Massa: Dritter Test sehr wichtig - Entscheidende Tage

Felipe Massa betont, dass die dritten und letzten Testfahrten in der kommenden Woche für Ferrari von enormer Bedeutung sind.

Nachdem drei Tage lang Fernando Alonso im Auto saß, durfte am Freitag Felipe Massa im F138 Platz nehmen. Der Brasilianer hatte wie seine Mitstreiter unter den widrigen Wetterbedingungen zu leiden, drehte sich bereits nach wenigen Minuten von der Strecke und wurde schlussendlich Siebter. "Ich hätte es bevorzugt, die Arbeit von Fernando an den Reifen und dem Setup von gestern fortzusetzen, aber das unberechenbare Wetter machte es sehr schwierig, das Verhalten des Wagens seriös zu beurteilen", schilderte er. Massa spulte insgesamt 80 Runden ab und erprobte am Nachmittag unterschiedliche Aerodynamik-Setups.

Trotz der alles andere als einfachen Verhältnisse wollte der Brasilianer keine Missstimmung aufkommen lassen, da der F138 über die exakt selbe Ausführung wie bei den ersten Testfahrten in Jerez verfügte und man erst bei den abschließenden Tests in der kommenden Woche das wahre Potenzial des Boliden sehen würde. "Natürlich haben wir nach Jerez ein paar kleine Details am Auto gefunden, die wir für hier geändert haben, aber es ist mehr eine Evolution und keine neuen Teile", führt er aus.

Nun stehe die wirklich wichtige Zeit bevor, wenn es darum geht, die neuen Bauteile an den Wagen zu bringen, welcher noch immer grün sei, weshalb viel Arbeit vor der Mannschaft liege. "Es ist für die Leute, die an der Aerodynamik, dem Motor und dem Chassis arbeiten ein sehr wichtiger Moment, um alles richtig für das erste Rennen vorzubereiten", betonte der Brasilianer.

Massa fühlt sich in seinem Arbeitsgerät jedenfalls wohler, als das am Beginn der vergangenen Saison der Fall war. "Die Balance ist ziemlich gut und das ist sehr wichtig", strich er hervor. "Ich fühle mich gut im Auto, saß aber nicht so lange drin. Es ist wichtig, die nächste Woche mit den beiden Testtagen für Fernando und mich sehr gut nützen, um für das erste Rennen bereit zu sein."

Philipp Schajer, 22.02.2013

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