Blancpain GT Serien - Spa: Steve Jans feiert Top-Ten-Ergebnis

Von 14 nach vorne gefahren

Jungspund Steve Jans zeigte einmal mehr, was er kann. Zwar erreichte er mit seinen Kollegen nicht ganz das angestrebte Ziel, dennoch war man glücklich.

Motorsport-Magazin.com - Steve Jans hat seine Langstreckenqualitäten ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps erkämpfte sich der 24-Jährige im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon Rang acht im Gesamtklassement und den vierten Platz in der Pro-Am-Klasse. Obwohl der Luxemburger das Podium damit um Haaresbreite verpasste: Nach einem nervenaufreibenden Rennen auf der anspruchsvollen Ardennen-Achterbahn ist das Ergebnis mehr als beachtlich.

Dass das 24-Stunden-Rennen in Belgien zu den härtesten Langstreckenrennen überhaupt zählt, bekamen die Teams der internationalen Sportwagenelite in diesem Jahr besonders hart zu spüren. Zahlreiche Fahrzeuge, darunter einige Favoriten, mussten frühzeitig aufgeben oder fielen Unfällen zum Opfer. Steve Jans ließ sich davon nicht beeindrucken: Vor allem in der Nacht glänzte der Rookie mit schnellen Rundenzeiten und einer konstant fehlerfreien Performance.

Rang 14 nach der Qualifikation

Dabei war ein gutes Resultat zunächst in weite Ferne gerückt: Das Black-Falcon-Team hatte sich im Qualifying Startplatz 14 erarbeitet, worauf im Rennen eine beeindruckende Startphase folgte. Ex-DTM-Pilot Thomas Jäger fuhr auf die sechste Position vor, bis dem Team Black Falcon ein Zwischenfall beim Boxenstopp passierte. Jans erklärte: "Der Stopp hat ungeplant lange gedauert.Wir sind daher ins hintere Mittelfeld zurückgefallen."

Unser Ziel war das Podium, das haben wir nicht ganz erreicht. Trotzdem sind wir sehr glücklich.
Steve Jans

Doch der Mercedes-Pilot und sein Team kämpften sich an die Spitze zurück. Dank einer soliden Leistung machten Jans und seine Teamkollegen Runde um Runde wichtige Positionen gut. "Wir haben schnell wieder in unseren Rhythmus gefunden und uns keine Fehler erlaubt", so Jans. Zusammen mit Klaas Hummel, Adam Christodoulou und Thomas Jäger fuhr er solide nach vorne und überquerte die Ziellinie am Ende des Rennens als Achter.

"Unser Ziel war das Podium, das haben wir nicht ganz erreicht. Trotzdem sind wir sehr glücklich, denn nach einem solchen Rennen ist das sicherlich ein Erfolg. Wir haben unseren SLS ohne den kleinsten Kratzer über die Distanz gebracht", zog der Nachwuchspilot ein positives Fazit. Der ehrgeizige Luxemburger hat in der Saison 2013 drei 24-Stunden-Rennen absolviert, dabei drei Top-Ergebnisse eingefahren und somit eine Bilanz erzielt, die sich sehen lassen kann. Für Jans ist das Grund genug, mit einer großen Portion Motivation in die nächsten Motorsporteinsätze zu starten.


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