Räikkönen hat Rallye im Hinterkopf - Ich wusste, es würde hart werden

Kimi Räikkönen bereut seine Zeit in der WRC keineswegs. Trotz problematischen Zeiten ist der Finne stolz auf die Leistung, die ohne Vorkenntnisse zustande kam.

Kimi Räikkönen galt als die große Hoffnung der WRC. In seinen beiden Jahren in der Königsklasse des Rallye-Sports strömten zahlreiche Fans an die Strecken dieser Welt, um den ehemaligen Formel-1-Weltmeister über die Schotter- und Schneepisten rasen zu sehen. Im Vergleich zur Formel 1 blieben die Erfolge allerdings aus. Lediglich eine Bestzeit während der Rallye Deutschland 2010 steht im Verhältnis zu vielen Ausfällen.

Oftmals wurde dem Finnen mangelnde Motivation nachgesagt, da er Rallyes vermeintlich zu früh aufgab oder erst gar nicht antrat. Nun wiedersprach Räikkönen aber, sein Interesse am Rallye-Sport verloren zu haben. "Glauben Sie mir, oder auch nicht, aber ich möchte immer noch Rallyefahren", erklärte der Finne im Interview mit der F1-Homepage.

"Ich hatte eine gute Zeit und wusste von Beginn an, dass es hart werden würde", bezog sich der 33-Jährige auf schwierige Momente. Auf keinen Fall möchte er seine Zeit in der WRC aber missen und widerspricht Meinungen, dieser Ausflug sei ein Fehler gewesen. "Absolut nicht - ich startete mit null Erfahrung und dafür habe ich es recht gut gemacht. Natürlich kam ich von der Strecke ab, aber jedem der glaubt, er könnte es besser, kann ich sagen: Geh raus und beweise es!"

Marion Rott, 20.02.2013

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