Bikes - WSS - Cluzel feiert Sieg für MV Augusta

Die roten Flaggen sind zurück, Sofuoglu übertreibt

Nach einer Rennunterbrechung entschied Jules Cluzel das kurze Sprintrennen zum Saisonauftakt in Australien nach hartem Kampf für sich.
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Motorsport-Magazin.com - Saisonauftakt in der World Supersport: Phillip Island begrüßte die Piloten am ersten Rennsonntag des Jahres mit Sonnenschein und besten Bedingungen. Nach nur acht Runden musste das Rennen mit Öl auf der Strecke unterbrochen werden und wurde für fünf entscheidende Runen neu gestartet. Jules Cluzel setzte sich nach Stürzen der Favoriten schließlich gegen Kev Coghlan und Raffaele de Rosa durch.

Kenan Sofuoglu konnte seinen ersten Startplatz bestens ausnutzen und ging schon früh in Führung. Michael van der Mark und Patrick Jacobsen klemmten sich an sein Hinterrad. Noch in der zweiten Runde ging der Honda-Pilot in Führung. Kevin Wahr lag nach der ersten Runde auf Position 14. Vladimir Leonov flog in Kurve sechs per Highsider ab, während Jacobsen, Coghlan, Roberto Tamburini und de Rosa auf Jagd nach Sofuoglu und P2 gingen.

Im harten Kampf ums Podest schied Jacobsen mit einem technischen Problem schon in der fünften Runde aus, während Sofuoglu die Spitze zurückeroberte und auch Coghlan an van der Mark vorbeiging. Während sich Cluzel in die Top-5 nach vorne arbeitete, machte auch Wahr Plätze gut und lag nach sieben Runden auf Rang zehn. Sofuoglu, Coghlan und van der Mark fuhren den Verfolgern davon. De Rosa, Cluzel, Florian Marino, Tamburini, Ratthapark Wilairot und Bryan Staring folgten.

Zwangspause nach acht Runden und einem kaputtem Motor

Jack Kennedy schied in Runde acht mit einem kaputten Motor aus, hinterließ Öl auf der Strecke und sorgte damit noch vor Rennhälfte für eine Rennunterbrechung mittels roter Flagge. Nachdem die Streckenposten den Kurs gereinigt hatten, wurde das Rennen für fünf Sprint-Runden neu gestartet. Die Piloten reihten sich in der Reihenfolge auf, in der sie vor Rennabbruch standen. So startete Sofuoglu erneut von der Pole, dieses Mal allerdings vor Coghlan und van er Mark. Wahr fuhr von P10 los.

Wieder hatte der Vizeweltmeister die Nase vorn, dicht gefolgt von Marino, de Rosa, van der Mark und Coghlan. Noch in der ersten Runde passierte de Rosa Marino und schnappte sich Platz zwei. Billy McConnell schied aus. In Runde zwei stürzte zunächst van der Mark, dicht gefolgt von WM-Kandidat Sofuoglu. Marino führte das Rennen vor de Rosa und Cluzel an. Coghlan, Tamburini und Wilairot mischten ebenso im Kampf ums Podest mit. Wahr kam bis auf Rang sieben nach vorne.

In der dritten Runde verabschiedete sich Staring. Wilairot stürzte eine Runde später. Im harten Vierkampf, in dem die Führung nahezu in jeder Kurve wechselte, setzte sich schließlich Cluzel auf er MV Augusta durch und bescherte dem Weltmeisterteam Yakhnich einen weiteren Sieg. Coghlan fuhr zu Rang zwei vor e Rosa, der als Letzter aufs Podest kletterte. Marino musste sich mit Platz vier geschlagen geben. Tamburini wurde Fünfter.

Wahr eroberte beim WM-Debüt den sechsten Platz. Graeme Gowland, Riccardo Russi, Fabio Menghi und Christian Gamarino komplettierten die Top-10. Roberto Rolfo folgte auf Position elf vor Tony Covena und Nacho Calero, Marco Mussolotti und Fraser Rogers nahmen die letzten Punkte beim Auftakt mit.


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