Bradl beschwert sich über schlechten Asphalt - Grundsätzlich okay

Stefan Bradl brauchte am ersten Tag in Sepang etwas Zeit, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen, fand dann aber eine gute Pace.

Stefan Bradl platzierte sich am ersten Tag zurück in Malaysia auf dem vierten Rang vor Valentino Rossi. Sehr begeistert war der Zahlinger vom ersten Testtag aber trotzdem nicht. "Grundsätzlich war es aus meiner Sicht ganz okay. Die Bedingungen haben sich aber verschlechtert, denn der Asphalt hat sich nicht gerade von seiner besten Seite gezeigt. Er hatte weniger Grip und die Bedingungen waren schwieriger. Deshalb hatten wir am Anfang auch noch 1,5 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Es hat schon etwas Zeit gekostet, mich an die Bedingungen anzupassen, denn wir hatten zu Beginn einen anderen Reifen."

Mit einem besseren Reifen fuhr der LCR-Pilot dann etwas besser, brauchte aber lange, um erst einmal dahin zu kommen. "Mir hat das Vertrauen einfach ein bisschen gefehlt, aber grundsätzlich hat es ganz gut geklappt und wir sind in einer guten Position", ergänzte er. Am Nachmittag fuhr Bradl sogar auf die nasse Strecke raus, um sein Grund-Setup im Regen auszutesten. "Wir müssen schauen, dass wir uns beim Bremsen noch ein bisschen verbessern. Durch die schlechteren Asphalt-Bedingungen ist das Motorrad auf der Bremse ein wenig instabil. Dort müssen wir uns noch steigern. Dann gibt es noch ein paar mehr Sachen zu tun, zum Beispiel an der Geometrie. Wir haben noch sehr viel zu tun und müssen zusehen, dass wir in den nächsten zwei Tagen nach vorne kommen."

Maria Pohlmann, 26.02.2013

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