Bikes - WSS - Lowes mit später Bestzeit im 1. Qualifying

Leonov durchbricht Phalanx Lowes - Sofuoglu

Gewohntes Bild beim ersten Qualifying des Supersport-Saisonfinales in Jerez. Weltmeister Sam Lowes fuhr auf Platz eins, vor Vladimir Leonov und Kenan Sofuoglu.
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Motorsport-Magazin.com - Das erste 45-minütige Qualifying zum Supersportfinale in Jerez wurde unter leicht bewölktem Himmel bei 24 Grad Celsius gestartet und bot den 32 Fahrern somit beste Rennbedingungen. Die Superstars Sam Lowes und Kenan Sofuoglu gingen als Letzte auf die Strecke und platzierten sich in den ersten Minuten gemeinsam mit Michael van der Mark in den Top-3. Jedoch purzelten die Bestzeiten rapide und bereits nach acht Minuten fand sich der schon im Training überzeugende Vladimir Leonov mit der Tagesbestzeit von 1:44.269 Minuten an der Spitze wieder.

Direkt hinter dem russischen Yamaha-Pilot platzierte sich zunächst überraschenderweise Roberto Rolfo, noch vor Lowes und Michael van der Mark, der nach nur einer schnellen Runde im zweiten Durchlauf crashte und sein Motorrad umgehend in die Box bringen musste. Auf Rang fünf fand sich in den Anfangsminuten David Salom auf seiner Kawasaki wieder. Sofuoglu, der bereits im Training am Morgen mit großen Problemen zu kämpfen hatte, lag nach gut einem Drittel der Qualifikations-Session lediglich auf 13, knapp zwei Sekunden hinter Leonov.

Nach gut zwanzig Minuten der Session schien der Sieger der letzten beiden Rennen in Istanbul und Magny-Cours jedoch aufzuwachen und verbesserte sich mit drei schnellen Runden zunächst auf Rang sechs, im nächsten Umlauf auf Rang vier, anschließend gar auf den zweiten Platz, nur 0,3 Sekunden hinter Leonov und knapp vier Zehntel vor Rolfo. Dahinter folgten Lowes, Danny Webb und Kev Coghlan, der bei der Zeitenjagd jedoch über das Limit ging und nach gut zwanzig Minuten auf seiner schnell Runde stürzte.

Nach gut 25 Minuten schob sich Lowes schließlich vorbei an Rolfo auf Rang drei und reihte sich direkt hinter Erzrivale Sofuoglu ein, während Leonov immer noch dank seiner frühen Bestzeit die Spitzenposition inne hatte. Währenddessen war nun auch Lorenzo Zanetti schnell unterwegs und schob sich auf Rang sechs, vor Coghlan und van der Mark. In der Folge gab es in der Spitze keine Verschiebungen. Lediglich im hinteren Teil des Feldes kam zu zahlreichen Verschiebungen, während sich die Spitze auf den finalen Run der letzten zehn Minuten vorbereitete.

Gut acht Minuten vor dem Ende schob sich Roberto Tamburini auf frischen Reifen mit einer schnellen Runde auf Rang fünf, wurde nur eine Minuten später jedoch von Massimo Roccoli sogar noch unterboten, als dieser mit seiner persönlichen Bestzeit auf Rang vier stürmte. Fast zeitgleich stürzte der bis dato sechstplatzierte Webb auf der Jagd nach einer schnellen Runde und verpasste die Chance, sich noch weiter zu verbessern. An der Spitze passierte Lowes mit seiner Tagesbestzeit von 1:44.330 Sekunden zunächst Sofuoglu und knackte einen Umlauf später mit 1:44.043 Minuten sogar die Bestzeit Leonovs, die insgesamt über 40 Minuten bestand hatte. Hinter Lowes, Leonov und Sofuoglu platzierte sich das italienische Trio Zanetti, Rolfo und Roccoli auf den Rängen vier bis sechs, vor van der Mark, Tamburini und Webb. Coghlan komplettierte die Top-10.

Das erste Freie Training

Bei trockenen Bedingungen und angenehmen 21 Grad startete das Supersport-Feld am Morgen in die erste Trainingssession des Jerez-Wochenendes. An der Spitze der 32 Fahrer fand sich wieder einmal der bereits zum Weltmeister gekrönte Sam Lowes, der die knapp 4,4 Kilometer mit einer Bestzeit von 1:44.375 Minuten zurücklegte. Knapp dahinter komplettierten Michael van der Mark mit knapp 0,3 Sekunden Rückstand sowie Vladimir Leonov mit gut 0,4 Sekunden Rückstand die Top-3. Der WM-Zweite Kenan Sofuoglu wurde mit einem großen Rückstand von knapp 1,4 Sekunden auf Lowes lediglich 16.

WorldSSP, Jerez, 1. Qualifying:

1. Sam Lowes (Yakhnich Motorsport) Yamaha YZF R6 1:44.043
2. Vladimir Leonov (Yakhnich Motorsport) Yamaha YZF R6 1:44.269
3. Kenan Sofuoglu (MAHI Racing Team India) Kawasaki ZX-6R 1:44.549
4. Lorenzo Zanetti (Pata Honda World Supersport) Honda CBR600RR 1:44.701
5. Roberto Rolfo (ParkinGo MV Agusta Corse) MV Agusta F3 675 1:44.780
6. Massimo Roccoli (Team Pata by Martini) Yamaha YZF R6 1:44.907
7. Michael Vd Mark (Pata Honda World Supersport) Honda CBR600RR 1:44.930
8. Roberto Tamburini (Team Lorini) Honda CBR600RR 1:44.965
9. Danny Webb (PTR Honda) Honda CBR600RR 1:44.973
10. Kev Coghlan (Kawasaki DMC-Lorenzini Team) Kawasaki ZX-6R 1:45.093
11. Christian Iddon (ParkinGo MV Agusta Corse) MV Agusta F3 675 1:45.211
12. David Salom (Kawasaki Intermoto Ponyexpres) Kawasaki ZX-6R 1:45.255
13. Sheridan Morais (Team Goeleven) Kawasaki ZX-6R 1:45.291
14. Mathew Scholtz (Suriano Racing Team) Suzuki GSX-R600 1:45.315
15. Jack Kennedy (Rivamoto) Honda CBR600RR 1:45.425
16. Raffaele De Rosa (Team Lorini) Honda CBR600RR 1:45.444
17. Riccardo Russo (Puccetti Racing Kawasaki) Kawasaki ZX-6R 1:45.544
18. Fabien Foret (MAHI Racing Team India) Kawasaki ZX-6R 1:45.575
19. Ronan Quarmby (Prorace) Honda CBR600RR 1:45.702
20. Alex Baldolini (Suriano Racing Team) Suzuki GSX-R600 1:45.927
21. Matthieu Lagrive (Kawasaki Intermoto Ponyexpres) Kawasaki ZX-6R 1:45.957
22. Lee Johnston (Team Honda PTR) Honda CBR600RR 1:46.375
23. Marco Faccani (Evan Bros R. by S.M.A. Honda I) Honda CBR600RR 1:46.479
24. Luca Marconi (PTR Honda) Honda CBR600RR 1:46.980
25. Nacho Calero Perez (Honda PTR) Honda CBR600RR 1:47.043
26. Imre Toth (Racing Team Toth) Honda CBR600RR 1:47.046
27. Corey Alexander (Team Honda PTR) Honda CBR600RR 1:47.350
28. Alex Schacht (Racing Team Toth) Honda CBR600RR 1:47.381
29. Alexey Ivanov (Kawasaki DMC-Lorenzini Team) Kawasaki ZX-6R 1:48.885
30. Brodie Waters (AARK Racing) Honda CBR600RR 1:49.017
31. Fraser Rogers (Complus SMS Racing) Honda CBR600RR 1:49.288
32. Eduard Blokhin (Rivamoto) Honda CBR600RR 1:50.137


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