Massa hadert nicht mit seinem Schicksal - Starker Teamkollege macht einen besser

Felipe Massa hadert nicht mit seinem Schicksal im Schatten seiner erfolgreicheren Teamkollegen zu stehen.

2013 ist Felipe Massas achte Saison bei Ferrari. "Ich würde nichts anders machen. Ich habe zwar noch keinen Titel gewonnen, aber meine Karriere verlief fantastisch", bilanzierte der Brasilianer. Die Tatsache, dass er immer wieder im Schatten seiner erfolgreicheren Teamkollegen steht, frustriert ihn nicht.

"Ich bin zufrieden mit dem, was ich tue. Sicherlich will man immer mehr und ich werde weiterhin alles geben, um mehr zu erreichen als ich bis jetzt geschafft habe. Ich kann an der Vergangenheit nichts ändern und ich will es auch nicht", verriet Massa.

Allerdings räumte er ein, dass er nicht ganz glücklich mit seiner Performance im Vergleich zu Fernando Alonso ist. "Wenn man nicht vor dem Teamkollegen liegt, dann kann man nicht zu 100 Prozent happy sein. Nur wenn man vorne fährt, Rennen und Titel gewinnt, dann ist man der glücklichste Mann der Welt", betonte Massa. Dennoch bevorzugt er einen starken Piloten als Teamkollegen.

"Das macht einen noch besser. Man lernt vom anderen", so der Ferrari-Pilot. Vergleiche mit seinen früheren Teamkollegen Michael Schumacher oder Kimi Räikkönen will er nicht ziehen. "Wenn man zwei Zehntel hinter dem Teamkollegen liegt, dann denken viele negativ über einen. Aber viele vergessen, dass wir auf dem höchsten Level im Motorsport performen", stellte Massa klar.

Kerstin Hasenbichler, 22.01.2013

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