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Nico Terol & Jonas Folger - Die jungen WildenNico Terol und Jonas Folger beantworten im Doppelinterview Fragen zu ihrem intensiven Winterprogramm und der kommenden Saison.Was hast du in der freien Zeit gemacht? Jonas Folger: Ich hatte sehr ruhige Feiertage mit meiner Familie und meiner Freundin. Es hat viel Spaß gemacht, denn es war unser erstes Weihnachten mit unserer kleinen Tochter. Was war dein größter Fehltritt als Kind? Jonas Folger: Ich war in der Schule eine harte Nuss, ich mochte meine Lehrer nicht besonders. Ich war ein dickköpfiges Kind und ich konnte mich nicht dafür erwärmen, wenn mir jemand gesagt hat, was ich tun soll. Warum nutzt ihr eure Startnummern 18 und 94? Jonas Folger: In der MotoGP Academy war die 25 meine Startnummer und ich hätte sie gerne in der Weltmeisterschaft behalten, aber sie war schon vergeben, also haben sie mir die 94 gegeben. Ich habe die 94 behalten, seitdem ich Grands Prix fahre und nun liebe ich sie. Welche Qualitäten schätzt ihr am anderen? Jonas Folger: Viele Dinge, ich kann viel von ihm lernen. Er ist ein toller Sportler, komplett fokussiert auf seine Karriere und sein Training, er überlässt nichts dem Zufall. Er ist für seine Siegermentalität bekannt und physisch gesehen ist er eine Maschine. Ihr scheint auf 'Spanglisch' gut zurecht zu kommen - hattet ihr jemals Kommunikationsprobleme? Jonas Folger: Wir sprechen beide unsere eigene Sprache fließend! [lacht] Wir benutzen Englisch, um uns zu verständigen. Nico, um welchen Ratschlag würdest du Jonas bitten? Und Jonas, was kannst du von einem Weltmeister wie Nico lernen? Jonas Folger: Wie man seine Nerven während einer Saison unter Kontrolle behält, wenn so viel auf dem Spiel steht. Welche Qualität hättet ihr gern vom anderen? Jonas Folger: Ich wäre gerne so bestimmt wie er und mental stark. Was erhofft ihr euch 2013? Jonas Folger: Ich würde gerne mit dem MAPFRE Aspar Team Weltmeister werden. Habt ihr irgendwelche seltsamen Angewohnheiten? Jonas Folger: Bei den Rennen ziehe ich meine Handschuhe und meinen Helm in einer bestimmten Weise an, aber im täglichen Leben bin ich nicht abergläubisch. Wodurch kann Nico Terol nachts hin und wieder nicht schlafen? Wie geht es Jonas, besonders mit dem Baby? Jonas Folger: Am Anfang ist es etwas komisch, aber man gewöhnt sich schnell daran, ein paar Mal pro Nacht aufzustehen. Sophie ist wirklich brav und schreit nur, wenn sie hungrig ist oder neue Windeln braucht. Supermoto, Motocross, Mountainbike, Fitnesstraining… Ihr seid beide stark ins neue Jahr gestartet oder? Jonas Folger: Ich habe noch nie ein Jahr so intensiv begonnen wie dieses. Es ist hart, aber all die Vorbereitung wird für die Zeit vor der Saison und die Saison selbst entscheidend sein. Wie sehen eure Pläne für die Vorsaison aus, die im Februar beginnt? Jonas Folger: Ich freue mich wirklich darauf, die neue Kalex, die sich sicherlich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich entwickelt hat, zu testen. Ehrlich gesagt wäre ich gerne - ohne von Rundenzeiten besessen zu sein - bei den Testfahrten vor der Saison ganz oben auf den Zeitenlisten. Was erhofft ihr euch von den neuen Bikes? Jonas Folger: Es wäre schön, wenn wir an der Hinterachse etwas mehr Grip hätten, um das Gefühl mit der Front auszubalancieren, das hervorragend ist. Ich hoffe auch, dass KTM mit einem kräftigeren Motor aufwartet. Das ist jeweils die vierte und zweite Saison beim Aspar Team. Wie gut fühlt ihr euch in diesem Team? Jonas Folger: Ich fühlte mich vom ersten Tag an als Teil des Teams und ich fühle mich mit jedem wohl, mit dem ich beim MAPFRE Aspar Team zusammenarbeite. Jeder ist freundlich, vertraut und zugleich extrem professionell.
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