Bikes - Nina Prinz: Kein Glück in Katar

Ausfall in Runde sieben

Nina Prinz blieben bei der zweiten Runde zur Qatar International Road Racing Championship die Punkte versagt.

Motorsport-Magazin.com - Bereits die Anreise zum zweiten Saisonevent der Qatar International Road Racing Championship auf dem Losail International Circuit begann für Nina Prinz beschwerlich. "Als wir auf dem Flughafen Frankfurt in das Flugzeug eingestiegen waren, mussten wir vier Stunden auf den Start warten, da technische Probleme auftraten", berichtete Nina. "In Katar angekommen gab es im Hotel kein warmes Wasser und nachdem der Strom in meinem Zimmer ausgefallen war, durfte ich in ein anderes umziehen."

Bei starken Windböen erreichte Prinz im Qualifying die drittschnellste Zeit. Die Pole-Position holte sich Anthony West vor Alex Cudlin. "Bis kurz vor dem Trainingsende lag ich sogar auf der zweiten Position, doch Alex konnte am Schluss noch einen draufsetzen. Schade, aber ich war trotzdem glücklich, da ich in der ersten Startreihe noch vor Bradley Smith stand", meinte die Suzuki-Pilotin nach dem Zeittraining.

Im ersten Rennen gelang Nina ein ausgezeichneter Start. Die zweifache EWC-Europameisterin konnte das Tempo von West, Smith und Cudlin im Spitzenpulk mitgehen, bis ein technischer Defekt in der siebten Runde ihre Hoffnungen auf eine Podiumsplatzierung zunichte machte. "Ein Kabel vom Pick UP war durchgescheuert", erklärte sie anschliessend. "Bis dahin lag ich knapp vor Alex auf dem zweiten Platz."

"Bis zum zweite Lauf konnte aber alles wieder repariert werden. Nach einem guten Start lag ich erneut im Pulk mit Cudlin, Smith, Nasser Al Malki und Mashel Al Naimi. Doch nachdem ich bereits in der Anfangsphase einen Knieschleifer einbüsste, bin ich in der zehnten Runde über das Vorderrad abgeflogen. Ganz unglücklich bin ich über den Verlauf des Wochenendes aber nicht, da ich wirklich sehr gut mithalten konnte."

West gewann das erste Rennen mit sieben Sekunden Vorsprung vor Smith und Cudlin. Den zweiten Lauf dominierte West erneut. Den zweiten Platz belegte Nasser Al Malki vor Mashel Al Naimi und Cudlin. Smith schied mit einem technischen Defekt vorzeitig aus.


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