Blancpain GT Serien - Muennich Motorsport will wieder in die Punkte

Setup-Entwicklung auf einem guten Weg

Muennich Motorsport strebt bei vierter Saisonstation der FIA GT1 World Championship in Le Castellet wieder die Punkteränge an.

Motorsport-Magazin.com - Das hat Lust auf mehr gemacht: Nachdem es am Pfingstsonntag für das Team Muennich Motorsport bei der dritten Station der FIA GT1 World Championship im tschechischen Brno die ersten Punkte gab, sollen nun am kommenden Wochenende auf dem Paul-Ricard-Kurs im südfranzösischen Le Castellet weitere Zähler folgen. Für den Rennstall aus Friedersdorf in Sachsen hatten Dominik Schwager und Nicky Pastorelli im Lamborghini Murciélago LP670 RS-V mit der Startnummer 38 im Championship Race von Brno als sehr gute Siebte die ersten sechs WM-Punkte eingefahren. Und auch der zweite Muennich-Lamborghini #37 mit Marc Basseng und dem Chemnitzer Thomas Jäger war auf Rang 13 nicht weit von den Punkterängen entfernt.

"Das war schon eine ordentliche Vorstellung von unserem Team in Brno. Jetzt gilt es, dies auf der Piste Paul Ricard zu festigen und wenn möglich auszubauen", sagt Teamchef René Münnich. Und Teammanager Marc Basseng, der sich diesmal wieder das Cockpit mit dem Franzosen Christophe Bouchut teilt, ergänzt: "Wir hatten nach Brünn noch Testfahrten absolviert. Ich denke, wir sind mit unserer Setup-Entwicklung auf einem guten Weg." Dieser Ansicht schließt sich auch Bouchut an. Der dreimalige FIA-GT-Champion freut sich zudem schon auf sein Heimspiel. "Paul Ricard ist eine der besten Strecken, die ich kenne. Der Kurs ist schnell und sicher, und es macht immer wieder Spaß, dort zu fahren", sagte der 43-Jährige. In Le Castellet sah der Franzose übrigens sein erstes Formel-1-Rennen und entschied sich danach, selbst Rennfahrer zu werden.

"Unser Auftritt in Brünn hat dem gesamten Team viel Mut gemacht. Wir werden nun alles daran setzten, auf diesen Ergebnissen aufzubauen und kontinuierlich in die Top Ten zu fahren", erklärt Teamchef Münnich. "Vielleicht schaffen wir es ja im Laufe der Saison sogar, mal auf das Podest zu fahren", so René Münnich.


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