Whitmarsh: Rundenzeiten spielen keine Rolle - Diszipliniert eigenes Programm abspulen

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh kümmern in Jerez weder Rundenzeiten, noch kleinere Probleme.

Nach der Bestzeit am Dienstag markierte Jenson Button an seinem zweiten Tag im MP4-28 die siebtbeste Zeit. Dem Briten fehlten auf die Bestzeit von Felipe Massa 1,7 Sekunden, aber der Rückstand lässt bei McLaren alle kalt. "Die Piloten können im Moment jede Zeit in den Asphalt brennen, je nachdem wie viel Sprit sie an Bord haben oder ob sie DRS nutzen oder nicht", erklärte Teamchef Martin Whitmarsh.

Von den Rundenzeiten will sich McLaren nicht ablenken lassen. "Es ist wichtig diszipliniert zu bleiben, sich nicht ablenken zu lassen und das eigene Programm abzuspulen, denn die Rundenzeit zählt erst im Qualifying in Australien", betonte der Brite. Bis dahin werde sich der MP4-28 noch stark verändern. "In Barcelona werden alle Teams noch einmal Updates bringen, womöglich die finalen Versionen vor Australien, aber ganz sicher wird das Auto in Australien nicht dem von den Tests gleichen", sagte Whitmarsh.

Alles in allem sieht er McLaren in einer guten Form, wobei ihm durchaus klar ist, dass Schnelligkeit allein nicht ausreicht. "Wenn man ein schnelles Auto hatte wie wir 2012 und dann am Ende ohne Titel dasteht, muss man enttäuscht sein. Wir haben uns deshalb sämtliche Prozesse angesehen, um sicherzustellen, dass wir dieses Jahr nicht nur ein schnelles, sondern auch ein konstantes Auto haben", betonte Whitmarsh. Die bisherigen Probleme bereiten ihm allerdings keine Sorgen. "Sicher wäre es uns lieber, wenn solche Sachen wie mit der Benzinpumpe nicht auftreten würden, aber das gehört zum Testen dazu", so Whitmarsh.

Kerstin Hasenbichler, 07.02.2013

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