Blancpain GT Series - Endurance Cup: Pech für Dominik Baumann in Monza

Ein Top-10-Platz wäre möglich gewesen

Erster Lauf des Endurance Cup 2017 im Rahmen der Blancpain GT Series. Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport fällt vorzeitig aus.

Motorsport-Magazin.com - Dominik Baumann absolvierte auf der Formel-1-Strecke in Monza das erste Saisonrennen des Endurance Cup im Rahmen der Blancpain GT Series. Mit seinen Teamkollegen Fabian Schiller und Edward Sandström ging der amtierende Meister der Blancpain GT Series für das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport an den Start. Mit einem Top-10-Ergebnis in Reichweite schied der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 85 kurz vor Ende des zweiten Stints wegen eines technischen Defekts vorzeitig aus.

Wenn wir es ins Ziel geschafft hätten, wäre ein Top-10-Platz möglich gewesen.
Dominik Baumann

Dominik, wie lautet dein Fazit nach dem Auftaktrennen in der Endurance Cup-Wertung?
Die Pace des Mercedes-AMG GT3 war gut und wir hätten locker vorne mitfahren können. Wenn wir es ins Ziel geschafft hätten, wäre ein Top-10-Platz möglich gewesen. Schade, dass es nicht geklappt hat. Ich bin allerdings froh, dass ich bei der Kollision anderer Autos im Startgetümmel nahezu unbeschadet davongekommen bin. Ich war nämlich mittendrin! Den Rennabbruch haben wir genutzt, um das Auto zu reparieren, auch wenn die Schäden nur kosmetischer Natur waren.

Wie lief dein Stint und warum schied dein Teamkollege aus?
Es war nicht ganz einfach, da die Konkurrenz nach dem Neustart des Rennens auf den Geraden diesmal etwas schneller war. Ich steckte im Verkehr fest und konnte nicht überholen. Ich habe dann an Edward übergeben, der leider kurz vor dem Ende seines Stints das Rennen aufgeben musste. Er vermutete zunächst einen Reifenschaden. Doch wie sich herausstellte, war an der Hinterachse die Aufhängung gebrochen. Das konnten die Mechaniker in der Kürze der Zeit leider nicht reparieren.

Ich habe mit Brands Hatch noch eine kleine Rechnung offen.
Dominik Baumann

Du hattest schon vor dem Rennen Pech...
Am Samstag hatten wir im 1. Training keine Traktionskontrolle, und im Pre-Qualifying war zudem das ABS ausgefallen. Aufgrund dieser Probleme hatten wir nur sehr wenig Zeit auf der Strecke. Das hat sich im Qualifying bemerkbar gemacht. Wir haben uns nicht so weit vorne qualifiziert wie erhofft, sondern mussten aus dem dicht gedrängten Mittelfeld starten. Von dort aus ist es nie einfach, entscheidend nach vorne zu kommen. Aber das ist abgehakt und ich freue mich schon jetzt aufs nächste Rennen.

Was hast du dir für die Sprint Cup-Veranstaltung in Großbritannien (05.-06. Mai) vorgenommen?
Ich habe mit Brands Hatch noch eine kleine Rechnung offen. Im vergangenen Jahr mussten wir vom 18. Platz ins Rennen gehen, haben uns aber bis auf Rang 7 nach vorne gekämpft. Diesmal wollen wir auf jeden Fall wieder weiter vorne starten. Brands Hatch macht viel Spaß, vor allem, wenn das Wetter einigermaßen gut ist. Daher ist die Vorfreude groß. Ich habe mir vorgenommen, an meinen Sprint Cup-Podestplatz vom Auftaktwochenende in Misano anzuknüpfen.


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