittlerweile 5 Teams, teilweise 6. Man schafft es in dieser Saison zwar immer mal wieder, im Quali sich in Reihe 2 oder 3 zu platzieren, aber nach den ersten ca. 5 Rennen ging es kontinuierlich bergab. Mercedes braucht die Sommerpause dringender als viele andere Teams. Den eigenen Ansprüchen fährt man im Rundenabstand hinterher.

Beitrag So Jul 29, 2012 12:39 pm

Beiträge: 24359
Ja derzeit ist die Performance von Mercedes fast schon lächerlich.

Beitrag So Jul 29, 2012 5:27 pm

Beiträge: 7470
MichaelZ hat geschrieben:
Ja derzeit ist die Performance von Mercedes fast schon lächerlich.



Ja so langsam aber sicher kann man sagen, dass das Experiement gründlich daneben gegangen ist. Sie sollten aufhören, mit diesen Leuten gewinnen die nie was. Die sind ja woanders nicht umsonst aussortiert worden.

Beitrag Mo Aug 13, 2012 7:39 pm

Beiträge: 8505
Wie nun in der Fachpresse zu entnehmen ist, hat Mercedes mit den Reifen ein solches Problem, weil der Motor in mittleren Drehzahlbereichen zuviel Bums hat - oder anders gesagt, weil er die Kraft weniger gut dosiert als andere Motoren.

Auch McLaren und Force India sollen das Problem haben - nur weniger ausgeprägt. Sie leiden weniger darunter, weil ihre Auspuffsysteme anders sind, bekanntlich nutzen sie die Abgase aerodynamisch weitaus mehr als MercedesGP. Das hat zur Folge, dass sie prinzipiell schonmal weniger PS zur Verfügung haben und folglich weniger unter der schlechten Dosierbarkeit der Mercedes-Power leiden.

Hier ein Auszug aus einem Artikel zum Thema:

Bei McLaren und Force India geht ebenfalls die Sorge m die Hinterreifen um. Nur weniger stark als im Werksteam. Trotzdem mahnte Ungarn-Sieger Lewis Hamilton an: "Lotus, Red Bull und Ferrari können mit einem Satz Reifen länger fahren als wir." Technikchef Paddy Lowe lieferte noch in Hockenheim die Bankrotterklärung ab: "Wir verstehen die Reifen nicht." Das kann doch nicht sein. Nicht bei einem Team wie McLaren, das jede Kleinigkeit wissenschaftlich erklären kann.

Nico Hülkenberg wurde bei den letzten beiden Rennen ein Opfer des starken Abbaus der Hinterreifen. Der Force India-Pilot hatte den Speed für eine Runde, er qualifizierte sich beide Male locker für die Top Ten, aber auf die Distanz spielten ihm die hinteren Sohlen einen Streich. Im zweiten Teil der Stints begann sein Auto zu übersteuern.

In Ungarn verlor Hülkenberg das Duell um Platz zehn gegen Nico Rosberg. Weil Mercedes vom Setup her dem schonenden Umgang der Hinterreifen den Vorrang gegeben hatte, Force India dagegen eher auf eine gute Rundenzeit schielte. Und dafür gab es die Quittung im Rennen.

Drei Teams, drei Mal das gleiche Problem. Und drei Mal auch der gleiche Motor. Da ist die kritische Frage erlaubt, ob es nicht vielleicht sogar am Motor liegt, warum gerade bei diesen drei Teams die Hinterreifen so leiden. Wie auto motor und sport in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 18/2012) erklärt, gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang. Doch diese Erkenntnis musste sich erst bei den Teams durchsetzten. Der Motor war bislang so etwas wie die heilige Kuh.

Nicht ohne Grund. Der Mercedes V8 hat die meiste Power, vor allem im mittleren Drehzahlbereich. Das ist schön für eine Runde, kann aber das Leben der Hinterreifen verkürzen, wenn die Leistung schwer zu dosieren ist. Man weiß, dass der Pirelli-Reifen heikel auf Rutschen und zu viel Schlupf reagiert. Wird er einmal zu heiß, ist der Reifen nicht mehr zu retten.

Wie gut der Mercedes V8 in der mittleren Phase der Beschleunigung ist, merkten die Sauber-Piloten in Hockenheim. "Beim Rausbeschleunigen aus den Ecken konnten wir noch mithalten. Aber dann kam eine Phase, da sind uns die Force India einfach auf der Gerade davongezogen solange die Reifen noch frisch waren", berichteten Sergio Perez und Kamui Kobayashi unisono.

Dank mehr als 780 PS kann auch noch beim Hochschalten von zweiten in den dritten und vom dritten in den vierten Gang zu minimalem Schlupf kommen, vor allem wenn die Reifen älter sind. Für den Piloten ist dies selbst bei sensibelstem Gasfuß kaum zu kontrollieren. Diese kleinen Rutscher summieren sich und killen auf Dauer den Reifen.

Ross Brawn macht zu dem Thema eine allgemeine Aussage, die tief blicken lässt: "Die Motorcharakteristik hat einen großen Einfluss auf den Abbau der Reifen." Wir erinnern uns an die mahnenden Worte von Rubens Barrichello im letzten Jahr bei Williams. "Der Cosworth-Motor ist der größte Reifenkiller in unserem Paket, weil die Power wie ein Schalter einsetzt. Entweder es ist gar nichts da oder alles."

Mercedes-Rennleiter Norbert Haug will gar nicht abstreiten, dass auch der Motor im Verdacht steht, das Reifenproblem mit zu verursachen. "Wir stellen uns gerade in alle Richtungen kritische Fragen. Die machen auch vor der Motorcharakteristik nicht Halt." Intern hört man: Mercedes hat das Problem erkannt und arbeitet unter Hochdruck an Drehmomentkurven, die es den Fahrern erleichtert die Leistung zu dosieren.

Eine Regeländerung nach dem GP Deutschland erschwert dieses Vorhaben allerdings. Red Bulls Ausflug in die Grauzonen der Motorsoftware könnte den Mercedes-Teams noch auf den Kopf fallen. Seit die Titelverteidiger in Hockenheim mit einer Motorsoftware fuhren, die bei Vollgas im mittleren Drehzahlbereich bis zu 35 Prozent Drehmoment reduziert hat, wurde von der FIA eine Regel erlassen, dass die Drehmomentkurven um nicht mehr als zwei Prozent von den Standardversionen aus den ersten vier Rennen abweichen dürfen.

Ross Brawn sieht da noch Nachverhandlungsbedarf. "Die Teams haben unterschiedliche Auspuffkonzepte. Wer den Auspuff in einem Coanda-Schacht in den Seitenkästen austreten lässt, braucht eine andere Motorcharakteristik als wir. Wer von einem System auf das andere umrüstet, sollte in einem gewissen Rahmen Gelegenheit dazu haben, die Kennfelder anzupassen."

Da gibt es möglicherweise Abhilfe. Die Standardversion ist nicht auf das Team, sondern auf den Hersteller bezogen. Und das ist auch der Grund, warum McLaren und Force India die Auswirkungen weniger spüren als der Werksrennstall. Sie haben einen Coanda-Auspuff, Endrohre mit geringerem Durchmesser, etwas weniger Spitzenleistung und damit auch zivilere Drehomentkurven. Offenbar ist aber auch da noch Entwicklungsarbeit nötig.



Ich halte das alles für durchaus logisch und die Aussagen von Brawn klingt ebenfalls so, als ob der Motor und das Auspuffkonzept eine Rolle spielen.

Die Frage ist, inwieweit Mercedes das Problem un den Griff kriegen darf/kann.

Beitrag Di Aug 14, 2012 11:47 am

Beiträge: 1246
formelchen hat geschrieben:
Wie nun in der Fachpresse zu entnehmen ist, hat Mercedes mit den Reifen ein solches Problem, weil der Motor in mittleren Drehzahlbereichen zuviel Bums hat - oder anders gesagt, weil er die Kraft weniger gut dosiert als andere Motoren.

Auch McLaren und Force India sollen das Problem haben - nur weniger ausgeprägt. Sie leiden weniger darunter, weil ihre Auspuffsysteme anders sind, bekanntlich nutzen sie die Abgase aerodynamisch weitaus mehr als MercedesGP. Das hat zur Folge, dass sie prinzipiell schonmal weniger PS zur Verfügung haben und folglich weniger unter der schlechten Dosierbarkeit der Mercedes-Power leiden.

Hier ein Auszug aus einem Artikel zum Thema:

Bei McLaren und Force India geht ebenfalls die Sorge m die Hinterreifen um. Nur weniger stark als im Werksteam. Trotzdem mahnte Ungarn-Sieger Lewis Hamilton an: "Lotus, Red Bull und Ferrari können mit einem Satz Reifen länger fahren als wir." Technikchef Paddy Lowe lieferte noch in Hockenheim die Bankrotterklärung ab: "Wir verstehen die Reifen nicht." Das kann doch nicht sein. Nicht bei einem Team wie McLaren, das jede Kleinigkeit wissenschaftlich erklären kann.

Nico Hülkenberg wurde bei den letzten beiden Rennen ein Opfer des starken Abbaus der Hinterreifen. Der Force India-Pilot hatte den Speed für eine Runde, er qualifizierte sich beide Male locker für die Top Ten, aber auf die Distanz spielten ihm die hinteren Sohlen einen Streich. Im zweiten Teil der Stints begann sein Auto zu übersteuern.

In Ungarn verlor Hülkenberg das Duell um Platz zehn gegen Nico Rosberg. Weil Mercedes vom Setup her dem schonenden Umgang der Hinterreifen den Vorrang gegeben hatte, Force India dagegen eher auf eine gute Rundenzeit schielte. Und dafür gab es die Quittung im Rennen.

Drei Teams, drei Mal das gleiche Problem. Und drei Mal auch der gleiche Motor. Da ist die kritische Frage erlaubt, ob es nicht vielleicht sogar am Motor liegt, warum gerade bei diesen drei Teams die Hinterreifen so leiden. Wie auto motor und sport in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 18/2012) erklärt, gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang. Doch diese Erkenntnis musste sich erst bei den Teams durchsetzten. Der Motor war bislang so etwas wie die heilige Kuh.

Nicht ohne Grund. Der Mercedes V8 hat die meiste Power, vor allem im mittleren Drehzahlbereich. Das ist schön für eine Runde, kann aber das Leben der Hinterreifen verkürzen, wenn die Leistung schwer zu dosieren ist. Man weiß, dass der Pirelli-Reifen heikel auf Rutschen und zu viel Schlupf reagiert. Wird er einmal zu heiß, ist der Reifen nicht mehr zu retten.

Wie gut der Mercedes V8 in der mittleren Phase der Beschleunigung ist, merkten die Sauber-Piloten in Hockenheim. "Beim Rausbeschleunigen aus den Ecken konnten wir noch mithalten. Aber dann kam eine Phase, da sind uns die Force India einfach auf der Gerade davongezogen solange die Reifen noch frisch waren", berichteten Sergio Perez und Kamui Kobayashi unisono.

Dank mehr als 780 PS kann auch noch beim Hochschalten von zweiten in den dritten und vom dritten in den vierten Gang zu minimalem Schlupf kommen, vor allem wenn die Reifen älter sind. Für den Piloten ist dies selbst bei sensibelstem Gasfuß kaum zu kontrollieren. Diese kleinen Rutscher summieren sich und killen auf Dauer den Reifen.

Ross Brawn macht zu dem Thema eine allgemeine Aussage, die tief blicken lässt: "Die Motorcharakteristik hat einen großen Einfluss auf den Abbau der Reifen." Wir erinnern uns an die mahnenden Worte von Rubens Barrichello im letzten Jahr bei Williams. "Der Cosworth-Motor ist der größte Reifenkiller in unserem Paket, weil die Power wie ein Schalter einsetzt. Entweder es ist gar nichts da oder alles."

Mercedes-Rennleiter Norbert Haug will gar nicht abstreiten, dass auch der Motor im Verdacht steht, das Reifenproblem mit zu verursachen. "Wir stellen uns gerade in alle Richtungen kritische Fragen. Die machen auch vor der Motorcharakteristik nicht Halt." Intern hört man: Mercedes hat das Problem erkannt und arbeitet unter Hochdruck an Drehmomentkurven, die es den Fahrern erleichtert die Leistung zu dosieren.

Eine Regeländerung nach dem GP Deutschland erschwert dieses Vorhaben allerdings. Red Bulls Ausflug in die Grauzonen der Motorsoftware könnte den Mercedes-Teams noch auf den Kopf fallen. Seit die Titelverteidiger in Hockenheim mit einer Motorsoftware fuhren, die bei Vollgas im mittleren Drehzahlbereich bis zu 35 Prozent Drehmoment reduziert hat, wurde von der FIA eine Regel erlassen, dass die Drehmomentkurven um nicht mehr als zwei Prozent von den Standardversionen aus den ersten vier Rennen abweichen dürfen.

Ross Brawn sieht da noch Nachverhandlungsbedarf. "Die Teams haben unterschiedliche Auspuffkonzepte. Wer den Auspuff in einem Coanda-Schacht in den Seitenkästen austreten lässt, braucht eine andere Motorcharakteristik als wir. Wer von einem System auf das andere umrüstet, sollte in einem gewissen Rahmen Gelegenheit dazu haben, die Kennfelder anzupassen."

Da gibt es möglicherweise Abhilfe. Die Standardversion ist nicht auf das Team, sondern auf den Hersteller bezogen. Und das ist auch der Grund, warum McLaren und Force India die Auswirkungen weniger spüren als der Werksrennstall. Sie haben einen Coanda-Auspuff, Endrohre mit geringerem Durchmesser, etwas weniger Spitzenleistung und damit auch zivilere Drehomentkurven. Offenbar ist aber auch da noch Entwicklungsarbeit nötig.



Ich halte das alles für durchaus logisch und die Aussagen von Brawn klingt ebenfalls so, als ob der Motor und das Auspuffkonzept eine Rolle spielen.

Die Frage ist, inwieweit Mercedes das Problem un den Griff kriegen darf/kann.


Vielleicht liegts ja garnicht am Motor, sondern an KERS?
Oder auch am Mercedes-Differential...

Beitrag Di Aug 14, 2012 12:55 pm

Beiträge: 8505
Ferraristo hat geschrieben:
Vielleicht liegts ja garnicht am Motor, sondern an KERS?
Oder auch am Mercedes-Differential...


Davon steht nichts am Artikel.

An KERS sicher nicht, denn den Einsatz von KERS kann man relativ flexibel gestalten.

Das Differential könnte natürlich auch eine Rolle spielen. Wenn man dem Artikel glauben darf, liegt es aber zum größten Teil am Motor, der seine Kraft zu heterogen entfaltet.

Beitrag Di Aug 14, 2012 2:27 pm
AWE

Beiträge: 12340
Es ist wie immer bei Mercedes . die FIA bessert mal wieder das Regelwerk auf und schwupps entdeckten die
Sternenjäger das ihr Konkurenzlosigkeit ausgerechnet an etwas liegt ,was sie nun zwar dank großer Ing.-kunst erkannt haben aber nicht mehr ändern dürfen . Schuld an der wiederholten Plannichterfüllung ist einzig und allein die FIA :-)

Beitrag Sa Sep 01, 2012 7:54 pm

Beiträge: 8505
Eine Katastrophe was Mercedes da in Spa abliefert - genauso schlecht wie in Ungarn.

Ich hätte sie in Spa stärker erwartet, letztes Jahr waren sie dort auch deutlich besser. Offenbar hat Mercedes aber seit längerer Zeit nichts am Auto verändert. Da fragt man sich, ob in Brackley eigentlich gearbeitet wird.

Es ist wirklich peinlich und beschämend was für eine Gurke man Schumacher zum 300. GP hinstellt. Auch die schlechte Zuverlässigkeit - dieses mal bei Rosberg - ist das ganze Jahr schon ein großes Problem bei Mercedes.

Hat Mercedes eigentlich schon das Concorde Agreement unterschrieben? Wenn nicht, wird sich das ein Zetsche bei der Performance vielleicht noch einmal überlegen.

Beitrag Sa Sep 01, 2012 8:17 pm
Der_KaY Premium Club Mitglied
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Beiträge: 1012
Wollen wir mal hoffen, das der Zetsche sich das nochmal reichlich überlegt.
Das ist wirklich eine Farce, was Mercedes da zusammenschraubt.
Von wegen, 3-Jahres-Plan....Die sollen sich da dann doch mal Lotus als Vorbild nehmen.
Jetzt weiß ich nicht genau, in wie weit Geoff Willis & Aldo Costa an diesem Fahrzeug beteiligt waren, aber diese Verpflichtungen haben sich (bisher) in keinster Weise ausgezahlt. Noch nicht. Aber wie lange soll das denn noch dauern? :?
Man hat diese beiden Spaßvögel verpflichtet, um das Team zu stärken....aha, gaaanz großes Kino, das!

Beitrag Sa Sep 01, 2012 9:40 pm

Beiträge: 1803
Sie sind auch solch ein Gluecksteam. Bild Warum muessen sie einen verdammten einzigen Siech holen...?

Beitrag Sa Sep 01, 2012 9:55 pm
Der_KaY Premium Club Mitglied
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Beiträge: 1012
Naja, Glück hin oder her. Es gehört nun mal dazu.
Das Rennen in China welches sie gewonnen haben war am Anfang der Saison.
Sowas kann dann schon mal passieren. Nach derzeitigen Stand würde ich auch sagen, es war ein Betriebsunfall. Bild

Beitrag Sa Sep 01, 2012 10:18 pm

Beiträge: 8505
Der_KaY hat geschrieben:
Naja, Glück hin oder her. Es gehört nun mal dazu.
Das Rennen in China welches sie gewonnen haben war am Anfang der Saison.
Sowas kann dann schon mal passieren. Nach derzeitigen Stand würde ich auch sagen, es war ein Betriebsunfall. Bild



Naja zu Saisonbeginn war Mercedes noch relativ ordentlich unterwegs, vor allem im Quali. Schumacher fuhr im Quali immer wieder unter die Top 4. Im Rennen gings dann zwar auch immer wieder etwas nach hinten aber der Sieg in China war schon auf der Strecke herausgefahren, man profitierte ja nicht vom Ausfall irgendeines Gegners und Schumacher war bis zum Ausfall ebenfalls auf Podestkurs.

Mercedes hinkt momentan in erster Linie hinterher, weil man das Auto seit mehreren Rennen nicht verändert hat. McLaren zum Beispiel hat sehr viel verändert. Red Bull und Ferrari haben ganz offensichtlich auch mehr verändert als Mercedes.

Wie heute zu lesen war, arbeitet Mercedes an einer weiteren DRS-Lösung und wird das Lotus-System mehr oder weniger kopieren, als Ergänzung zum F-Schacht den man ja sowieso seit Saisonbeginn hat. Angeblich sollte Rosberg das System am Freitag testen, aufgrund des Wetters kam man aber nicht dazu.

Beitrag Sa Sep 01, 2012 10:45 pm

Beiträge: 7470
Und ich dachte bisher Lotus hat das Mercedes System kopiert...nun ja, man lernt nie aus. Lotus war es ja auch zu heikel das System hier einzusetzen nachdem man überhaupt nicht testen konnte. Daran allein kanns also nicht gelegen haben. Es ist vielmehr nach wie vor so das man die Reifen nicht zum arbeiten bekommt, und wenn man diese dann endlich mal im Arbeitsfenster hat, dann lösen die sich schneller auf als ein Eukalyptusbonbon bei Brawn.... :D Formelchen, ich hab dir doch gesagt, das kriegen die in dieser Saison nicht mehr hin, die wissen doch gar nicht, wo sie ansetzen sollen. Wenn ich mal alle Ausreden von Bran in diesem Jahr zusammenfasse, dann haben sie ein Schei@@auto auf die Beine gestellt, welches nur unter ganz bestimmten Umständen gut läuft. Die kleinste Wetterkapriole oder das Ansteigen der Luftfeuchtigkeit führt schon zum Desaster. Und sie haben keine Lösung, nicht mal einen Ansatz. Und das sollte einem solchem Team mit solchen hochkarätigen Leuten eigentlich nicht passieren. Also entweder macht da jeder was er will, oder aber es gibt kein Konzept, bzw nach jedem Rennen ein Neues. Mal schauen ob der Michel sich das noch 1 Jahr antut, sollte es überhaupt weitergehen, was ja auch noch in den Sternen steht.... :D

Beitrag Sa Sep 01, 2012 10:47 pm

Beiträge: 24359
Ich bin dafür, dass Mercedes als Werksteam aussteigt und nur noch Motoren liefert. Bei der derzeitigen F1 kann man als Herrsteller eigentlich nur verlieren.

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