Britische F3 - Vorschau Spa-Francorchamps

Das schönste Rennen des Jahres

Die schönste Strecke, die spektakulärste Kurve, die besten Erinnerungen - Maro Engels Vorfreude auf das Rennen in Spa ist riesengroß.
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Motorsport-Magazin.com - Auf dieses Wochenende freut sich Maro Engel schon lange: Im Rahmen des traditionellen 24-Stunden-Rennens stehen am Freitag und Samstag, den 27. Und 28. Juli, die Läufe 13 und 14 zur britischen Formel-3-Meisterschaft im belgischen Spa-Francorchamps auf dem Programm. "Für mich ist Spa die absolute Lieblingsrennstrecke im ganzen Jahr", sagt der 21-Jährige, der als Zweiter in der Meisterschaftswertung hinter dem Esten Marko Asmer nach Spa kommt. "Das ist mit Abstand der anspruchsvollste Kurs überhaupt, die größte Herausforderung mit den schwierigsten Kurven - und noch dazu eine Strecke, auf der man auch überholen kann." Die schönste Kurve von allen ist - auch für ihn, wie für so viele andere Fahrer - Eau Rouge. "Das ist wahrscheinlich weltweit die beste aller Kurven, die es überhaupt auf einer Rennstrecke gibt. Die Emotionen, die man erlebt, wenn man unten durch die Senke fährt, dann den Berg hoch, bei uns in der Formel 3 alles mit Vollgas, die sind einfach unglaublich."

Im vergangenen Jahr erlebte Engel in den belgischen Ardennen das erfolgreichste Wochenende der ganzen Saison: Zweimal Pole Position, ein zweiter Platz und dann im zweiten Rennen sein erster Sieg in der britischen Formel-3-Meisterschaft überhaupt, "da lief es wirklich sensationell, da hat fast alles perfekt geklappt. Das sind natürlich sehr schöne Erinnerungen, die ich da habe - und sie bedeuten auch noch einmal eine zusätzliche Motivation für dieses Wochenende." Wie im Jahr 2006 ist auch diesmal die Wettervorhersage sehr durchwachsen - Regen ist wieder sehr wahrscheinlich, "typisches Spa-Wetter eben. Aber das macht mir nichts aus, von mir aus kann es ruhig regnen. Letztes Jahr war ich auch unter allen Bedingungen schnell, ob Regen oder trocken, völlig egal."

Das nicht besonders glücklich verlaufene Wochenende zuletzt in Brands Hatch hat der Carlin-Mercedes-Pilot abgehakt: "Der wahrscheinlichste Grund ist immer noch, dass sich die Strecke dort durch den Reifenabrieb der GT-Autos so verändert hat, dass wir immer mehr unsere Balance verloren haben. Aber ich schaue sowieso nur nach vorn." Die Zielsetzung ist klar: Zumindest Podestplätze sollen es schon wieder sein, möglichst natürlich sogar ein Sieg - und Engel möchte seinen Rückstand vom 78 Punkten in der Meisterschaft auf Asmer Stück für Stück verkleinern: "Wenn es mir gelingt, da immer wieder ein bisschen was abzuknabbern, ihm näher zu kommen, wer weiß, vielleicht wird er dann auch noch mal ein bisschen nervös. So lange mathematisch noch alles möglich ist, muss man immer Druck machen, da sein, um eine sich bietende Chance nutzen zu können. Auch, wenn sein Vorsprung auf den ersten Blick natürlich schon sehr groß erscheint. Und gerade in Spa ist immer vieles möglich."


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