Blancpain GT Serien - Rast knackt Buhk zum Zandvoort-Sieg

Grasser mit Problemen beim Stopp

Die berühmte Zandvoort-Strecke hat abermals für tolle PS-Unterhaltung gesorgt. Obenauf beim GT-Sprint: WRT-Audi. Gutes Abschneiden der GT-Masters-Teams.
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Motorsport-Magazin.com - René Rast und Enzo Ide haben den Meisterschaftlauf der Blancpain-Sprintserie in den niederländischen Nordseedünen gewonnen. Das WRT-Duo obsiegte in einem turbulenten Rennen, welches von zahlreichen Zwischenfällen geprägt war. Auf dem Silberrang landeten Thomas Jäger und Dominik Baumann in Diensten der Neueinsteiger von Schubert Motorsport, während die GT-Masters-Gäste Robert Renauer und Jaap van Lagen im Porsche des Teams Herberth Motorsport das Podium komplettierten.

Über weite Strecken sah einmal mehr alles aus nach einem Duell zwischen Grasser Racing (Lamborghini) und HTP Motorsport (Mercedes-Benz), doch ein schlechter Boxenstopp kostete Harald Proczyk und Jeroen Bleekemolen, Sieger des gestrigen Durchgangs, viel Zeit und jede Menge Positionen. Die geerbte Führung für HTP-Mercedes hielt jedoch nicht allzu lange, denn als ein Regenschauer den Circuit Park Zandvoort heimsuchte, schlug die Stunde René Rasts. Fortan stürmte der Audi-Schützling geradezu in Richtung Spitze des Feldes.

Fehler Maximilian Buhks

Entsprechend stark präsentierte sich Rast auch im Zweikampf um die Führung mit Maximilian Buhk. In der Audi-Schikane wechselten die beiden schlussendlich ihre Plätze, woraufhin Rast die Flucht nach vorne antrat. Derweil Buhk sich auf nasser Piste drehte und so zurückfiel, machte Verfolger Baumann noch einmal Druck auf den Erstplatzierten. Letztlich blieb es aber bei der Reihenfolge WRT-Audi vor Schubert-BMW. Lokalmatador van Lagen hatte indes seine Zandvoort-Erfahrung bestens genutzt und war auf Rang drei vorgefahren.

Buhk und Bleekemolen, die sich nach Ablauf der Uhr an vierter und fünfter Stelle wiederfanden, waren nur zwei Verlierer der knallharten Dünenschlacht. Gleich beim Start waren mehrere Akteure in Probleme geraten, allen voran Roman Rusinow. Der Russe krachte nach einer Berührung mit einem Phoenix-Audi hart in die Streckenbegrenzung. Ebenfalls involviert: Fabio Onidi (Bhai-Tech-McLaren) und Štefan Rosina (Reiter-Lamboghini). Onidi rutsche in der Folge ins tiefe Kiesbett der Tarzanbocht und war damit raus aus dem Rennen.


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