Rosberg: Haug-Ablösung ohne direkte Folgen - Kurzfristig stabil bleiben, langfristig wachsen

Nico Rosberg glaubt nicht, dass die Personalrochaden bei Mercedes einen großen Effekt auf die Entwicklung des 2013er-Fahrzeugs gehabt haben.

Erst ging Michael Schumacher, dann Norbert Haug. Mit Lewis Hamilton und Toto Wolff weht bei Mercedes 2013 ein neuer Wind. Auch um die Person Ross Brawn rankten sich Gerüchte, doch der Teamchef sitzt fest im Sattel. Ein turbulenter Winter liegt hinter dem Mercedes-Team. Ob so etwas gut für die Performance auf der Strecke ist? Nico Rosberg ist zumindest der Meinung, dass der Managementwechsel an der Spitze des Rennstalls keinen unmittelbaren Auswirkungen auf die Performance des neuen Fahrzeugs für 2013 haben würde. Die Effekte seien eher langfristiger Natur.

"Diese Saison sollte davon nicht allzu sehr beeinträchtigt sein", sagte der Sieger des China-GP 2012. "Es wird keine direkten Auswirkungen haben, weil die Leute, die mit der Konstruktion dieses Fahrzeugs beauftragt waren, sich nicht verändert haben. Diesbezüglich hatten wir eine hohe Stabilität." Für Rosberg kommen die Veränderungen zum richtigen Zeitpunkt, kurz vor der Regelrevolution: "Da kommen einige große Änderungen auf uns zu."

Die Effekte des Personalwechsel sollen sich dann zeigen: "Genau dort werden die Management-Veränderungen ihren Effekt haben, das ist mehr eine langfristige Geschichte. Das ist gut, denn kurzfristig betrachtet brauchen wir Stabilität und langfristig müssen wir ein noch größeres Rennteam werden. Veränderung ist meiner Meinung nach bis zu einem gewissen Grad eine gute Sache, und in unserem Falle ist es gut, um uns vorwärts zu bringen."

Heiko Stritzke, 16.02.2013

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