Nagl muss pausieren - Handverletzung bei Sturz in Mantova

Nach seinem turbulenten Unfall beim Starcross in Mantova wurde der deutsche MX1-Pilot Max Nagl am Montag noch einmal genauer untersucht.

Eine genauere Untersuchung nach seinem Crash beim Starcross in Mantova ergab, dass Max Nagl auf Grund einer Handverletzung eine Zwangspause einlegen muss, sein Testprogramm soll aber in zwei bis drei Wochen fortgesetzt werden.

Das Premierenwochenende im Honda World Motocross Team nahm einen perfekten Start: Nagl siegte im Qualifikationsrennen am Samstag und war im Verlauf beider Renntage auf Augenhöhe mit seiner Konkurrenz. Doch im dritten Durchgang folgte in Führung liegend ein plötzliches Aus. Der Bayer kollidierte mit einem Kontrahenten und fiel unsanft zu Boden. Nach einer ersten ärztlichen Untersuchung konnte Entwarnung gegeben werden. Der Nacken- und Halsbereich blieb, bis auf einige Hämatome, unberührt.

Doch die Hand bereitete dem amtierenden Mannschaftsweltmeister Sorgen. Bei einem erneuten Scan wurden einige Verletzungen festgestellt, welche ihn zu einer zwei- bis dreiwöchigen Trainingspause zwingen. "Die Ärzte haben in der linken Hand eine Verletzung von zwei kleinen Knochen und einem Band festgestellt", erklärt der MX1-Fahrer. Zur besseren Genesung wird er voraussichtlich zurück nach Belgien reisen, um sich dort weiter behandeln zulassen.

Der Unfallhergang war für Nagl auf jeden Fall eindeutig: "Es war ein normaler Rennunfall, Clement [Desalle] hatte kein Chance mir auszuweichen. Er hat sich heute bei mir gemeldet und sich nach meinem Gesundheitszustand erkundigt." Mit Ausnahme vom Sturz war der Honda-Neuzugang mit seinem Wochenende zufrieden: "Die Erkenntnisse des Wochenende sind hilfreich für den weiteren Saisonverlauf. Die Honda vermittelt mir ein sehr gutes Gefühl und die Zusammenarbeit im Team ist perfekt. Leider müssen wir die geplanten Tests verschieben. Ich hoffe aber bis zum WM-Auftakt in Katar topvorbereitet zu sein. An dieser Stelle vielen Dank an alle Fans für die zahlreichen Genesungswünsche."

, 29.01.2013

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