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ADAC und KTM fördern den Nachwuchs - MX Academy wird vorgestelltAm Montag wurde die neu geschaffene ADAX MX Academy powered by KTM präsentiert, die zukünftigen MX-Profis den Einstieg ins Motocross-Geschäft ebnen soll."Beim Fußball muss man sich nur Schuhe organisieren und kann dann mal ein Probetraining machen, beim Motocross ist das schwieriger und vor allem viel teurer", betonte Marcus Schiffer am Montagvormittag in der ADAC Zentrale in München. Genau aus diesem Grund stellten ADAC und KTM gemeinsam ein Nachwuchsprojekt für den MX-Sport vor. Die ADAC MX Academy powered by KTM soll Kindern ab sechs Jahren in dieser Saison einen leichten und sicheren Einstieg in den Motocross-Sport bieten. "Motocross in Deutschland boomt, insbesondere durch die WM-Titel von Ken Roczen und dem Team Germany. Damit dieser Erfolg nachhaltig ist, müssen wir jetzt die Basis für die Erfolge in der Zukunft schaffen. Deshalb hat der ADAC die MX Academy ins Leben gerufen. Wir möchten uns neben den einzelnen Stützpunkten für deren Bereitschaft auch bei unserem Partner KTM für die reibungslose Zusammenarbeit und Unterstützung seit der Ideenskizze bedanken", sagt ADAC Sport Präsident Hermann Tomczyk. Gemeinsam mit seinen ADAC Regionalclubs und den Partnern KTM, Motul und Pirelli bietet der ADAC eintägige Einstiegslehrgänge in den Motocross-Sport für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren an. Die ADAC MX Academy-Stützpunkte sind bundesweit über die Republik verteilt und reichen von Frankenthal, Reutlingen, Spremberg, Wilnsdorf bis nach Teutschenthal. Die Angebote werden von professionellen Trainern begleitet, die den Kindern erste Fahrerlebnisse vermitteln. Als Chief-Coach für die ADAC MX Academy powered by KTM konnten die ehemaligen Profis Dietmar Lacher und Bernd Eckenbach gewonnen werden. "Das größte Augenmerk liegt natürlich auf der Sicherheit. Deshalb werden wir die Kinder auch zunächst in MX-Sachen auf dem Fahrrad losschicken. Sicherlich werden das Einige nicht mögen, aber so können wir sicher beginnen", erklärte Lacher. Für lediglich 25 Euro werden die Teilnehmer am Trainingstag mit kompletter Schutzkleidung und KTM-Motorrad sowie einem BMX-Bike für Übungszwecke ausgestattet, von Profis betreut und dürfen eine von den ADAC Ortsclubs bereitgestellte Motocross-Strecke nutzen. "Mit der ADAC MX Academy powered bei KTM haben wir die Möglichkeit unter professioneller Anleitung und sehr guter technischer Unterstützung, junge Fahrer an diesen faszinierenden Sport heranzuführen", sagt KTM Motorsportchef Pit Beirer. "Bei den zur Verfügung gestellten 50 Kinder-Motorrädern wurde bei allen Modellen - 50 ccm, 65 ccm und 85 ccm - ein "Quick-Stop"-Schalter, der mit dem Handgelenk oder Trainer verbunden ist, eingebaut. Die Sicherheit der Kinder steht für uns alle an erster Stelle. Im Mai beginnen die ersten Schnupperlehrgänge unter dem Motto "Sport ist mehr als Fußball - werde Motocross-Pilot." Die deutschen Teamweltmeister Schiffer, Ken Roczen und Max Nagl halten als Schirmherren her. "Wir werden es nicht schaffen, auch als Trainer zu fungieren, aber wir werden sicherlich einmal bei den Trainings vorbeischauen", sagte Schiffer. MX2-Weltmeister Jeffrey Herlings ist vom Projekt begeistert. "Motocross ist gerade am Anfang sehr teuer, da ist man schnell bei 8.000 bis 10.00 Euro. In den Niederlanden gibt es so etwas nicht. Ich bin mit 13 Jahren auf der 85er gefahren, aber da gab es keine Meisterschaft und schließlich muss man so viele Rennen wie möglich bestreiten, wenn man klein ist, um die großen Teams auf einen aufmerksam zu machen", befürwortete Herlings die Förderung. Der Weltmeister startete seine Karriere selbst im ADC MX Junior Cup, den er 2008 gewann und damit direkt das Eintrittsticket zu KTM erhielt, wo er heute noch erfolgreich fährt. "Ehrlich gesagt, wusste ich nicht genau, was mich erwartet. Ich weiß aber von KTM, dass sie daran arbeiten wollen, diese Kinder zum nächsten Schritt zu bringen. Der Sport ist sehr teuer, also versuchen sie den Kleinen beim Einstieg weiterzuhelfen. Ich denke, es ist eine wunderbare Idee und das nicht nur für die jungen Fahrer, sondern besonders auch für die Fahrer", äußerte Herlings gegenüber Motorsport-Magazin.com.
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