Britische F3 - Engel in Silverstone

Wieder auf Podiumskurs

Maro Engel im Stress: Spa-Francorchamps, Zolder, Silverstone - im Wochentakt fährt er in der britischen F3. In Silverstone soll es weiter nach oben gehen.
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Motorsport-Magazin.com - Auf dem klassischen Grand-Prix-Kurs von Silverstone stehen an diesem Wochenende die Rennen 15 und 16 zur britischen Formel-3-Meisterschaft auf dem Programm. Für Maro Engel geht es dabei darum, den Abstand zum Meisterschaftsführenden, dem Esten Marko Asmer, zu verkürzen und sich erst einmal auf jeden Fall den zweiten Platz in der Meisterschaftswertung von seinem Carlin-Teamkollegen Sam Bird zurückzuholen.

"Dass Sam jetzt 12 Punkte vor mir liegt, hat natürlich sehr viel mit meinem Pech in Spa mit dem Getriebeschaden im ersten Rennen zu tun. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich das in Silverstone wieder umdrehen kann", sagt Engel, der sich auch von nicht allzu guten Erinnerungen an das Silverstone-Wochenende 2006 nicht aus dem Konzept bringen lässt. "Im letzten Jahr hatten wir dort ziemliche Probleme, sowohl im Nassen als auch im Trockenen, ich hatte einfach keinen Grip. Aber ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass ich mit der Strecke grundsätzlich ein Problem habe, denn bei meinem allerersten Test in Silverstone war ich auf Anhieb schnell. Ich hoffe also, dass wir diesmal besser zurechtkommen, nachdem in dieser Saison mit anderen Reifen gefahren wird."

Drei Stunden freies Testen am Freitag sollten eine gute Chance bieten, das Auto gut auf die Bedingungen einzustellen. "Ich denke mal, wir werden mit einem ziemlich weißen Blatt Papier anfangen, ganz neutral, und dann sehen, in welche Richtung wir arbeiten müssen. Vom Speed her waren wir zuletzt überall richtig gut dabei, sowohl in Spa als auch letzte Woche beim F3-Masters in Zolder. Bei beiden Rennen waren wir eigentlich deutlich schneller als zum Beispiel Marko Asmer, aber irgendwie haben wir uns nie besonders geschickt dabei angestellt, das dann auch entsprechend umzusetzen. Wenn das diesmal gelingt, dann sollten Podiumsplätze auf jeden Fall möglich sein, hoffentlich auch endlich mal wieder ein Sieg."

Über einen großen Erfolg konnte der 21-jährige Münchner sich in dieser Woche ja schon freuen. Zusammen mit Jens Klingmann gewann er den zweiten Wertungsabschnitt im Nachwuchsförderungsprogramm der Speed Academy - das bedeutet eine Prämie von 25.000 Euro. "Ich hatte gar nicht damit gerechnet, ganz vorne zu sein, aber offenbar hat die Jury doch die sehr hohe Wertigkeit der britischen Formel 3 gegenüber anderen Serien anerkannt. Es freut mich natürlich sehr, wenn meine Leistungen solche Beachtung finden."


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