Massa: Paydriver für den Sport nicht gut - Geld vs. Talent

Felipe Massa warnt davor, Piloten unter Druck zu setzen, indem man von ihnen zusätzliche Sponsorengelder verlangt. Das würde dem Sport schaden.

Timo Glock ist das jüngste Beispiel einer Serie von Piloten, die aufgrund von fehlenden Sponsorengeldern ihr Cockpit räumen mussten. Felipe Massa kann durchaus verstehen, dass ein kleines Team wie Marussia bei Fahrerentscheidungen auch ans Geld denken muss.

"Es hat bestimmt einen Grund, warum Marussia diese Entscheidung getroffen hat, vermutlich einen finanziellen. Es ist ja bekannt, dass viele Fahrer es aufgrund fehlender Sponsoren nicht in die Formel 1 schaffen oder in der Formel 1 bleiben", erklärte der Brasilianer. Gut findet er den Trend zu Paydrivern in der Formel 1 nicht. "Ehrlich gesagt, ist das keine gute Sache für den Sport", so Massa.

Kerstin Hasenbichler, 22.01.2013

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