Auto - Frischer Wind für die AMG GT-Familie

AMG GT Roadster und AMG GT C Roadster

Mercedes-AMG bringt noch mehr frischen Wind in die AMG GT Familie und bereichert mit zwei faszinierenden Roadster-Varianten sein Sportwagen-Portfolio.

Motorsport-Magazin.com - Den Einstieg bildet der AMG GT Roadster (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6-9,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 224-219 g/km) mit einer Leistung von 350 kW (476 PS). Der AMG GT C Roadster (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 259 g/km) erhält eine komplett neue Leistungsstufe.

Mit 410 kW (557 PS) erweitert er das Angebot um eine komplett neue Modellvariante, die in der Leistungshierarchie zwischen dem AMG GT S (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6-9,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 224-219 g/km) und dem AMG GT R (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 259 g/km) positioniert ist. Er bedient sich darüber hinaus einiger technischer Feinheiten aus dem Mercedes-AMG GT R. Dazu gehören die aktive Hinterachslenkung und das elektronisch gesteuerte Hinterachs- Sperrdifferenzial.

In Verbindung mit dem AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk garantiert der AMG GT C Roadster Fahrdynamik auf höchstem Niveau. Auch bei den muskulösen Proportionen nimmt der Top-Roadster Anleihen beim Top-Sportler AMG GT R: Die breiteren hinteren Kotflügel schaffen Platz für die größere Spurweite und breitere Räder an der Hinterachse, die noch höhere Kurvengeschwindigkeiten sowie beste Traktion ermöglichen. Für den authentischen V8 Sound sorgt im AMG GT C Roadster die serienmäßige, schaltbare Performance-Abgasanlage.

Die neuen Roadster machen die AMG-typische Driving Performance noch intensiver erlebbar. 'Durch unsere beiden Roadster-Modelle bauen wir die AMG GT-Familie mit zwei faszinierenden Varianten strategisch weiter aus. Zudem führen wir mit dem AMG GT C Roadster eine neue Modellvariante ein, bei der wir sehr viele Performance-relevante Komponenten von unserem Top-Sportler AMG GT R übertragen haben. Das Ergebnis: ein hochdynamisches Fahrerlebnis in einem sehr exklusiven Umfeld, gepaart mit purem Roadster-Feeling', so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Mit den beiden Roadster-Varianten wächst die Mercedes-AMG GT-Familie auf mittlerweile sechs Mitglieder an. Auch die beiden neuen Sportwagen mit Stoffverdeck tragen die AMG-typischen Technik-Gene in sich. Hierzu zählen beispielsweise die leichte und torsionssteife Karosseriestruktur aus Aluminium sowie kraftvolle und effiziente V8-Biturbomotoren. Den Einstieg in die Roadster-Welt bildet der Mercedes-AMG GT mit einer Leistung von 350 kW (476 PS). Der Mercedes-AMG GT C Roadster erhält eine komplett neue Leistungsstufe. Mit 410 kW (557 PS) ist er der stärkere der beiden neuen Open-Air-Sportler und in der Leistungshierarchie zwischen dem Mercedes-AMG GT S und dem Mercedes-AMG GT R positioniert.

Foto: Daimler

Der AMG GT C Roadster bietet nicht nur mehr Leistung und Drehmoment, sondern überzeugt dank zahlreicher technischer Highlights aus dem Mercedes-AMG GT R mit einer nochmals gesteigerten Fahrdynamik gegenüber dem AMG GT Roadster. Im Unterschied zum AMG GT Roadster erkennt man den AMG GT C Roadster an seinem breiten, muskulösen Heck und den groß dimensionierten Rädern. Zu den weiteren Maßnahmen zählen die breitere Spur an der Hinterachse sowie die aktive Hinterachslenkung.

Außerdem verfügt der AMG GT C Roadster über eine Lithium-Ionen-Batterie und ist besonders exklusiv ausgestattet – unter anderem serienmäßig mit der Innenausstattung in Leder Nappa, dem AMG Performance Lenkrad in Leder Nappa/Mikrofaser DINAMICA und dem zusätzlichen Fahrprogramm RACE.

Pures Sportwagenerlebnis

Vom ausdrucksstarken AMG Panamericana Grill über die lange Motorhaube bis hin zum muskulösen Heck verspricht der Zweisitzer schon im Stand das pure Sportwagenerlebnis. Der markante AMG Panamericana Grill betont die Nähe zum Motorsport: 15 verchromte, senkrechte Streben zitieren den Look des aktuellen Mercedes-AMG GT3 Kundensport-Rennwagens. Die neue Frontschürze verstärkt die Breitenwirkung und lässt das Fahrzeug noch satter auf der Straße stehen. Die großen äußeren Lufteinlässe stellen den Kühlluftbedarf des Antriebs sicher.

Mehr Sicherheit bei Nacht und eine unverwechselbare, sportlich-markante Optik bieten die LED High Performance-Scheinwerfer. Dank LED-Technik leuchten sie die Fahrbahn besser aus als konventionelle Scheinwerfer – bei niedrigerem Energieverbrauch.

Foto: Daimler

Ein besonderes technisches Highlight übernehmen die beiden AMG Roadster- Varianten vom AMG GT R: das aktive Luftregelsystem AIRPANEL. Senkrechte Lamellen, die sich im unteren Bereich der Frontschürze befinden, lassen sich per Elektromotor in circa einer Sekunde öffnen und schließen. Dadurch wird eine bedarfsgerechte Kühlung gewährleistet. Die stets optimale Stellung erfordert eine hochintelligente und schnelle Regelung.

Im normalen Fahrbetrieb, ohne erhöhten Kühlluftbedarf, sind die Lamellen geschlossen, um den Luftwiderstand zu reduzieren und die Luft gezielt in Richtung Unterboden zu lenken. Erst wenn bestimmte Komponenten vordefinierte Temperaturen erreichen und der Luftbedarf besonders hoch ist, öffnen die Lamellen und lassen maximale Kühlluft zu den Wärmetauschern strömen. In der Seitenansicht wirkt die ausgeprägte Fahrzeugschulter wie ein gespannter Muskel und vermittelt in Kombination mit den neuen AMG Leichtmetallrädern reine Kraft und Dynamik.

Breitenbetont und kraftvoll: die Heckgestaltung

Aus der Heckperspektive fallen ebenfalls zahlreiche Neuerungen auf. Die neuen Seitenwände des AMG GT C Roadsters aus Aluminium verbreitern den offenen Zweisitzer im Vergleich zum AMG GT Roadster hinten um insgesamt 57 Millimeter. Das entspricht exakt dem Maß des AMG GT R. Die kraftvolle Form schafft im Seite 8 Vergleich zum AMG GT Roadster zudem Raum für die größeren Räder und für eine breitere Spur. Beide Maßnahmen erhöhen die Traktion und ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Foto: Daimler

Die ebenfalls breiter ausgeformte Heckschürze des AMG GT C Roadsters verbessert mit großen äußeren Entlüftungsöffnungen den Luftstrom am Heck. Beiden Roadster-Varianten gemein ist der in den Kofferraumdeckel integrierte Heckspoiler. Dieser wird, abhängig vom gewählten Fahrprogramm, bei definierten Geschwindigkeiten elektrisch aus- und eingefahren.

Serienmäßig rollt der AMG GT Roadster auf Leichtmetallrädern 9,0 J x 19 (vorn) und 11,0 J x 19 (hinten) im 10-Speichen-Design, vanadiumsilber lackiert, mit Reifen in der Dimension 255/35 R 19 (vorn) bzw. 295/35 R 19 (hinten). Beim AMG GT C Roadster lauten die Dimensionen 265/35 R1 9 (vorn) und 305/30 R 20 (hinten) auf Leichtmetallrädern in 9,0 J x 19 (vorn) und 12,0 J x 20 (hinten), im 5-Doppelspeichen-Design, titangrau lackiert und glanzgedreht.

Vollautomatisch: das gewichtsoptimierte Stoffverdeck

Das dreilagige Stoffverdeck öffnet und schließt vollautomatisch per Schalterdruck in circa elf Sekunden, was bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h möglich ist. Die drei Verdeckfarben schwarz, rot und beige stehen passend zu den elf Exterieur- und zehn Interieur-Farbtönen zur Wahl. Das Dach spannt sich über eine Magnesium-/ Stahl-/Aluminium-Konstruktion und leistet mit seinem niedrigen Gewicht einen Beitrag zum tiefen Fahrzeug-Schwerpunkt. Als zusätzlicher Überrollschutz dient ein integrierter Aluminium-Querträger, und die eingefügte Akustikmatte erhöht den Geräuschkomfort.

Höhere Steifigkeit und geringes Gewicht: die Karosserie

Spaceframe und Karosserie der neuen Roadster sind aus Aluminium in verschiedenen Legierungen gefertigt, das Front-Deck besteht aus Magnesium. Dieses extrem leichte Element am Bug reduziert die Massenträgheit vor der Vorderachse und verbessert somit die Agilität.

Bedingt durch die Roadster-Konstruktion wurde die steife Rohbaustruktur mit spezifischen Maßnahmen noch weiter verstärkt: etwa durch Seitenschweller mit größeren Wandstärken und mehr Kammern. Der Träger der Instrumententafel stützt sich über zusätzliche Streben am Windschutzscheibenrahmen ab, zudem versteift eine Domstrebe zwischen Verdeck und Tank die Hinterachse. Ein Querträger hinter den Sitzen nimmt das feststehende Überrollschutzsystem auf.

Foto: Daimler

Innovativer Materialverbund für den Heckdeckel

Der Heckdeckel ist dank eines neuartigen Materialverbundes besonders leicht. Die tragende Struktur besteht aus SMC (Sheet Molding Compound), verbunden mit Carbonfasern. Diese Hightech-Kunststoffe zeichnen sich durch geringes Gewicht, hohe Stabilität und sehr gute Oberflächenbeschaffenheit aus. Die innovativen Werkstoffe wurden in der Mercedes-Benz TEC Fabrik in Sindelfingen entwickelt und gemeinsam mit den AMG Experten in Affalterbach zur Serienreife gebracht.

In den neuen AMG Roadstern kommt die Materialkombination erstmals zum Einsatz. Einen intelligenten Materialeinsatz verfolgen die AMG Leichtbauexperten auch bei den sogenannten Radfangstreben, die aus Komposit-Material gefertigt sind. 50 Prozent leichter als entsprechende Bauteile aus Stahl, helfen die Komposit- Streben bei einem Unfall, die Vorderräder im Rahmen der vorgesehenen Crashkinematik auf die Längsträger zu führen und dort zu verblocken.

Hochwertiges und exklusives Interieur

Das Interieur-Design setzt die besondere Formsprache des Exterieurs fort. Die Breitenbetonung der Instrumententafel wirkt wie ein kraftvoller Flügel. Die hohen Bordkanten, die konkav ausgeführten Türverkleidungen, die dynamisch ansteigende Mittelkonsole und die tiefe Sitzposition integrieren den Fahrer perfekt ins Cockpit. Erstmals ist die neue, helle Interieur- Ausstattung mit Leder Exklusiv Nappa STYLE macchiatobeige erhältlich, die dem offenen Sportwagen noch mehr Individualität und Exklusivität verleiht. Die optional erhältlichen AMG Performance Sitze bieten mit den stärker konturierten Seitenwangen von Sitzfläche und Sitzlehne noch mehr Seitenhalt.

Erstmals ist der AMG Performance Sitz außerdem optional mit der Kopfraumheizung AIRSCARF erhältlich, die den Open-Air-Spaß auch bei niedrigen Außentemperaturen zum Vergnügen macht. AIRSCARF ist ebenfalls optional für die serienmäßigen AMG Sportsitze erhältlich. Der Luftausströmer ist nahtlos in den Bereich der Kopfstütze integriert. Um die individuellen Wünsche des Kunden zu erfüllen, kann die Temperatur der ausströmenden Warmluft in drei Stufen eingestellt werden.

Foto: Daimler

Wer auch an sehr heißen Sommertagen angenehm temperiert unterwegs sein möchte, wählt darüber hinaus die optionale Sitzklimatisierung, die ebenfalls erstmals exklusiv für den AMG Performance Sitz erhältlich ist. Die Intensität der Klimatisierung lässt sich auch in drei Stufen regeln.

Das optionale Windschott zwischen den Überrollbügeln schützt wirkungsvoll vor Zugluft an Nacken und Hinterkopf. Es leitet unerwünschte Luftwirbel über die Passagiere und reduziert damit auch die Windgeräusche. Die transparente Gestaltung aus Polycarbonat fügt sich dabei elegant in die Silhouette ein. Druckvoller Sound im Innenraum: External Coupled Subwoofer Das Burmester® Surround-Soundsystem sowie das Burmester® High-End Surround- Soundsystem sorgen im AMG GT Roadster und im AMG GT C Roadster für ein besonderes Musikerlebnis. Beide Systeme profitieren vom innovativen External Coupled Subwoofer (ECS). Das neue System zur druckvollen Basswiedergabe mit extrem tief reichendem Bassfundament macht den offenen Zweisitzer zur fahrenden Konzertbühne.

Statt einer räumlich begrenzten Subwooferbox nutzt ECS den gesamten Seite 11 Fahrzeuginnenraum als Bassbox. Möglich macht dies eine spezielle Öffnung im hinteren rechten Radlauf. Der Subwoofer ist mit einem Port über diese Öffnung im Rohbau verbunden und überträgt darüber den eindrucksvollen Klang.

Weitere Leistungsstufe des 4,0-Liter-Motors

Im AMG GT C Roadster führt Mercedes-AMG eine weitere Leistungsstufe des 4,0-Liter-V8-Biturbomotors ein und betont damit den exklusiven Charakter des neuen Modells. Die Spitzenleistung liegt mit 410 kW (557 PS) 35 kW (47 PS) über dem AMG GT S und 20 kW (28 PS) unter dem Mercedes-AMG GT R. Das maximale Drehmoment von 680 Newtonmetern steht von 1900 bis 5750/min zur Verfügung. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 km/h ist in 3,7 Sekunden erledigt, und der dynamische Vortrieb endet erst bei der Höchstgeschwindigkeit von 316 km/h. Der AMG GT Roadster verfügt über eine Leistung von 350 kW (476 PS) und 630 Nm Drehmoment. Diese Variante beschleunigt in 4,0 Sekunden auf 100 km/h und bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h.

Der Achtzylinder begeistert durch sein spontanes Ansprechverhalten, die fein dosierbare Leistungsabgabe und die lineare Leistungsentfaltung mit kraftvollem Schub in allen Drehzahlbereichen. Im AMG 4,0-Liter-V8 kommt die bewährte Biturboaufladung zum Einsatz, bei der die beiden Lader nicht außen an den Zylinderbänken, sondern dazwischen im Zylinder-V angeordnet sind. Die Vorteile des 'heißen Innen-V': kompakte Motor-Bauweise, spontanes Ansprechverhalten der Turbolader und geringere Abgasemissionen durch bestmögliche Anströmung der motornahen Katalysatoren.

Ebenfalls angepasst: das Doppelkupplungs-Getriebe

Auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse haben die AMG Entwickler mit modifizierter Hard- und Software an die neue Leistungsstufe im Mercedes-AMG GT C Roadster angepasst. Der erste Gang des AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebes ist länger übersetzt, der siebte Gang sowie der Endabtrieb sind kürzer ausgelegt. Dadurch werden ein noch agileres Beschleunigungserlebnis und sehr spontane Reaktionen auf schnelle Gaspedalbefehle ermöglicht.

Mithilfe des AMG DYNAMIC SELECT Controllers kann der Fahrer den AMG GT Roadster individuell auf seine Wünsche einstellen. Die drei Fahrprogramme 'C' (Comfort), 'S' (Sport), 'S+' (Sport Plus) sowie das individuell programmierbare Setup 'I' (Individual) ermöglichen eine weite Spreizung des Fahrerlebnisses von komfortabel bis sehr sportlich. Dabei werden wichtige Parameter wie das Ansprechverhalten von Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung und ESP® modifiziert.

Foto: Daimler

'Comfort' ist das ausgewogene Fahrprogramm mit komfortablem Fahrwerk- und Lenkungssetup sowie verbrauchsoptimierter Triebstrangabstimmung und frühem Hochschalten – weiche Gangwechsel und ein zurückhaltender Motorsound inklusive. Die ECO Start-Stopp-Funktion und die Segelfunktion sind aktiv: Nimmt der Fahrer im Bereich von 60 bis 160 km/h den Fuß vom Gaspedal, wird der Motor vom Antriebsstrang abgekoppelt. Die Elektronik senkt die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau ab und der Fahrwiderstand wird um die Kompressions- und Reibungskräfte des Motors im Schubbetrieb reduziert.

Die DYNAMIC SELECT Fahrprogramme 'Sport' und 'Sport Plus' sind auf hohe Fahrdynamik ausgelegt. Dafür sorgen die agile Gaspedalkennlinie mit direktem Setup und die emotionalen Schaltvorgänge mit verkürzten Schaltzeiten und Zwischengasfunktion bei Zurückschaltungen. Die erhöhte Leerlaufdrehzahl in 'Sport Plus' ermöglicht zudem besonders schnelles Anfahren und Beschleunigen aus dem Stand.

Für den Mercedes-AMG GT C Roadster steht zusätzlich das Fahrprogramm 'RACE' zur Verfügung. Es passt die Schaltstrategie des Doppelkupplungsgetriebes optimal an die Bedürfnisse eines Rennstreckeneinsatzes an – kürzeste Schaltgeschwindigkeiten und hochemotionaler Motorsound inklusive.

Per Druck auf den separaten 'M'-Taster in der Mittelkonsole kann der Fahrer in jedem Fahrprogramm den manuellen Getriebemodus aktivieren, um ausschließlich über die Lenkradschaltpaddles zu schalten. Ebenso können auch die Fahrwerksstufen bei Bedarf extra angewählt werden.

Purer Sound: die AMG Performance Abgasanlage

Der AMG GT C Roadster ist serienmäßig mit der AMG Performance Abgasanlage ausgestattet, um ein noch emotionaleres Sounderlebnis zu erhalten. Zwei stufenlos verstellbare Klappen modulieren den Abgassound des Mercedes-AMG GT C Roadsters authentisch und direkt. Die Klappen öffnen oder schließen abhängig vom gewählten AMG DRIVE SELECT Fahrprogramm, können aber auch über einen separaten Taster in der AMG DRIVE UNIT individuell gesteuert werden. In den Einstellungen 'Comfort' und 'Sport' ist der V8-typische, tieffrequente Sound komfortorientiert abgestimmt. In 'Sport Plus' und 'RACE' ist er deutlich emotionaler ausgeprägt. Die schaltbare AMG Performance Abgasanlage ist optional auch für den Mercedes-AMG GT Roadster erhältlich.

RACE START noch einfacher

Die RACE START-Funktion erhielt im AMG GT C Roadster eine neue, deutlich vereinfachte Bedienlogik: Der Fahrer muss in den Fahrprogrammen Sport, Sport Plus oder RACE lediglich mit dem linken Fuß die Bremse kräftig betätigen und gleichzeitig mit dem rechten Fuß das Fahrpedal komplett durchdrücken. Die Fahrzeugelektronik regelt nun die optimale Motordrehzahl ein. Je nach Bedarf oder Straßenbeschaffenheit kann die Drehzahl durch Betätigen der Schaltpaddels in einem gewissen Bereich angehoben beziehungsweise abgesenkt werden. Nimmt der Fahrer nun den Fuß vom Bremspedal, schnellt der AMG GT C Roadster mit optimaler Traktion aus dem Startblock. Der Sprint von null auf 100 km/h absolviert der AMG GT C Roadster dann in 3,7 Sekunden. Der AMG GT Roadster benötigt für dieselbe Disziplin 4,0 Sekunden. Er verfügt nicht über die vereinfachte RACE START Bedienlogik.

Mit Anleihen aus dem Motorsport

Auch das AMG Sportfahrwerk verdeutlicht die Rennsport-Gene der neuen AMG Roadster. Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an Vorder- und Hinterachse sind aus geschmiedetem Aluminium gefertigt, um die ungefederten Massen zu reduzieren. Zudem sind die Räder an doppelten Dreieckslenkern geführt. Die dadurch erzielte hohe Sturz- und Spursteifigkeit ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten und vermittelt dem Fahrer optimalen sowie hochpräzisen Fahrbahnkontakt bis in den weit oben angesiedelten Kurvengrenzbereich.

Der Mercedes-AMG GT C Roadster verfügt serienmäßig über das AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung. Das System wird elektronisch geregelt und passt die Dämpfung an jedem Rad automatisch der jeweils aktuellen Fahrsituation, der Geschwindigkeit und dem Fahrbahnzustand an.

Foto: Daimler

Darüber hinaus kann der Kunde die adaptive Verstelldämpfung in den drei Stufen 'Comfort', 'Sport' und 'Sport Plus' zwischen entspanntem Langstreckenkomfort und maximaler Sportlichkeit einstellen. Zug- und Druckstufe werden unabhängig voneinander verstellt, und die frei programmierbaren Kennfelder erlauben eine große Spreizung zwischen minimaler und maximaler Dämpferkraft. Die Differenzierung zwischen komfortabler und sportlicher Fahrwerkseinstellung wird dadurch noch feiner und ist subjektiv deutlicher wahrnehmbar – abhängig von der jeweiligen Fahrsituation.

Noch mehr Agilität: aktive Hinterachslenkung aus dem AMG GT R

Noch feinfühliger reagiert der neue Mercedes-AMG GT C Roadster dank der serienmäßigen, aktiven Hinterachslenkung, die im Mercedes-AMG GT R ihr Debüt feierte. Das System bietet eine ideale Kombination aus Agilität und Stabilität – Fahreigenschaften, die normalerweise im Gegensatz zueinander stehen.

Bis Tempo 100 km/h werden die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern eingeschlagen. Der Mercedes-AMG GT C Roadster lenkt dadurch deutlich agiler in Kurven ein, macht noch mehr Fahrvergnügen und erfordert weniger Lenkarbeit. Im Alltag profitiert der Fahrer darüber hinaus vom reduzierten Wendekreis, beispielsweise beim Abbiegen oder Einparken.

Fährt der AMG GT C Roadster schneller als 100 km/h, schlägt das System die Seite 16 Hinterräder analog zu den Vorderrädern ein. Dies verbessert spürbar die Fahrstabilität. Gleichzeitig baut sich bei Richtungswechseln die Seitenkraft an den Hinterrädern deutlich schneller auf, was die Reaktion auf Lenkbefehle beschleunigt. Der Fahrer registriert außerdem das hohe Grip- und Stabilitätsniveau des Mercedes-AMG GT C Roadsters bei schnellen Richtungswechseln ohne den sonst spürbaren Anlegeeffekt des Hecks.

Serienmäßig an Bord: das Hinterachs-Sperrdifferenzial

Serienmäßig verfügt der AMG GT C Roadster über ein elektronisch geregeltes Hinterachs-Sperrdifferenzial (Mercedes-AMG GT Roadster: mechanisches Sperrdifferenzial), das in das kompakte Getriebegehäuse integriert ist. Seine feinfühlige und schnelle Regelung verschiebt den fahrphysikalischen Grenzbereich weiter nach oben. Nicht nur die Traktion der Antriebsräder wird weiter verbessert, auch die Kurvengeschwindigkeiten im Grenzbereich steigen an.

Die Folge: Der Fahrer kann dank der besseren Traktion aus Kurven früher und kraftvoller herausbeschleunigen. Bei Bremsmanövern aus hohem Tempo bleibt das Fahrzeug stabiler, zudem verbessert das Sperrdifferenzial die Traktion auch aus dem Stand. Größter Vorteil des elektronischen Hinterachs-Sperrdifferenzials ist die nochmals feinfühligere und proaktive Regelung: Somit wird der Grenzbereich weiter nach oben verschoben und die Fahrbarkeit am Limit nochmals verbessert. Für die optimale Kühlung verfügt das Gehäuse des Sperrdifferenzials über zusätzliche Kühlrippen.

Foto: Daimler

Direkt und mit eindeutiger Rückmeldung: die AMG Sport-Parameterlenkung Die elektromechanische Sport-Parameterlenkung ist im AMG GT Roadster und im AMG GT C Roadster variabel übersetzt. Sie überzeugt dank der AMG-spezifischen Zahnstangenübersetzung mit ihrer präzisen und sehr authentischen Rückmeldung. Die klar definierte Mittellage und das authentische Feedback tragen ebenfalls zum optimalen Lenkgefühl bei.

Gut dosierbar und standfest: die Hochleistungs-Verbundbremsanlage Seite 17 Die groß dimensionierte Hochleistungs-Verbundbremsanlage verzögert die Performance Limousine zuverlässig, schnell und standfest auch bei hoher Belastung. Beim AMG GT Roadster sind vorn innenbelüftete und gelochte Verbundbremsscheiben in der Größe 360 x 36 mm mit 6-Kolben-Festsätteln montiert, an der Hinterachse in der Größe 360 x 24 mm mit 1-Kolben-Faustsätteln. Der AMG GT C Roadster verfügt an der Vorderachse über noch größere Verbundbremsscheiben in der Dimension 390 x 36 mm.

Für beide Roadster-Modelle ist außerdem optional die AMG Ceramic-Carbon- Bremsanlage erhältlich, mit Bremsscheiben der Dimension 402 x 39 mm an der Vorderachse und 360 x 32 mm an der Hinterachse sowie speziell lackierten Bremssätteln mit 'AMG Carbon Ceramic' Schriftzug. Kürzeste Bremswege, präziser Druckpunkt und höchste Standfestigkeit auch bei extremen Einsatzbedingungen – die AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage bietet Bremsperformance wie im Motorsport, mit einem Gewichtsvorteil von rund 40 Prozent gegenüber herkömmlichen Verbundbremsscheiben.

Mehr Sicherheit und Fahrspaß: 3-Stufen-ESP®

Das 3-Stufen-ESP® erlaubt im ESP® SPORT HANDLING MODE und ESP® OFF Modus deutlich mehr Fahrdynamik und Fahrspaß. Immer aktiv ist die spezifische Traktionslogik: Wenn ein Antriebsrad beginnt, Traktion zu verlieren, sorgt das ESP® durch einen gezielten Bremseneingriff dafür, dass die Motorleistung bestmöglich auf die Straße übertragen wird.

Das 3-Stufen ESP® bietet auf diese Weise – je nach Wunsch – mehr Sicherheit oder mehr Fahrspaß:

  • ESP® ON: für hohe Sicherheit durch Anpassung an den sportlichen Charakter
  • ESP® SPORT HANDLING MODE: erlaubt höheren Gierwinkel vor Eingriff des Systems für sportliche Fahrweise
  • ESP® OFF: abgeschaltetes System für sportliche Fahrweise auf abgesperrten Strecken. Beim starken Bremsen wird das ESP® temporär wieder eingeschaltet.

Datenlogger für den Einsatz auf der Rennstrecke

Für beide AMG GT Roadster steht das neue Feature AMG Track Pace zur Verfügung. Es ist Bestandteil des optionalen COMAND Online Infotainmentsystems und macht das Apple iPhone® zum persönlichen Renningenieur. Mit der App können Kunden ihre Fahrweise auf der Rennstrecke analysieren, verbessern und mit anderen AMG Fahrern über Facebook, YouTube oder die AMG Private Lounge teilen.

Die App für das Apple iPhone® wird via WLAN mit den AMG GT-Modellen verbunden. Das Fahrzeug überträgt dann zahlreiche Daten in Echtzeit an die App. Dazu gehören zum Beispiel Geschwindigkeit, Gang, Lenkwinkel, Zeit, Position und Beschleunigung.

Ebenso können Runden- oder Sektorzeiten auf Rennstrecken gespeichert werden. Dazu sind bereits zahlreiche Streckenprofile auf der App gespeichert. Der Fahrer kann aber auch weitere Rennstrecken selbst aufzeichnen und abspeichern. Zusätzlich zeichnet die Apple iPhone® Kamera das Fahren auf der Rennstrecke auf, so dass der Fahrer von seinem Rennerlebnis ein interaktives Video mit allen eingeblendeten Telemetriedaten erhält.

Noch mehr Exklusivität: die Edition 50

Der neue AMG GT C Roadster ist wie der neue AMG GT C auch als besonders exklusiv ausgestattetes Sondermodell Edition 50 in einer limitierten Stückzahl von 500 Fahrzeugen weltweit erhältlich. Es weist auf das Jubiläumsjahr des Unternehmens hin, das 1967 gegründet wurde und 2017 sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Auf den ersten Blick ist die Edition 50 an den beiden Sonderlackierungen erkennbar: Zur Wahl stehen designo graphitgrau magno oder designo kaschmirweiß magno. Applikationen in Chrom schwarz setzen eigenständige Akzente. Dazu gehören die Aufsatzblenden der Seitenschweller, der Frontsplitter, die Zierleisten in den Lufteinlässen des Panamericana Grills, die Finnen auf den seitlichen Luftauslässen der vorderen Kotflügel, der Zierstab am Heckdiffusor und die Endrohrblenden.

Foto: Daimler

Die AMG Schmiederäder im Kreuzspeichendesign sind mit ihrer Oberfläche auf die Exterieur-Elemente in Chrom schwarz abgestimmt. Das Interieur ist vom Kontrast aus Schwarz und Silber geprägt. Die Ausstattung in Leder Exklusiv Nappa STYLE silber pearl/schwarz mit grauer Kontrastziernaht in Rautensteppung folgt ebenso diesem Stil wie das schwarze AMG Performance- Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA mit grauer Kontrastziernaht, 'Edition 50' Schriftzug einschließlich Hinweis auf die Limitierung in der Lenkradspange und 12-Uhr-Markierung in silber pearl.

Zur Betonung der Sportlichkeit ist das AMG Night-Paket Interieur mit seinen Umfängen wie Lenkradspeichen, Schaltpaddles oder Einstiegsleisten in schwarz serienmäßig Bestandteil der Edition. Das Spiel aus hell und dunkel wird von silbernen Sicherheitsgurten und den Zierelementen in Chrom schwarz weiter vertieft. Der AMG Performance Sitz trägt eine 'GT Edition 50' Prägung in der Kopfstütze.


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