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Wie können F1-Teams sparen?

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Beitrag Sa Dez 07, 2013 6:07 pm
torino Moderator
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Beiträge: 4682
MichaelZ hat geschrieben:
Glaubst du das allen ernstes? Ja die Hersteller haben mit den Säbeln gerasselt, aber sie wären alle der Reihe nach umgefallen.


Das ist wahr, bei den Werken regieren eben die Aktionäre, bei Mateschitz nicht, er könnte durchaus einen Betrieb in der Grösse von Cosworth kaufen, und dann würde er den Ausstieg von Renault verschmerzen, was ich ja nicht hoffe, Renault und die anderen Werke habe ja neue Motoren. Auf der anderen Seite musste Peugeot auf Druck der Gewerkschaften und Aktionären sofort aus der Langstrecken WM aussteigen und auch bei Le Mans, der Wagen war frisch gebaut für 3 Teams ä 3 Fahrer, dazu Jahreswagen für Kunden. Ich rechne mit allem, aber wie gesagt, die Formel 1 wird nicht untergehen.

Beitrag So Dez 08, 2013 1:32 pm

Beiträge: 29214
Eben, dafür ist der Name ja schon viel zu groß. Da müsste es schon eine starke Konkurrenzserie geben, bei der wirklich viele Hersteller mitmachen würde, aber daran zweifle ich und wenn, dann wäre sowas nicht von Dauer, weil sie sich zerstreiten würden.

Beitrag So Dez 08, 2013 8:18 pm

Beiträge: 5262
MichaelZ hat geschrieben:
Eben, dafür ist der Name ja schon viel zu groß.

Es geht ja auch nicht drum dass es sie gar nicht mehr gibt - sondern dass sie besser oder schlechter werden könnte als das was wir jetzt haben...

Beitrag So Dez 08, 2013 9:19 pm

Beiträge: 29214
Tut sie jetzt ja auch.

Beitrag So Dez 08, 2013 9:28 pm

Beiträge: 5262
besser oder schlechter...?

Beitrag Mo Dez 09, 2013 12:38 pm

Beiträge: 29214
momentan wird sie eher schlechter.

Wobei ich zumindest das neue Motor-Reglement besser finde.

Beitrag Mo Dez 09, 2013 1:30 pm

Beiträge: 5262
Ich weiß nicht ob das wirklich so ist - kommt drauf an was man als Maßstab annimmt...
So um 90 rum hatten wir legendäre Duelle der allergrößten - aber war es wirklich so viel besser wenn McLaren 15 von 16 Rennen gewinnt? War es toll wenn Senna in Suzuka ausgeknockt wird, er nach endlosen Diskussionen angeschoben wird, zurück in die Box humpelt, sich nen neuen Flügel holt, an Nanini ran und vorbei fliegt und immer noch gewinnt?
Ich fand die "Werksphase" okay, speziell die mit den Motorenpartnern. Damals hatten wir 20 gut bezahlte Rennfahrer, die Besten der Besten... Andere sagen das war der Beginn des Untergangs...
Was ist denn "schlechter" und was könnte "besser" sein?

Beitrag Mo Dez 09, 2013 2:11 pm

Beiträge: 29214
Naja angefangen bei der Optik der Rennfahrer bis hin zu dem Fakt, dass es in der Formel-1 ja quasi nur noch Kapitalismus pur gibt. Da werden Geldverteilungen und Regeln für die Reiche gemacht und kein Deut auf die Armen geschaut. Technisch ist die Formel-1 vieles, aber gewiss nicht mehr die Königsklasse des Motorsports. Wenn Michelin profillose Regenreifen baut (was für eine revolutionäre Entwicklung?) dann müssen die ihn die Sportwagen-WM gehen, aber nicht in die Formel-1. Da werden Reifen gebaut, die der Unterhaltung willens nach ein paar Runden in die Knie gehen. Damals gab es 26 Autos (und das auch nur, weil zehn wieder abreisen mussten, weil es eben zu viele Starter gab), heute werden mit zwei Fake-Teams gerade mal noch knapp 20 Autos im Feld gehalten, Tendenz sinkend, aber keinesfalls steigend. Nachwuchsfahrer und Nachwuchsteams haben immer schlechtere Chancen in die F1 aufzusteigen etc.

Du hast Recht, die Show ist besser geworden. Aber das meiste geht für mich doch in eine ganz falsche Richtung. Recht machen kann man es nie allen, aber mit Motorsport hat die F1 doch nicht mehr viel zu tun. Und in der zweiten Saisonhälfte, als die Reifen wieder einigermaßen haltbar waren, haben wir doch gesehen, dass dann auch die Rennen plötzlich wieder genauso fad wie vorher sind. Ich denke es gibt sehr gute Möglichkeiten, das Positive aus den von dir angesprochenen Zeiten mit dem positiven von heute zu vermengen, aber für mich ging es zuletzt einfach in die falsche Richtung.

Das Turbokonzept für 2014 ist meines Erachtens schon mal ein winziger Schritt der Besserung.

Beitrag Mo Dez 09, 2013 2:39 pm

Beiträge: 2343
MichaelZ hat geschrieben:
Naja angefangen bei der Optik der Rennfahrer

Es fängt bei dir mit der Optik der Rennfahrer an?

Wen interessiert bzw. wer achtet da denn bitte auf deren Optik? Das äußere Erscheinungsbild (Frisur, Styling) hat sich halt seit den 50ern auch etwas gewandelt^^

Also man kann sich ja echt an vielen Stören was die F1 betrifft, aber der Optik der Rennfahrer? Oh man, ich kann grad nicht mehr^^

Beitrag Mo Dez 09, 2013 3:06 pm

Beiträge: 29214
Ich meine natürlich die Optik der Rennwagen :wink:

Wobei die Optik der Rennfahrer ist so falsch auch nicht. Gab ja mal richtige Typen in der F1, heute fast nur noch Bubies...

Beitrag Mi Dez 11, 2013 11:28 am
AWE

Beiträge: 13291
MichaelZ hat geschrieben:
momentan wird sie eher schlechter.

Wobei ich zumindest das neue Motor-Reglement besser finde.






MOMENTAN ist gut :-) :D

Beitrag Mi Dez 11, 2013 12:31 pm

Beiträge: 29214
Werd mal konkreter :wink:

Beitrag Mo Jan 06, 2014 2:18 pm

Beiträge: 29214
Nochmal zur Kundenauto-Idee. Es gibt da ja zwei Probleme:

1. Es entspricht nicht der DNA der Formel-1.
2. Es könnten politische Abhängigkeiten entstehen.

Ich denke, das zweite Problem wäre leicht zu umgehen. Ich könnte mir da zwei Möglichkeiten vorstellen
a) Man muss verschiedene Teile des Fahrzeugs von verschiedenen Teams kaufen: Motor beispielsweise von Renault, Chassis von Ferrari - mal ganz einfach gesagt.
b) Man muss Chassis von zwei verschiedenen Teams kaufen. Wieder einfach ausgedrückt: Es darf ein Team nicht zwei Ferraris kaufen, sondern muss beispielsweise einen Ferrari kaufen und einen Red Bull.
Das Problem ist jetzt noch folgendes Dilemma: jeder wird natürlich versuchen das bestmögliche Fahrzeug zu bekommen, vor allem, wenn man vorschreibt, dass die Kundenfahrzeuge sehr günstig angeboten werden müssen (um das Budget zu drücken). Dadurch könnte Red Bull zum Beispiel 10 Anfragen haben und könnte daher politisch Druck ausüben: "Du bekommst einen, ABER...". Entweder die FIA lost das aus, oder man muss jedes Jahr ein anderes Fahrzeug einsetzen oder man findet eine Regelung, wo ein Platz in der Teamwertung den Anspruch auf ein bestimmtes Fahrzeug ergibt.

Das erste Problem ist meines Erachtens schwieriger. Man muss einen Weg finden, dass man den Teams Anreize verschafft, eigene Fahrzeuge zu konstruieren. Ich sehe da folgende Möglichkeiten:
1) Kundenfahrzeuge sind nur neuen Teams erlaubt in den ersten zwei Jahren.
2) Teams, die eigene Chassis herstellen, bekommen einen finanziellen Bonus.
3) Teams mit Kundenfahrzeugen dürfen während einer Saison keine Weiterentwicklungen betreiben!
Punkt eins ist einfach zu umgehen, Punkt drei ist daher am realistischsten.

Beitrag Mo Jan 06, 2014 3:40 pm

Beiträge: 743
Oder aber bei gleichbleibenden Regularien kauft man nur das Auto des Vorjahres.

Beitrag Mo Jan 06, 2014 5:24 pm
AWE

Beiträge: 13291
MichaelZ hat geschrieben:
Nochmal zur Kundenauto-Idee. Es gibt da ja zwei Probleme:

1. Es entspricht nicht der DNA der Formel-1.

Welche DNA ? Es gab Zeiten da hatten die Werksteams Angst vor den privaten auf ihren Kundenautos

2. Es könnten politische Abhängigkeiten entstehen.

Aber nur weil die FIA das mit ihren Regularien und ihrer weichgespülten Arbeitsweise das zulässt ,wenn nicht sogar fördert .

Ich denke, das zweite Problem wäre leicht zu umgehen. Ich könnte mir da zwei Möglichkeiten vorstellen
a) Man muss verschiedene Teile des Fahrzeugs von verschiedenen Teams kaufen: Motor beispielsweise von Renault, Chassis von Ferrari - mal ganz einfach gesagt.

Finde ich quatsch , wenn ich einen haufen Geld ausgebe dann kauf ich das was für mich den meisten Erfolg verspricht

b) Man muss Chassis von zwei verschiedenen Teams kaufen. Wieder einfach ausgedrückt: Es darf ein Team nicht zwei Ferraris kaufen, sondern muss beispielsweise einen Ferrari kaufen und einen Red Bull.

Noch größerer Quatsch ,wer soll das organisatorisch und finanziell verkraften,zwei verschiedene Autos einzusetzen. die müssten dann beide getestet werden ,eingestellt werden und und und ...

Das Problem ist jetzt noch folgendes Dilemma: jeder wird natürlich versuchen das bestmögliche Fahrzeug zu bekommen, vor allem, wenn man vorschreibt, dass die Kundenfahrzeuge sehr günstig angeboten werden müssen (um das Budget zu drücken). Dadurch könnte Red Bull zum Beispiel 10 Anfragen haben und könnte daher politisch Druck ausüben: "Du bekommst einen, ABER...". Entweder die FIA lost das aus, oder man muss jedes Jahr ein anderes Fahrzeug einsetzen oder man findet eine Regelung, wo ein Platz in der Teamwertung den Anspruch auf ein bestimmtes Fahrzeug ergibt.

Der Gedanke ist ja noch wilder . Erst mal muss die FIA ein Regelwerk haben das länger hält als Todt bzw. sein angeheiratetes Kindermädchen braucht ,um ihm die Shorts zu wechseln . Dann können sich zwei drei Hersteller darüber gedanken machen ob sie ihre Vorjahresmodelle abgeben und oder spezielle Kundenfahrzeuge nach Auftrag bauen . Das setzt aber erst mal voraus ,das die Eigentums- und Rechteverhälnisse der Zuliefererteile ,sprich Motor ,Getriebe ,Bremsen usw. geklärt sind . Was bedeutet ,das dieses System wieder auf das Anbieter-Käufer System umgeswandelt werden müsste . Es nützt nämlich relativ wenig ,wenn McLaren beshließt . Team "Racer David " oder
Auto Alfons " Kundenfahrzeuge zu bauen ,wenn Mercedes sagt .nö das wollen wir nicht .
Die Teams müssen wieder unabhängige Teams werden sonst funktioniert das eh nicht.


Das erste Problem ist meines Erachtens schwieriger. Man muss einen Weg finden, dass man den Teams Anreize verschafft, eigene Fahrzeuge zu konstruieren. Ich sehe da folgende Möglichkeiten:
1) Kundenfahrzeuge sind nur neuen Teams erlaubt in den ersten zwei Jahren.
Da Kundenfahrzeuge im Normalfall nicht schneller sein können als die entsprechenden Werkswagen sondern im besten Fall gleich schnell ,liegt es eh im ureigensten Sinne der Teams ihre eigenen Autos zu bauen . Selbst Walker bastelte damlasan seinen eigenen Wagen und selbst die von ihm eingesetzten Lotus Fahrzeuge waren totale umbauten ,

2) Teams, die eigene Chassis herstellen, bekommen einen finanziellen Bonus.

Totaler Quatsch ,die machen ja normalerweise Gewinn durch den Verkauf der Wagen .


3) Teams mit Kundenfahrzeugen dürfen während einer Saison keine Weiterentwicklungen betreiben!

noch größerer Quatsch . Die müssten durch das Regelwerk vielmehr von den Herstellerteams freigestellt werden,d.h. sie werden als "Kunden" gestärkt und nicht als Testbasis gehätschelt .

Wenn ich als neues Team zwei Kunden Ferrari kaufe dann sind die mir .Dann muss sichergestellt sein ,das ich Ersatzteile bekomme aber auch ,das Ferrari keinerlei Eimfluß mehr auf die Fahrzeuge hat . Wenn ich die morgen grün lackiere und hinten Audi -Motoren einbaue ,dann ist das mein Problem und nichts ,was Ferrari noch irgednwas angehen würde . Solange das nicht so ist , ist die ganze Kundenauto-Diskussion eh für die Katz

Punkt eins ist einfach zu umgehen, Punkt drei ist daher am realistischsten.

Beitrag Mo Jan 06, 2014 6:33 pm

Beiträge: 29214
AWE hat geschrieben:
Aber nur weil die FIA das mit ihren Regularien und ihrer weichgespülten Arbeitsweise das zulässt ,wenn nicht sogar fördert .


In wie fern?

AWE hat geschrieben:
Da Kundenfahrzeuge im Normalfall nicht schneller sein können als die entsprechenden Werkswagen sondern im besten Fall gleich schnell ,liegt es eh im ureigensten Sinne der Teams ihre eigenen Autos zu bauen . Selbst Walker bastelte damlasan seinen eigenen Wagen und selbst die von ihm eingesetzten Lotus Fahrzeuge waren totale umbauten ,


Walker und ein eigenes Auto? Erzähl mehr...

AWE hat geschrieben:
Wenn ich als neues Team zwei Kunden Ferrari kaufe dann sind die mir .Dann muss sichergestellt sein ,das ich Ersatzteile bekomme aber auch ,das Ferrari keinerlei Eimfluß mehr auf die Fahrzeuge hat . Wenn ich die morgen grün lackiere und hinten Audi -Motoren einbaue ,dann ist das mein Problem und nichts ,was Ferrari noch irgednwas angehen würde . Solange das nicht so ist , ist die ganze Kundenauto-Diskussion eh für die Katz


Wieso ist das nicht jetzt so? Wie wäre das umsetzbar?

Beitrag Di Jan 07, 2014 1:04 am

Beiträge: 628
MichaelZ hat geschrieben:
Nochmal zur Kundenauto-Idee. Es gibt da ja zwei Probleme:

1. Es entspricht nicht der DNA der Formel-1.
Der größte Blödsinn! Kundenchassis gab bis in die späten 2000er Jahre! Man erinnere sich nur an den verkappten Red Bull mit den Namen Toro Rosso! Die F1 git es seit knapp 65 Jahren und jetzt die letzten 5 Jahre als "DNA" der Formel 1 zu bezeichnen finde ich nett ausgedrückt lächerlich.
2. Es könnten politische Abhängigkeiten entstehen.
Welche Abhänigkeiten? Red Bull hat heute schon 2 Stimmen. Mercedes hat wenn es drauf ankommt 3 Stimmen usw. Diese Abhängkeiten gibt es längst.

Ich denke, das zweite Problem wäre leicht zu umgehen. Ich könnte mir da zwei Möglichkeiten vorstellen
a) Man muss verschiedene Teile des Fahrzeugs von verschiedenen Teams kaufen: Motor beispielsweise von Renault, Chassis von Ferrari - mal ganz einfach gesagt.
Gab und gibt es alles doch schon. Matras mit Ford Motoren, Red Bull mit Ferrari und Renaul Motoren usw. Also nix Neues!
b) Man muss Chassis von zwei verschiedenen Teams kaufen. Wieder einfach ausgedrückt: Es darf ein Team nicht zwei Ferraris kaufen, sondern muss beispielsweise einen Ferrari kaufen und einen Red Bull.
In der Umsetzung für Kundenteams nicht machbar. Logistisch nicht zubewältigen. Abstimmungsarbeiten an 2 derat verschiedene Autos würde selbst Ferrari oder Mercedes an den Rande des Wahnsinnstreiben. Keine Daten wären vergleichbar. Totaler Nonsens!
Das Problem ist jetzt noch folgendes Dilemma: jeder wird natürlich versuchen das bestmögliche Fahrzeug zu bekommen, vor allem, wenn man vorschreibt, dass die Kundenfahrzeuge sehr günstig angeboten werden müssen (um das Budget zu drücken). Dadurch könnte Red Bull zum Beispiel 10 Anfragen haben und könnte daher politisch Druck ausüben: "Du bekommst einen, ABER...". Entweder die FIA lost das aus, oder man muss jedes Jahr ein anderes Fahrzeug einsetzen oder man findet eine Regelung, wo ein Platz in der Teamwertung den Anspruch auf ein bestimmtes Fahrzeug ergibt.
Das würde der "DNA" der Formel 1 widersprechen. Wer Geld hat kauft Red Bull, wer keins hat halt Force India. Nennt sich Marktwirtschaft. Heute haben die Motoren Hersteller und Sponsoren die "Macht" nach Bernie (also an zweiter Stelle) dann wären es die Chassis Hersteller. Also nix Neues nur andere Namen.
Das erste Problem ist meines Erachtens schwieriger. Man muss einen Weg finden, dass man den Teams Anreize verschafft, eigene Fahrzeuge zu konstruieren. Ich sehe da folgende Möglichkeiten:
1) Kundenfahrzeuge sind nur neuen Teams erlaubt in den ersten zwei Jahren.
Warum? Hat 60 Jahre ohne solch Blödsinn funktioniert. Wenn ein reicher Scheich ein Spielzeug kaufen will, soll er doch. 2020 bei RB, 2021 bei Ferrari, 2022 bei Mercedes und 2023 wieder bei Ferrari. Walker, Tyrrell Scuderia Sud habens auch über Jahre gemacht. Von Toro Rosso ganz zu schweigen.
2) Teams, die eigene Chassis herstellen, bekommen einen finanziellen Bonus.
Jupps den Reibach aus dem Chassisverkauf. Die würden doch eh nur Vorjahres Modelle verkaufen. Keiner will in die Situation kommen wie damals Lotus! Der erste Lotus Sieg dotirt vom Privatteam Walker!
3) Teams mit Kundenfahrzeugen dürfen während einer Saison keine Weiterentwicklungen betreiben!
Warum sollte es Kundenteams verboten sein den Heckspoiler zu ändern oder den Unterboden? Ohne solche Weiterentwicklungen hätten die wahrscheinlich noch nicht einmal die Chance sich zu qualifizieren!
Punkt eins ist einfach zu umgehen, Punkt drei ist daher am realistischsten.

Beitrag Di Jan 07, 2014 2:06 am
AWE

Beiträge: 13291
MichaelZ hat geschrieben:
AWE hat geschrieben:
Aber nur weil die FIA das mit ihren Regularien und ihrer weichgespülten Arbeitsweise das zulässt ,wenn nicht sogar fördert .


In wie fern?

AWE hat geschrieben:
Da Kundenfahrzeuge im Normalfall nicht schneller sein können als die entsprechenden Werkswagen sondern im besten Fall gleich schnell ,liegt es eh im ureigensten Sinne der Teams ihre eigenen Autos zu bauen . Selbst Walker bastelte damlasan seinen eigenen Wagen und selbst die von ihm eingesetzten Lotus Fahrzeuge waren totale umbauten ,


Walker und ein eigenes Auto? Erzähl mehr...

AWE hat geschrieben:
Wenn ich als neues Team zwei Kunden Ferrari kaufe dann sind die mir .Dann muss sichergestellt sein ,das ich Ersatzteile bekomme aber auch ,das Ferrari keinerlei Eimfluß mehr auf die Fahrzeuge hat . Wenn ich die morgen grün lackiere und hinten Audi -Motoren einbaue ,dann ist das mein Problem und nichts ,was Ferrari noch irgednwas angehen würde . Solange das nicht so ist , ist die ganze Kundenauto-Diskussion eh für die Katz


Wieso ist das nicht jetzt so? Wie wäre das umsetzbar?



zu 1 .weil die FIA den Zugang für neue Teams sperrt und die Herstellerteams mehr und mehr das Sagen haben

zu 2 Walker hat schon zu seinen Cooper Zeiten an eigenen Autos gebastelt Colotti und Francois entwickelten einen
neuen Wagen der dann aber überflüssig wurde weil der Lotus 18 auf den Markt kam Als man ihn 1961 teste kam ausserdem gerade die Schnapsglasformel und der Walker war zu schwer um da mithalten zu können . Auch zu Lotus Zeiten bastelte Walker regelmäßig an speziellen Umbauten .

zu 3 weil es eben nicht so ist . Beispiel Ferrari da müssen die Käufer von historischen Fahrzeugen schon Verträge unterschrieben die unter anderem verschreiben das sie die Autos nur mit Zustimmung von Ferrari weiter verkaufen können ,wo genau drin steht wo sie die Fahrzeuge bewegen dürfen ,wo sie sie öffentlich ausstellen dürfen usw.
Da will ich garnicht wissen ,was denen einfällt bei aktuellen Kundenfahrzeugen .
Umsetzbar ist das relativ einfach , indem von Seiten der FIA solche Knebelverträge nicht für rechtens erklärt würden

Beitrag Di Jan 07, 2014 1:46 pm

Beiträge: 29214
Daniel B. hat geschrieben:
Der größte Blödsinn! Kundenchassis gab bis in die späten 2000er Jahre! Man erinnere sich nur an den verkappten Red Bull mit den Namen Toro Rosso! Die F1 git es seit knapp 65 Jahren und jetzt die letzten 5 Jahre als "DNA" der Formel 1 zu bezeichnen finde ich nett ausgedrückt lächerlich.


Damit hast du Recht. Nur: Wenn morgen Lotus und Caterham zusperrt, Marussia mit Sauber fusioniert, dann werden wir meines Erachtens eine andere "Form" von Kundenfahrzeuge erleben. Dann werden wir eine DTM-Serie erleben mit drei Herstellern und verschiedenen Einsatzteams. Und das unterscheidet sich dann doch der Kundenchassis-Situation wie sie vor Jahrzehnten in der Formel-1 war, als Frank Williams sich einen Brabham-Boliden und einen Ford-Motor baute, um überhaupt F1 machen zu dürfen.

Daniel B. hat geschrieben:
Welche Abhänigkeiten? Red Bull hat heute schon 2 Stimmen. Mercedes hat wenn es drauf ankommt 3 Stimmen usw. Diese Abhängkeiten gibt es längst.


Und dem muss entgegen getreten werden.

Beitrag Di Jan 07, 2014 1:50 pm

Beiträge: 29214
AWE hat geschrieben:
zu 1 .weil die FIA den Zugang für neue Teams sperrt und die Herstellerteams mehr und mehr das Sagen haben


Wobei es auch keine Teams gibt, die kommen wollen bei den Summen, die derzeit verbraten werden...

Daniel B. hat geschrieben:
zu 3 weil es eben nicht so ist . Beispiel Ferrari da müssen die Käufer von historischen Fahrzeugen schon Verträge unterschrieben die unter anderem verschreiben das sie die Autos nur mit Zustimmung von Ferrari weiter verkaufen können ,wo genau drin steht wo sie die Fahrzeuge bewegen dürfen ,wo sie sie öffentlich ausstellen dürfen usw.
Da will ich garnicht wissen ,was denen einfällt bei aktuellen Kundenfahrzeugen .
Umsetzbar ist das relativ einfach , indem von Seiten der FIA solche Knebelverträge nicht für rechtens erklärt würden


Wobei man sowas ja auch nicht mit der Formel-1 vergleichen kann. Wenn Ferrari Team X ein F1-Chassis verkauft, was sollen sie dann sagen?`Die können höchstens politisch Druck ausüben, aber wohl kaum darüber bestimmen, wo die Autos gefahren werden.

Mich würde noch eine andere Frage interessieren: Seit wann sind Kundenfahrzeuge eigentlich verboten? Seit 2009 erst muss ja Toro Rosso sein eigenes Auto bauen, aber auch davor waren Kundenchassis eigentlich verboten. Red Bull hat ja deshalb extra eine Drittfirma gegründet, Red Bull Technology, die quasi für beide Teams das Chassis gebaut haben. Das war damals ein Schlupfloch. Aber seit wann ist es verboten, dass wie Frank Williams früher einer herkommt, sich ein Chassis und ein Motor von einem anderen Team baut und dann einsetzt?

Beitrag Di Jan 07, 2014 2:08 pm

Beiträge: 29214
Ich hab hier mal die Teams, die die meisten Rennen nur mit Kundenchassis fuhren (Fremdchassis):

1. Rob Walker Racing 120
2. Scuderia Italia 92
3. Reg Parnell Racing 72
4. Scuderia Centro-Sud 47
5. Embassy Hill 40
6. Jo Bonnier 39
7. Ecurie Rosier 35
8. Clarke-Mordaunt-Guthrie 28
9. DW Racing Enterprises 27
9. Ecurie Maarsbergen 27

Beitrag Di Jan 07, 2014 9:11 pm

Beiträge: 628
MichaelZ hat geschrieben:
Daniel B. hat geschrieben:
Der größte Blödsinn! Kundenchassis gab bis in die späten 2000er Jahre! Man erinnere sich nur an den verkappten Red Bull mit den Namen Toro Rosso! Die F1 git es seit knapp 65 Jahren und jetzt die letzten 5 Jahre als "DNA" der Formel 1 zu bezeichnen finde ich nett ausgedrückt lächerlich.


Damit hast du Recht. Nur: Wenn morgen Lotus und Caterham zusperrt, Marussia mit Sauber fusioniert, dann werden wir meines Erachtens eine andere "Form" von Kundenfahrzeuge erleben. Dann werden wir eine DTM-Serie erleben mit drei Herstellern und verschiedenen Einsatzteams. Und das unterscheidet sich dann doch der Kundenchassis-Situation wie sie vor Jahrzehnten in der Formel-1 war, als Frank Williams sich einen Brabham-Boliden und einen Ford-Motor baute, um überhaupt F1 machen zu dürfen.
Aber genau da liegt das Problem. Die verkrusteten Strukturen von der FIA und Bernie E. Nur 12 Team Lizensen und Auflagen wie die Autos lackiert seim müssen usw. Wenn man das F1 Regelwerk ganz streng auslegt müssen die Team eigene Autoklaven für ihre Chassis haben und dürfen nicht bei Dallara fertigen lassen usw. Irgendwann ist der Punkt erreichtdas es für Newcomer unrentabel ist aus der GP2 oder z. B WEC aufzusteigen. Bzw der Punkt ist schon überschritten. Und das mit der "DTM" Formel 1 hatte ich auch schon mal in einen anderen Thread beschrieben.
Daniel B. hat geschrieben:
Welche Abhänigkeiten? Red Bull hat heute schon 2 Stimmen. Mercedes hat wenn es drauf ankommt 3 Stimmen usw. Diese Abhängkeiten gibt es längst.


Und dem muss entgegen getreten werden.

Abhängigkeiten gab und gibt es immer. Mal die Motorenhersteller, mal Veranstallter und dan mal die FOCA/FOM. Die Abhängigkeit bleibt, nur die "Droge" ändert sich!

Beitrag So Feb 09, 2014 12:40 pm

Beiträge: 29214
2015 soll ja die Budgetobergrenze kommen, von 200 Millionen Dollar (147 Mio Euro) ist die Rede.

Ecclestone will einem Spitzel 1 Millionen Euro zahlen. Laut der totalen Konkurrenzseite will er dann den Teams mit dem Entzug von drei Punkten drohen. Das wird ihnen aber Angst machen... :lol:

Beitrag So Apr 06, 2014 3:16 pm

Beiträge: 29214
Was gibt es denn tendenziell für Möglichkeiten Kosten zu sparen?

1. Budgetobergrenze. Die ist jetzt vom Tisch:
Alle Teams (also nicht nur Red Bull) haben sich in der Strategiegruppe dagegen ausgesprochen:
Red Bull ist ja seit jeher dagegen
Mercedes plötzlich auch, weil Lauda ja geschafft hat, dass man mehr Geld ins Projekt investiert
Ferrari ist auch schon immer dagegen
McLaren seit Dennis wieder an der Macht ist (und wohl wegen Honda)
Lotus, weil wohl Ecclestone da irgendwie seine Finger im Spiel hat
Williams als Mercedes-Kunde...

2. Kundenfahrzeuge

3. Einheitliche Technik-Teile

Alles irgendwie nicht wirklich befriedigend. Was gäbe es denn noch für Optionen?

Beitrag Mi Apr 16, 2014 7:52 pm

Beiträge: 14
also ich habe auch gehört, dass es Fakt ist!

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