Regen bremst zweiten CRT-Testtag ein - Wenig Aktivität

Auch der zweite CRT-Testtag in Malaysia zeichnete sich durch wenig Streckenaktivität aus. Diesmal machte das Wetter einen Strich durch die Testrechnung.

Nach Elektronikproblemen am ersten CRT-Testtag in Malaysia kämpften alle drei Claiming Rule Teams - die 2013 die Magneti Marelli Elektronik einsetzen und damit zwei zusätzliche Tage auf dem Sepang Circuit zugesprochen bekamen - am Montag mit dem Wetter. Denn schon kurz nach Streckenöffnung setzte der Regen ein. Trotzdem drehten die Piloten einige Runden im Nassen.

Claudio Corti gab sein Debüt auf der Strecke, fuhr aber nur sieben Runden. Auch Colin Edwards verbrachte etwas Zeit auf dem Kurs. Avintia Pilot Hector Barbera schaffte es trotz Regen, sich am zweiten Testtag besser zu fühlen. "Gestern hatten wir einige technische Probleme und konnten das Bike nicht testen. Heute läuft alles besser", teilte der Spanier mit, der insgesamt 20 Runden zurücklegte.

Sein Teamkollege Hiroshi Aoyama wollte mit seiner verletzten Hand kein unnötiges Risisko eingehen und setzte den Tag komplett aus. Danilo Petrucci fuhr mit einer 2:23.456 die schnellste Zeit, legte aber nur vier Runden am Vormittag zurück. Auch Lukas Pesek umrundete die malaysische Strecke am Nachmittag auf der neuen Maschine mehrfach.

Während die sechs CRT-Fahrer bereits rausfahren konnten, bereiteten sich alle anderen Piloten in den Boxen vor und Michael Laverty fuhr vor seinem Debüt in der Königsklasse bereits ein paar Runden mit dem Roller um den Kurs. Ab Dienstag werden alle MotoGP-Piloten zusammen auf die Strecke fahren. Drei Tage lang wird getestet, was das Zeug hält.

Valentino Rossi und Jorge Lorenzo haben ab Dienstag zwei Rahmen-Optionen für ihre M1 zur Auswahl. Das stufenlose Getriebe, das Yamaha bauen will, um näher an die Honda heranzukommen, wird in Sepang noch nicht da sein. Cal Crutchlow im Tech 3 Team bekommt einen modifizierten M1 Rahmen und einen neuen Motor, der Ende 2012 schon von Lorenzo und Ben Spies genutzt wurde. Bradley Smith erhält ebenso einen neuen Motor, fährt aber mit dem gleichen Chassis, das er bereits in Valencia getestet hatte. Um sich besser ans Bike zu gewöhnen wird es für den britischen Rookie wichtiger sein, Zeit auf der Strecke zu verbringen, anstatt neue Teile und Einstellungen zu probieren.

Maria Pohlmann, 04.02.2013

© adrivo Sportpresse GmbH - http://www.motorsport-magazin.com