Foren-Übersicht / Formel 1 / Allgemein

Bernie Ecclestone

Das Formel 1 Forum - Gerüchte, Meinungen, Tests & Rennen.
Beitrag Samstag, 27. Oktober 2012

Beiträge: 26966
Mal sehen wie lang der Bernie überhaupt noch aktiv ist.

Es gibt Berichte, dass bereits Headhunter aktiv sind und seinen Nachfolger suchen.
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Samstag, 27. Oktober 2012

Beiträge: 2667
Da wären wir dann wieder bei Tabukistan.
Wenn er bis zu 3 Rennen in Europa streichen will, werden bald wohl dort Rennen stattfinden. :D

Ja, das mit den Headhuntern hab ich auch gelesen.
RR #33

Beitrag Montag, 03. Dezember 2012

Beiträge: 26966
Zwischen Bernie und Montezemolo geht es nun hoch her.

Nachdem Bernie vor wenigen Tagen das Verhalten Ferraris in der Flaggen-Geschichte als Schande verschrien hat, kontert Montezemolo nun und wird in der deutschen Presse so zitiert:

„Man muss Respekt vor sehr alten Menschen haben, vor allem wenn sie ihre Worte nicht mehr kontrollieren können. Das Alter ist mit gewissen Ämtern und Verantwortungen leider oft unverträglich.”


Also ich finde beide haben in ihren Aussagen übertrieben, aber das könnte noch weiter ausarten.
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Montag, 03. Dezember 2012

Beiträge: 2343
Mit welcher Aussage soll Bernie übertrieben haben? Aus Sicht eines Vermarkters ist so eine Theater nach dem eigentl. Ereignis natürlich eine Schande, da niemand mehr über den Sport redet, sondern nur noch über das Gezeter hinter den Kulissen.

Beitrag Montag, 03. Dezember 2012

Beiträge: 26966
FlyingLap hat geschrieben:
Mit welcher Aussage soll Bernie übertrieben haben? Aus Sicht eines Vermarkters ist so eine Theater nach dem eigentl. Ereignis natürlich eine Schande, da niemand mehr über den Sport redet, sondern nur noch über das Gezeter hinter den Kulissen.


Kann man sicher drüber diskutieren.

Einerseits kann ich verstehen, dass Ferrari die FIA um Klärung gebeten hat. Es gab in Spanien und Italien zahlreiche Fans die offenbar aufgrund der Videos sauer waren und sich betrogen fühlten. Ferrari hat ja auch nicht protestiert, sondern nur um Klärung gebeten. Alonso sagte jetzt, man sei das den Fans schuldig gewesen.

Andererseits hat Ferrari da schon ein wenig mit nachgetreten gegen Vettel und die Bullen und dem Titel einen kleinen Kratzer verpasst - oder zumindest war das wohl auch eine Absicht. Es gibt ja auch stimmen, dass Ferrari selbst das VIdeo bei Youtube online gestellt hat und hinter dem Theater steckt. Und Ferrari hat angeblich ja genau die Videos geprüft, dann hätte ihn auch klar sein müssen, dass alles legal war.

Ich verstehe Bernies Kritik durchaus, finde aber er hätte sie etwas moderater äußern können. Aber so ist Bernie halt und so war er schon immer. Ähnlich wie Lauda ist Bernie ein Freund der klaren Worte und nimmt kein Blatt vor den Mund.
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Samstag, 08. Dezember 2012

Beiträge: 2667
E wie Expansion und E wie Ecclestone.
Sein nächstes großes Projekt soll also Russland sein. Es soll weiter expandiert werden,
weil den europäischen Veranstaltern langsam finanziell die Luft ausgeht.

Aussage Bernie: "Vielleicht wecken wir die Europäer dahingehend auf, dass sie begreifen, dass ein Rennen nichts von Gott Gegebenes ist."

Im übrigen brauchen wir uns weiterhin keine Sorgen machen. "Die Formel 1 ist mein Baby, und ich will darauf aufpassen. Früher oder später müssen wir einen Babysitter finden. Wann das sein kann? Wer weiß, noch bin in sehr guter Verfassung." So Ecclestone.
RR #33

Beitrag Mittwoch, 17. Juli 2013

Beiträge: 26966
Jetzt wirds wohl eng für Bernie.

Mal sehen wie lang sich die Teams das noch anschauen....
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Mittwoch, 17. Juli 2013

Beiträge: 2343
formelchen hat geschrieben:
Jetzt wirds wohl eng für Bernie.

Mal sehen wie lang sich die Teams das noch anschauen....

Da wird nichts eng für Bernie werden. Glaube auch nicht, dass die Teams das Verfahren irgendwie großartig negativ aufnehmen bzw. deswegen seinen Rücktritt fordern. Warum auch?

Beitrag Mittwoch, 17. Juli 2013

Beiträge: 26966
FlyingLap hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Jetzt wirds wohl eng für Bernie.

Mal sehen wie lang sich die Teams das noch anschauen....

Da wird nichts eng für Bernie werden. Glaube auch nicht, dass die Teams das Verfahren irgendwie großartig negativ aufnehmen bzw. deswegen seinen Rücktritt fordern. Warum auch?


Ich glaube jetzt nicht unbedingt, dass sie schon jetzt Maßnahmen ergreifen werden.

Aber es hieß ja schon in einigen Berichten vor Monaten, dass eine Anklage Ecclestones nicht vereinbar ist mit den Compliance-Richtlinien zahlreicher Unternehmen, die in der F1 als Sponsoren oder gar als Hersteller oder Ausrüster aktiv sind.
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Mittwoch, 17. Juli 2013

Beiträge: 2343
formelchen hat geschrieben:
Aber es hieß ja schon in einigen Berichten vor Monaten, dass eine Anklage Ecclestones nicht vereinbar ist mit den Compliance-Richtlinien zahlreicher Unternehmen, die in der F1 als Sponsoren oder gar als Hersteller oder Ausrüster aktiv sind.

Soweit ich gehört habe, kommt das mal wieder überwiegend aus den Mercedes-Kreisen. Und wenn man da die eigenen Richtlinien so ernst nehmen würde, hätte man sich schon unlänst zurückziehen müssen - spätestens nach dem Schuldspruch in der Testaffäre...

Beitrag Donnerstag, 18. Juli 2013

Beiträge: 1614
formelchen hat geschrieben:
Aber es hieß ja schon in einigen Berichten vor Monaten, dass eine Anklage Ecclestones nicht vereinbar ist mit den Compliance-Richtlinien zahlreicher Unternehmen, die in der F1 als Sponsoren oder gar als Hersteller oder Ausrüster aktiv sind.


deren eigenes verhalten ist häufig nicht mit ihren compliance-richtlinien vereinbar... die werden schon eine ausrede finden.

Beitrag Donnerstag, 18. Juli 2013

Beiträge: 26966
FlyingLap hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Aber es hieß ja schon in einigen Berichten vor Monaten, dass eine Anklage Ecclestones nicht vereinbar ist mit den Compliance-Richtlinien zahlreicher Unternehmen, die in der F1 als Sponsoren oder gar als Hersteller oder Ausrüster aktiv sind.

Soweit ich gehört habe, kommt das mal wieder überwiegend aus den Mercedes-Kreisen. Und wenn man da die eigenen Richtlinien so ernst nehmen würde, hätte man sich schon unlänst zurückziehen müssen - spätestens nach dem Schuldspruch in der Testaffäre...


Die Testaffäre mit der Ecclestone-Geschichte zu vergleichen hat schon was. :lol:

Es geht hier um Kriminalität. Also um Erpressung, viele Millionen und letztlich auch um Betrug am deutschen Steuerzahler. Das wiegt ganz sicher anders als ein Bruch der FIA-Regeln.

Und was heute so in der Presse zu lesen ist untermauert meine Meinung, dass es für Bernie nun sehr eng wird.

"Der Vorstand wird die Entwicklung der Situation weiterhin entsprechend beobachten", teilte das Investmentunternehmen CVC, das Ecclestone in der Formel 1 mit der Rolle des Geschäftsführers betraut, lapidar mit. Der Hauptaktionär der Formel 1 vermied es in der lediglich vier Sätze langen Mitteilung allerdings, dem Briten das Vertrauen auszusprechen.

Derweil hat unter den Teams, Sponsoren und weiteren Teilhabern der Rennserie die Diskussion darüber begonnen, ob Ecclestone wegen seines drohenden Gerichtsverfahrens noch tragbar ist. Vor allem die großen Sponsoren haben strenge Compliance-Regeln, die einer Zusammenarbeit mit potenziellen Straftätern klare Grenzen setzen. "Compliance ist für Daimler von zentraler Bedeutung", teilte der Konzern mit. "Wir befürworten die Aufklärung der Vorwürfe gegen den CEO der Formel 1." Man werde über das weitere Vorgehen mit den anderen Partnern der Formel 1 beraten und sich "danach wieder äußern".


Vor allem der letzte Satz zeigt doch deutlich, dass die Sponsoren nun eine Absetzung von Ecclestone in Angriff nehmen könnten oder mit dem Abschied aus der F1 liebäugeln, sollte Bernie nicht gehen.

Und weiter:

Bereits Ende Mai hatte Christine Hohmann-Dennhardt, Daimlers Konzern-Vorstand für Integrität und Recht, eine Art Ausstiegsklausel im Vertrag mit Ecclestone bestätigt. "Das geht bis zum Kündigungsrecht", sagte die ehemalige Bundesverfassungsrichterin. "Die Vertragsklauseln würden wir auch nutzen, wenn es nötig ist - man muss das abwarten." Auch Ferrari-Boss Luca di Montezemolo hatte Ecclestone zuletzt unter Druck gesetzt: "Weil er die Formel 1 liebt, wird Bernie der Erste sein, der einen Schritt zurücktritt, im Interesse der Rennserie. Dieser Vorgang kann die ganze Formel 1 beschädigen."
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Donnerstag, 18. Juli 2013

Beiträge: 2343
formelchen hat geschrieben:
Die Testaffäre mit der Ecclestone-Geschichte zu vergleichen hat schon was. :lol:

Ich habe da nichts miteinander verglichen sondern nur angedeutet, dass im Umkreis von Mercedes/Daimler das F1 Projekt schon mehrfach öffentlich kritisch beäugt und sogar der Rückzug nahe gelegt wurde. Und wenn man sich an die eigenen auferlegten Statuten halten würde, hätte man eben bereits nach der Testaffäre Konsequenzen ziehen müssen - da spielt es keine Rolle, in welcher Größenordnung es im Vergleich zur einer mögl. Erpressung in der Wirtschaft steht.

Man hat schon soviele "Verbrecher" in der F1 geduldet, da wüsste ich jetzt nicht, warum man Bernie rausekeln müsste!? Eins wäre in einem solchen Szenario auf jeden Fall sicher - die F1 würde vor einem Scheideweg stehen und die wohl härteste Prüfung bestehen müssen, die man in den letzten ~30 Jahren zu meistern hatte. Glaube im Fall der Fälle werden einige noch Ecclestone hinterher trauern, die jetzt lauthals seinen Abgang fordern...

Beitrag Donnerstag, 18. Juli 2013

Beiträge: 26966
FlyingLap hat geschrieben:
Ich habe da nichts miteinander verglichen sondern nur angedeutet, dass im Umkreis von Mercedes/Daimler das F1 Projekt schon mehrfach öffentlich kritisch beäugt und sogar der Rückzug nahe gelegt wurde. Und wenn man sich an die eigenen auferlegten Statuten halten würde, hätte man eben bereits nach der Testaffäre Konsequenzen ziehen müssen - da spielt es keine Rolle, in welcher Größenordnung es im Vergleich zur einer mögl. Erpressung in der Wirtschaft steht.


Naja aber hätte man deiner Meinung nach wegen der Testaffäre aus der F1 zurückziehen müssen? Das wäre doch stark übertrieben gewesen.

Eine angemessene Reaktion wäre gewesen, die verantwortlichen Personen zu feuern. Das wären Ross Brawn und Toto Wolff gewesen. Auch wenn Brawn die Schuld öffentlich auf sich nahm, ist ja bekannt dass Wolff auch vom Test wusste. Und einen Toto Wolff nach einem halben Jahr wieder auszuwerfen, das wollte Mercedes dann wohl doch nicht wagen...zumal er ja auch als Investor fungiert.

Man kann davon abgesehen, dass das Vergehen vom zuständigen Tribunal als so harmlos angesehen wurde, dass die Strafe entsprechend klein ausfiel. Folglich sah man bei Mercedes auch keine Gründe irgendwelche Konsequenzen zu ziehen. Absolut verständlich, finde ich!

In diesem Kontext möchte ich erwähnen, dass der Spionage-Skandal 2007 weitaus größere Folgen hatte und mit Sicherheit auch eher gegen Mercedes-Richtlinien verstoßen hat als diese Testaffäre, die im Vergleich doch nur eine Lapalie war - zumindest was das Strafmaß angeht.



FlyingLap hat geschrieben:
Man hat schon soviele "Verbrecher" in der F1 geduldet, da wüsste ich jetzt nicht, warum man Bernie rausekeln müsste!? Eins wäre in einem solchen Szenario auf jeden Fall sicher - die F1 würde vor einem Scheideweg stehen und die wohl härteste Prüfung bestehen müssen, die man in den letzten ~30 Jahren zu meistern hatte. Glaube im Fall der Fälle werden einige noch Ecclestone hinterher trauern, die jetzt lauthals seinen Abgang fordern...


Also die F1 ist das Lebenswerk von Ecclestone. Glaubst du er will, dass es zugrunde geht? Ich denke wenn die Sponsoren und Teams ernsthaft mit einem Rückzug drohen, wird Bernie irgendwann freiwillig gehen. Aber die Leute vom CVC haben natürlich auch mitzureden und auch hier scheint die Unterstützung zu bröckeln.

Ich möchte übrigens klarstellen, dass ich kein Ecclestone-Gegner bin. Er hat die F1 populär gemacht und zur zweiterfolgreichsten Sportart der Welt, was TV-Zahlen und die wirtschaftliche Bedeutung angeht. Ich persönlich habe extrem viel Respekt vor diesem Mann, auch wenn ich einiges nicht gut finde, was er so treibt.

Nur muss man auch sehen, dass er halt schon recht alt ist und in einigen Jahren muss so oder so ein Nachfolger her...
Dieser Beitrag ist automatisch generiert und ohne Unterschrift rechtsgültig.

Beitrag Freitag, 19. Juli 2013

Beiträge: 46329
Ich wäre für eine Formel-1 ohne Ecclestone und hoffe, dass es mit einem starken Chefvermarkter und einem starken FIA-Präsident endlich mal wieder in eine andere Richtung geht. Todt hat ja in den letzten Wochen mehr getan, als die fast vier Jahre zuvor.

Beitrag Freitag, 19. Juli 2013
AWE AWE

Beiträge: 13287
MichaelZ hat geschrieben:
Ich wäre für eine Formel-1 ohne Ecclestone und hoffe, dass es mit einem starken Chefvermarkter und einem starken FIA-Präsident endlich mal wieder in eine andere Richtung geht. Todt hat ja in den letzten Wochen mehr getan, als die fast vier Jahre zuvor.



Was ist mir da entgangen ?. Hat Todt mit beiden Zeigefingern in der Nase gebohrt ?

Beitrag Freitag, 19. Juli 2013

Beiträge: 2343
MichaelZ hat geschrieben:
Ich wäre für eine Formel-1 ohne Ecclestone und hoffe, dass es mit einem starken Chefvermarkter und einem starken FIA-Präsident endlich mal wieder in eine andere Richtung geht. Todt hat ja in den letzten Wochen mehr getan, als die fast vier Jahre zuvor.

Welche andere Richtung stellst du dir denn vor? Back to the roots? Mehr Sport weniger Show? Ich will dich ja nicht aus deiner Traumwelt reissen, aber auch nach Ecclestone wird das wirtschaftl. Denken die F1 bestimmen. Nur ist dann die Frage, ob andere in der Hinsicht ähnliches Vermarktungsgeschick an den Tag legen, wie Ecclestone - und wenn man schaut, was für einen enormen Einflussbereich er hat und wie oftmals er allein es ist, der gewisse Dinge bewegt, habe ich da momentan meine leichten Zweifel.

Und was hat Todt in den letzten Wochen denn getan :?: :?: :?: Den kleinen Franzsoen hat man doch all die Jahre nicht wirklich wahrgenommen - was wiederrum nicht schlechtes sein muss (obwohl etwas mehr Präsenz durchaus nicht verkehrt wäre)...

Beitrag Freitag, 19. Juli 2013

Beiträge: 46329
AWE hat geschrieben:
Was ist mir da entgangen ?. Hat Todt mit beiden Zeigefingern in der Nase gebohrt ?


Naja er hat zwei Mal sofort reagiert:
1) Nachwuchstest zum Reifentest gemacht
2) Verbote in der Boxengasse nach dem Zwischenfall.

Hab ja nirgends gesagt, dass er mega viel gemacht hat. Aber das ist meines Erachtens schon fast mehr als die letzten vier Jahre zusammen. Vielleicht wacht er ja echt mal auf und kümmert sich nicht nur um Projekte wie Formel-E, sondern auch Formel-1.

Beitrag Freitag, 19. Juli 2013

Beiträge: 46329
FlyingLap hat geschrieben:
Welche andere Richtung stellst du dir denn vor? Back to the roots? Mehr Sport weniger Show? Ich will dich ja nicht aus deiner Traumwelt reissen, aber auch nach Ecclestone wird das wirtschaftl. Denken die F1 bestimmen. Nur ist dann die Frage, ob andere in der Hinsicht ähnliches Vermarktungsgeschick an den Tag legen, wie Ecclestone - und wenn man schaut, was für einen enormen Einflussbereich er hat und wie oftmals er allein es ist, der gewisse Dinge bewegt, habe ich da momentan meine leichten Zweifel.


Ich denke, dass man sich damit abfinden muss, dass sich der Motorsport gewandelt hat und dass eben immer mehr die Show im Mittelpunkt steht. Aber es gibt ja schon viele Sachen, die man machen könnte, ohne die Show zu verschlechtern, eher im Gegenteil. Wieso öffnet man die WM nicht wieder auch für Gaststarter und sagt: 26 Fahrer qualifizieren sich pro GP und wer ein Fahrzeug nach aktuellem Reglement hat, darf mitmachen, punkt. Selbst wenn würde es derzeit keine neuen Teams geben, weil sichs einfach keiner leisten kann. Aber auch daran könnte man ja arbeiten. Solche Sachen meine ich.

Beitrag Freitag, 19. Juli 2013

Beiträge: 2343
MichaelZ hat geschrieben:
Wieso öffnet man die WM nicht wieder auch für Gaststarter und sagt: 26 Fahrer qualifizieren sich pro GP und wer ein Fahrzeug nach aktuellem Reglement hat, darf mitmachen, punkt. Selbst wenn würde es derzeit keine neuen Teams geben, weil sichs einfach keiner leisten kann. Aber auch daran könnte man ja arbeiten. Solche Sachen meine ich.

Sowas wie Gaststarter funktioniert doch heutzutage einfach nicht mehr - vor allem in einer solch "hohen" Motorsportklasse wie der F1. Man muss sich zeitl. qualifizieren - wie stellst du dir das vor? Das würde doch kein "privates" Team hinbekommen. Und Sponsoren werden wohl kaum ein größeres Interesse haben Geld in sowas zu pumpen, wenn das Auto dann im eigentl. Rennen gar nicht dabei ist. Das macht also weder aus sportlicher noch wirtschaftl. Sicht irgendwie Sinn.

Mehr Teams sind natürlich nicht grundlegend verkehrt, aber auch da muss man sehen, dass das ohne gravierende Einschnitte nicht machbar ist. Ansonsten hast du halt nur noch weitere rollende Schikanen auf der Strecke, wo der sportl. Mehrwert auch gegen Null tendiert. Da kann ich verstehen, wenn z.B. Ecclestone nicht will, dass die F1 zur Billigrennserie verkommt und die Anzahl der Teams lieber senkt.

Beitrag Freitag, 19. Juli 2013
AWE AWE

Beiträge: 13287
MichaelZ hat geschrieben:
AWE hat geschrieben:
Was ist mir da entgangen ?. Hat Todt mit beiden Zeigefingern in der Nase gebohrt ?


Naja er hat zwei Mal sofort reagiert:
1) Nachwuchstest zum Reifentest gemacht
2) Verbote in der Boxengasse nach dem Zwischenfall.

Hab ja nirgends gesagt, dass er mega viel gemacht hat. Aber das ist meines Erachtens schon fast mehr als die letzten vier Jahre zusammen. Vielleicht wacht er ja echt mal auf und kümmert sich nicht nur um Projekte wie Formel-E, sondern auch Formel-1.



1 . war wohl mehr eine überspitzte Reaktion auf den wahcsenden Unmut der Teams aufgrund des Witzes mit der Bestrafung von Mercedes

2. vollkommen übrzogene Reaktion die an der eigentlichen Ursache ,des 2 sek. Boxenstopps , nicht rüttelt . Frei nach dem Motto Natürlch dürfen Kids mit Revolver in die Schule aber die Lehrer müssen absofort schusssichere Westen tragen . .

Wahrscheinlich hat seine persönliche ,angeheiratete Pflegekraft aus versehen mal die Schlaftabletten mit dem Traubenzucker-Tabeltten verwechselt .

Beitrag Samstag, 20. Juli 2013

Beiträge: 46329
FlyingLap hat geschrieben:
Sowas wie Gaststarter funktioniert doch heutzutage einfach nicht mehr - vor allem in einer solch "hohen" Motorsportklasse wie der F1. Man muss sich zeitl. qualifizieren - wie stellst du dir das vor? Das würde doch kein "privates" Team hinbekommen. Und Sponsoren werden wohl kaum ein größeres Interesse haben Geld in sowas zu pumpen, wenn das Auto dann im eigentl. Rennen gar nicht dabei ist. Das macht also weder aus sportlicher noch wirtschaftl. Sicht irgendwie Sinn.

Mehr Teams sind natürlich nicht grundlegend verkehrt, aber auch da muss man sehen, dass das ohne gravierende Einschnitte nicht machbar ist. Ansonsten hast du halt nur noch weitere rollende Schikanen auf der Strecke, wo der sportl. Mehrwert auch gegen Null tendiert. Da kann ich verstehen, wenn z.B. Ecclestone nicht will, dass die F1 zur Billigrennserie verkommt und die Anzahl der Teams lieber senkt.


Naja wenn ich mir die IndyCar anschaue, da geht es ja auch, dass manche Fahrer und Teams nur bei manchen Rennen dabei sind. Die Probleme wegen der mangelnden Sponsoren für Teams, die sich nicht qualifizieren, gab's ja damals schon - dann verschwinden diese Teams eben wieder. Aber das wäre dann eine natürliche Auslese. Nur muss man eben einen Rahmen schaffen, in dem Rennteams auch F1-Sport betreiben können, das sollte auch im Interesse aller Beteiligten sein - ist es aber leider nicht.

Mehr Teams, egal ob jetzt Spitzenteams oder nicht, sorgt zumindest mal für mehr Cockpits und daher auch mehr Möglichkeiten für junge Fahrer. Außerdem find ichs schon besser, 26 Autos statt nur 18 zu haben.

Beitrag Samstag, 20. Juli 2013

Beiträge: 2343
Du hast da glaube etwas naive Vorstellungen. Bei der Indy Car Series wird mit Einheitschassis gefahren. Dadurch ergeben sich natürlich finanziell und techn. völlig andere Möglichkeiten, um Gaststarter zuzulassen. Sowas kannst du aber einfach nicht mit der F1 vergleichen. Und wenn dann Teams ihre Autos zur Verfügung stellen, gibts direkt Widerstand von anderen, die das finanziell nicht tragen können und sehen darin eine Wettbewerbsverzerrung, weil vielleicht plötzlich mehr rote Autos um den Kurs fahren.

Was die Sponsoren betrifft, so kannst das halt auch nicht mit vor ~30 Jahren vergleichen. In Zeiten wo die Wirtschaftskrise immer noch allgegenwertig ist, haben nicht viele Unternehmen Geld übrig, um das in solch Projekte zu pumpen, wo am Ende nicht mal das Firmen-Logo spazieren gefahren wird. Und nur aus Jux und Tollerei wirst du da vermutlich kaum Interessenten finden, die das finanzieren würden.

Wir mir scheint, gehts dir mal wieder hauptsächlich um den Nachwuchs, aber da sehe ich nicht derartige Probleme wie du. Die F1 ist nunmal eine "erlesene" Gesellschaft von Fahrer, wo nicht jeder mitfahren kann/darf. Sowas hast du überall im Leben. Und nur weil deine Nachwuchshoffnungen vielleicht dne Sprung nicht schaffen, muss nicht gleich das ganze System überarbeitet werden - wobei ich hier das Problem noch immer nicht sehe. Du konntest auf Nachfrage im anderen Thread nur einen Fahrer nennen und der hat noch alle Chancen sich für ein Cockpit in den kommenden Jahren zu empfehlen...

Beitrag Samstag, 20. Juli 2013
AWE AWE

Beiträge: 13287
MichaelZ hat geschrieben:
FlyingLap hat geschrieben:
Sowas wie Gaststarter funktioniert doch heutzutage einfach nicht mehr - vor allem in einer solch "hohen" Motorsportklasse wie der F1. Man muss sich zeitl. qualifizieren - wie stellst du dir das vor? Das würde doch kein "privates" Team hinbekommen. Und Sponsoren werden wohl kaum ein größeres Interesse haben Geld in sowas zu pumpen, wenn das Auto dann im eigentl. Rennen gar nicht dabei ist. Das macht also weder aus sportlicher noch wirtschaftl. Sicht irgendwie Sinn.

Mehr Teams sind natürlich nicht grundlegend verkehrt, aber auch da muss man sehen, dass das ohne gravierende Einschnitte nicht machbar ist. Ansonsten hast du halt nur noch weitere rollende Schikanen auf der Strecke, wo der sportl. Mehrwert auch gegen Null tendiert. Da kann ich verstehen, wenn z.B. Ecclestone nicht will, dass die F1 zur Billigrennserie verkommt und die Anzahl der Teams lieber senkt.


Naja wenn ich mir die IndyCar anschaue, da geht es ja auch, dass manche Fahrer und Teams nur bei manchen Rennen dabei sind. Die Probleme wegen der mangelnden Sponsoren für Teams, die sich nicht qualifizieren, gab's ja damals schon - dann verschwinden diese Teams eben wieder. Aber das wäre dann eine natürliche Auslese. Nur muss man eben einen Rahmen schaffen, in dem Rennteams auch F1-Sport betreiben können, das sollte auch im Interesse aller Beteiligten sein - ist es aber leider nicht.

Mehr Teams, egal ob jetzt Spitzenteams oder nicht, sorgt zumindest mal für mehr Cockpits und daher auch mehr Möglichkeiten für junge Fahrer. Außerdem find ichs schon besser, 26 Autos statt nur 18 zu haben.



Früher ,zu Zeiten der Gaststarter hatte die WM ein Regelwerk das länger gültig war als Todts Höschen sauber .
Damals wurde auch mal mit dem Vorjahreauto gefahren oder im vorletzten Sasionrennen ein neues Modell an den Start gebracht . Mit was sind denn die Gaststarter z,. Bsp. in den Südafrika Rennen angetreten ? Größtenteils mit ausrangierten Tyrrell ,Lotus ,Cooper ,Brabham ,In Frankreich 61 hat sogar ein Fahrer eines Gastteams den Grand Prix gewonnen und das mit einem Auto das vom Hersteller in der Form schon ausgemustert war . Später haben die großen 'Teams gelegentlich ihre "Young Driver Tests" bei den GPs gemacht und ein drittes Auto mit Gaststarter eingesetzt. Größtenteils mit Autos die bei den Werksfahrern länst ausgemustert waren und schon im Museum standen . Heute sind die Teams schon vom Regelwerk her gezwungen ,zu Beginn der Saison ein neues Auto zu bauen und selbst wenn Teams neu in der WM antreten wollen ,können sie das nicht ,weil der elitäre Club unter sich bleiben will und wenn überhaupt erst ein Casting darüber entscheidet ,wer würdig ist ,im Zirkus den Clown zu machen.

Mittlerweile haben die Teams das sagen in der WM . Das die weder neue Konkurenz noch Mitesser oder Gefahrenstellen für die eigenen Autos wolle ,dürfte klar sein . Ferrari ist es vollkommen egal ob in der F1 nun 18 oder 28 Autos am Start sind ,solange Bernies Truppe das ganze in ihrem Sinne vermarktet und sie gewinnen .
Stellen wir uns vor im Deutschland GP würde sich Stuck sen. mit einem Lotus Audi anmelden . Zetsche und die Abgekratzten würden hinter verschlossenen Türen in die Tischplatten beissen denn die könnten einen Doppelsieg einfahren und wären doch keine Schlagzeile wert . Sie werden also einen Teufel tun ,und sowas gut finden . Stellen wir uns vor Minardi würde in monza als Gastteam an den Start gehen und dann Alfonso im Weg rum fahren . Nicht auszudenken , Womöglich wollen die kleinen dann auch noch Geld aus Bernies Topf.
Da bleibt man doch lieber unter sich und daran wird sich auch nichts ändern ,solange die Akteure das sagen haben und die eigentliche Exikutive nur eine Ansammlung demenzkranker Wackeldackel darstellt .

Beitrag Sonntag, 21. Juli 2013

Beiträge: 46329
FlyingLap hat geschrieben:
Du hast da glaube etwas naive Vorstellungen. Bei der Indy Car Series wird mit Einheitschassis gefahren. Dadurch ergeben sich natürlich finanziell und techn. völlig andere Möglichkeiten, um Gaststarter zuzulassen. Sowas kannst du aber einfach nicht mit der F1 vergleichen. Und wenn dann Teams ihre Autos zur Verfügung stellen, gibts direkt Widerstand von anderen, die das finanziell nicht tragen können und sehen darin eine Wettbewerbsverzerrung, weil vielleicht plötzlich mehr rote Autos um den Kurs fahren.

In der IndyCar ist sowas seit jeher möglich, auch als es da mehr Chassis- und Motorenvielfalt wie in der Formel-1 gab. Das zieht also als Argument nicht.

Was die Sponsoren betrifft, so kannst das halt auch nicht mit vor ~30 Jahren vergleichen. In Zeiten wo die Wirtschaftskrise immer noch allgegenwertig ist, haben nicht viele Unternehmen Geld übrig, um das in solch Projekte zu pumpen, wo am Ende nicht mal das Firmen-Logo spazieren gefahren wird. Und nur aus Jux und Tollerei wirst du da vermutlich kaum Interessenten finden, die das finanzieren würden.

Ich sagte ja: Wenn alles so bleibt wie jetzt, wird sich auch keiner finden, der nur Gaststarts absolviert. Da muss sich schon an den Kosten was ändern.

Wir mir scheint, gehts dir mal wieder hauptsächlich um den Nachwuchs, aber da sehe ich nicht derartige Probleme wie du. Die F1 ist nunmal eine "erlesene" Gesellschaft von Fahrer, wo nicht jeder mitfahren kann/darf. Sowas hast du überall im Leben. Und nur weil deine Nachwuchshoffnungen vielleicht dne Sprung nicht schaffen, muss nicht gleich das ganze System überarbeitet werden - wobei ich hier das Problem noch immer nicht sehe. Du konntest auf Nachfrage im anderen Thread nur einen Fahrer nennen und der hat noch alle Chancen sich für ein Cockpit in den kommenden Jahren zu empfehlen...

Wer ist denn dieses Jahr in die F1 gekommen? Chilton, Van der Garde, Gutiérrez (die anderen beiden haben sichs auch verdient) - bei diesen drei Fahrern würde mir nicht nur ein Fahrer, sondern eher schon 10 Fahrer einfallen, die ein F1-Cockpit eher verdient hätten als diese drei Herrschaften. Ich sage ja nicht, dass diese drei Herrschaften den F1-Platz nicht verdient hätten. Sondern, dass andere Fahrer ihn eher verdient hätten. Als da z.B. wären: Da Costa, Frijns, Calado, Valsecchi, und so weiter. Klar, theoretisch könnten die alle in Zukunft noch kommen. Ich bin mir aber sicher: Würde es mehr als 22 Autos geben, säßen diese Fahrer schon im F1-Cockpit.

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemein