Massa rudert zurück: F138 kein Überflieger - Deutlich besser als 2012

Felipe Massa spricht im Vergleich zu 2012 von deutlichen Steigerungen. Dass die Scuderia den anderen Teams meilenweit voraus ist, sieht er noch nicht.

Der F138 ist auf einem anderen Planeten. Das waren die Worte von Fernando Alonso und seinem Teamkollegen Felipe Massa nach den Testfahrten. Wenn diese Aussagen zutreffen würden, müsste die Saison 2013 erst gar nicht ausgetragen werden und Fernando Alonso könnte gleich zum Weltmeister gekürt werden - neben Felipe Massa auf Platz zwei. Aber so einfach ist es naturgemäß nicht und viele Experten sehen Red Bull, McLaren und eventuell Lotus mindestens auf Augenhöhe mit der Scuderia - wenn nicht voraus.

Wie kann es also kommen, dass die Fahrer von einem Boliden sprechen, der von einem anderen Planeten ist? "Ja, das habe ich gesagt, aber ich verglich es mit dem, was wir zu Beginn der Testfahrten des letzten Jahres hatten", ruderte Massa in Bezug auf das 'außerirdische Dasein' des F138 zurück.

Ungeachtet dessen sei der neue Bolide ein gutes Auto, aber noch ein wenig grün hinter den Ohren. Erst die Entwicklungen würden zeigen, wie sich der Wagen im Vergleich zum Vorjahr letztlich schlagen würde. Gleichzeitig vergisst der Brasilianer nicht die Zeiten der Konkurrenz, die seiner Meinung nach bei den Tests überzeugen konnten. Um dagegen gewappnet zu sein, wird Ferrari zu den abschließenden Testfahrten sowie zum Auftakt in Melbourne jeweils ein Paket mit neuen Komponenten an Bord haben und Massa ist optimistisch. "Wir sind in einer deutlich besseren Verfassung, als wir das 2012 waren", erklärte er gegenüber O Estado de S.Paulo.

Marion Rott, 25.02.2013

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