Webber hat nun zugegeben dass er 2011 nicht gut genug war und vor allem dass seine Starts einfach schlecht waren.
"Ich wurde im Vorjahr ganz klar überflügelt", gibt der Red-Bull-Pilot gegenüber 'The Age' zu. "Es gibt Bereiche, da hätte ich eine bessere Arbeit abliefern können." Nirgends war Webbers Unterlegenheit so offensichtlich wie bei den Starts, wo er regelmäßig Plätze verlor und somit mit einer ungünstigen Ausgangssituation in die Rennen ging.
"Wir haben daran etwas gearbeitet", sagt er. "Es stimmt, dass sie nicht so gut waren wie 2010, da muss ich mich verbessern." Doch die Startprozedur in der Formel 1 ist schwieriger als viele glauben: Der Pilot muss nach einem komplexen Ablauf zahlreiche Knöpfe drücken - und dies mit enormer Präzision. Dazu kommt der enorme Druck. Webber weiß: "Wir wären komplett naiv, wenn wir dementieren würden, welche unglaubliche Rolle der Geist spielt."Er gibt also zu, dass er mental wohl nicht ganz oben war und deshalb einige Starts verhauen hat - der Druck war demzufolge wohl zu groß.
Interessante aber auch ehrliche Aussagen. Einsicht ist der erste Schritt zur Verbesserung.
