Bikes - Isle of Man fordert nächstes Todesopfer

Japaner Matsushita stirbt im Training

Wieder einmal gab es einen Todesfall bei der berüchtigten Isle of Man. Der Japaner Yoshinari Matsushita stürzte am Montagabend und kam ums Leben.
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Motorsport-Magazin.com - Die berüchtigte Isle of Man TT hat das nächste Todesopfer zu verzeichnen. Der Japaner Yoshinari Matsushita kam beim Training am Montagabend ums Leben. Nach einem schweren Sturz des 43-Jährigen musste das Training nach 40 Minuten unterbrochen werden, für den Verunfallten kam jedes Hilfe zu spät. Die Session wurde nach dem tragischen Sturz umgehend abgebrochen. "Yoshi war ein beliebter Sportsmann, der viele Freunde im Fahrerlager der Tourist Trophy hatte", teilte ACU-Sprecher Gary Thompson mit. "Er war immer freundlich und hat sich für jeden Zeit genommen. Er wird schmerzlich vermisst werden."

Einzelheiten zum Unfall sind bislang nicht bekannt, eine Untersuchung wurde eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich am Streckenabschnitt Ballacrye im Norden der Insel. Matsushita wurde erst kurz vor seinem Unfall für das Rennen bestätigt und hatte sich über seine Teilnahme überrascht und erfreut gezeigt. 2009 fuhr er erstmals bei der Tourist Trophy mit.

Das Isle of Man TT-Rennen zählt zu den gefährlichsten Motorrad-Rennen der Welt. Seit dem Jahr 2000 kamen 21 Menschen ums Leben. In der Geschichte der Isle of Man, das seit 1907 ausgetragen wird, kamen mehr als 230 Menschen ums Leben. Das Rennen findet auf den abgesperrten Straßen rund um die Inselhauptstadt Douglas statt und fordert immer wieder Todesopfer.


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