Jerez-Test für Ducati erst am Ende ergiebig - Das Wetter ließ lange warten

Das Alstare Ducati Superbike-Team war bei seinem Testbesuch in Jerez nicht vom Wetterglück verfolgt. Am Ende konnte aber doch noch gearbeitet werden.

Drei Testtage hatte sich das Alstare Ducati Team in Jerez vorgenommen, die ersten beiden waren dank des Wetters aber mehr oder weniger wertlos. Erst am Montag, dem letzten Testtag, konnte das Team am Nachmittag vernünftig arbeiten. Die Strecke trocknete endlich ab und bevor es Richtung Australien geht, wo noch weitere Tests und Ende Februar der WSBK-Saisonstart anstehen, konnten noch Daten gesammelt werden.

Die Sonne schien und die Temperaturen stiegen sogar bis auf 14 Grad Celsius, wodurch Carlos Checa 42 Runden und Ayrton Badovini 40 Runden unterbringen konnten. Der Spanier kam auf eine Bestzeit von 1:41.826 Minuten, womit er rund eine Sekunde schneller war als seine 1:42.840 im November. Damit sah er im direkten Vergleich gegen BMW gut aus. Eigentlich hätte der deutsche Hersteller erst am Dienstag zusammen mit Kawasaki zu testen beginnen sollen, doch Ducati erlaubte es Marco Melandri, die Arbeit bereits einen Tag früher aufzunehmen.

Melandri erreichte laut GPOne eine Bestzeit von 1:42.065 Minuten, sein Teamkollege Chaz Davies konnte noch nicht eingreifen. Er war am Flughafen London/Stansted eingeschneit, Kawasaki-Pilot Tom Sykes dürfte es ähnlich gegangen sein. Dafür aber konnte Melandri Positives vermelden, dass sich der Zustand seiner Schulter über die Winterpause stark verbessert zu haben scheint, wie er über Twitter wissen ließ: "Die Schulter scheint gut zu funktionieren, das macht mich sehr glücklich. Jetzt muss ich die Kraft für die Renndistanz zurückgewinnen."

Falko Schoklitsch, 22.01.2013

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