Blancpain GT Serien - Aston Martin erwägt reines Werksengagement

Profigespann für die BES-Meisterschaft

Die Beteiligung der Werke im GT3-Sektor wird größer respektive offener. Nun als Werksabordnung mitmischen will Aston Martin. Nur Langstrecke, nicht Sprintserie.
von

Motorsport-Magazin.com - Aston Martin geht in die GT3-Offensive. Wie am Donnerstag bekannt wurde, sind die Engländer willens, sämtliche Rennen der diesjährigen Blancpain Endurance Series mit einem ausgemachten Werksaufgebot zu bestreiten. In einer solchen Art und Weise ging der Hersteller aus Banbury bisher nur einmal in dem beliebten GT-Championat an den Start, genauer gesagt beim Vorjahres-Heimspiel in Silverstone, welches man prompt und in überlegener Manier für sich entscheiden konnte.

"Blancpain [die Serie; Anm. d. Red.] ist sehr wichtig für uns, daher versuchen wir zurzeit, ein Budget für die komplette Saison zu organisieren. Wir wollen definitiv einen ausschließlich mit Profis besetzten Wagen bringen, aber noch ist nichts fix", erklärte John Gaw, Kopf der Sportabteilung im Hause Aston Martin. Mit MP Motorsport und der Beechdean-Crew sind bereits zwei der bulligen Vantage-Renner für die Pro-Am-Klasse des Wettbewerbs genannt worden. Einsätze in der Schwesterserie, dem Blancpain-Sprint, sind indes nicht geplant.

Aston Martin wäre der erste Hersteller, welcher in der einst für Privatiers geschaffenen GT3-Kategorie gänzlich offenkundig eine reine Werksabordnung ins Rennen schickt. Bis dato gaben sich Marken wie Audi, BMW und Mercedes-Benz alle Mühe, größere Einsätze wie beispielsweise bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps unter dem Banner ausgeweiteter Kundenunterstützung zu bemänteln. Ob es neben der Werksmannschaft Aston Martins bald auch andere im GT3-Sport geben wird, bleibt jedoch abzuwarten.


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x