Rosberg: Fortschritt, egal wie - Titel nicht auf der Agenda

Nico Rosberg lässt sich von dem Fehlstart in Jerez nicht entmutigen. Es wäre schon eine erfolgreiche Saison, wenn sich Mercedes im Vergleich zu 2012 verbessert.

Der Start ging daneben. An den ersten beiden Tagen der Testfahrten in Jerez absolvierten Nico Rosberg und Lewis Hamilton nach diversen Technik-Problemen zusammen nur 29 Runden. Rosberg lässt sich von dem Fehlstart ins Jahr 2013 jedoch nicht entmutigen. Der Titel stünde ohnehin nicht auf der Agenda von Mercedes. Für ihn wäre es schon eine erfolgreiche Saison, wenn sein Team im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Schritt nach vorne machen würde.

Wie genau der Fortschritt aussehen soll, ließ Rosberg offen. Eine Steigerung könnte in vielerlei Hinsicht erfolgen. "Verbesserung kann in größerer Konstanz bestehen, nicht wie im letzten Jahr, als wir gut gestartet und danach abgefallen sind", erklärte er. "Eine Verbesserung wäre es auch, wenn wir durchgängig ein gutes Auto hätten und ein oder zwei Siege einfahren könnten." Essenziel sei allerdings, dass es einen Aufschwung gäbe. "Es muss unbedingt nach vorne gehen. Wir müssen während der gesamten Saison die Einstellung haben: 'Okay, wir sind auf dem richtigen Weg, um die Besten zu werden.'"

Olaf Mehlhose, 07.02.2013

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