MichaelZ hat geschrieben:
Wie würdest du das dann nennen, wenn nicht Mitgift? Die Fans haben übrigens nicht alles von der acht Millionen gesammelt, da waren auch richtige Sponsoren dabei.
Es ging mir um die bisherigen Saisons, die Kobayashi gefahren ist. Und da ist mir nichts bekannt, dass er eine Mitgift mit gebracht hätte.
Die 8 Millionen jetzt stammen aus einer Aktion, die meiner Meinung nach zwar sehr clever ist, aber leider zeitlich zu spät kam. Wäre ihm das ein halbes Jahr früher eingefallen, wäre er 2013 vielleicht noch dabei.
De Facto hat der trotz der (zu späten) 8 Mio. kein Cockpit und ist daher, wie Mina schon korrekt angemerkt hat, auch kein Paydriver.
MichaelZ hat geschrieben:
Das ist meines Erachtens zu einfach formuliert. Hätte Glock sein Land besser vertreten, dann hätte er auch genug Geld gehabt, um sein Cockpit zu behalten. Da steckt oft mehr dahinter, wirtschaftliche Lagen etc.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Glock stammt aus einem Land, dass 2012 mit 4 weiteren Fahrern in der F1 vertreten war und 2013 immerhin noch mit 4 Fahrern vertreten ist. Da tritt eine gewisse Marktsättigung ein. Wäre er der einzige Deutsche gewesen, bin ich sicher, wäre er 2013 auch noch dabei.
Petrov dagegen war der erste Russe in der F1 und wurde ja auch gerade deshalb von Leuten wie Putin unterstützt und von Lotus / Caterham verpflichtet, weil man mit ihm neue Märkte erschließen wollte.
MichaelZ hat geschrieben:
Gesetzt dem Falle: Van der Garde und Petrov bringen gleich viel Geld mit. Wen würdest du dann nehmen? Ich denke damit ist Frage eins beantwortet, auch wenn ich wie bei Petrov eben keine konkreten Zahlen habe.
Ehrlich gesagt habe ich van der Gardes Karriere bisher nicht verfolgt und mir daher bislang auch kein Urteil erlaubt. Und selbst wenn ich sie verfolgt hätte würde ich anmerken, dass man neuen Fahrern immer eine Chance geben muss, sofern sie denn ansatzweise brauchbares vorweise können.
Es gab ja auch schon F1-Fahrer, die in den unteren Serien nicht als Überflieger bekannt waren aber dann in der F1 einen guten Job machen.
Das einzige was für Petrov gesprochen hat ist seine Erfahrung und dass er in der Lage ist, das Auto mit einem halbwegs brauchbaren Speed ins Ziel zu bringen. Aber mehr auch nicht.