X-raid nutzt den Ruhetag - Viel Arbeit in Tucuman

X-raid checkt am einzigen Ruhetag der Dakar alle sechs Fahrzeuge komplett durch. Die Piloten müssen sich den Fragen der Journalisten stellen.

Wer denkt, dass am Ruhetag alle Teilnehmer der Dakar 2013 faul in der Sonne liegen, der hat sich kräftig getäuscht. Im Biwak in San Miguel de Tucuman herrscht heute reges Treiben - natürlich auch im Servicepark des X-raid Teams. Dort werden die fünf Mini All4 Racing und der BMW X3 CC von den Mechanikern zerlegt, gecheckt, einige Teile erneuert und schlussendlich wieder zusammengebaut.

Für die Piloten ist ein normaler Renntag sicherlich anstrengender als der Ruhetag, aber auf ihrem Terminplan folgt ein Interview auf das nächste. Besonders Stéphane Peterhansel, der die Rallye Dakar seit dem zweiten Tag anführt, steht im Mittelpunkt der Medien. "Das war der härteste Start in die Dakar seitdem wir in Südamerika sind", erzählt der Franzose. "Aber ich bin fit und die zweite Woche kann kommen. Trotzdem freue ich mich, dass ich heute etwas abschalten kann." Peterhansel führt weiterhin mit einem Vorsprung von 3:14 auf Nasser Al Attiyah im Buggy.

Mit Leonid Novitskiy, Nani Roma und Orlanda Terranova auf dem Plätzen vier, sieben und acht liegen drei weitere Piloten des X-raid Teams in den Top 10. "Die erste Woche war sehr ereignisreich", so Monster Energy X-raid Teamchef Sven Quandt. "Es ist erstaunlich, wie groß die Abstände sind - abgesehen von den beiden an der Spitze. Heute werden die Fahrzeuge komplett gecheckt, damit wir perfekt vorbereitet in die zweite Woche starten können."

Besonders der gestrige Tag ist noch großes Thema im Biwak. Die kleine Flutwelle, die nach starken Regenfällen in den Anden durch ein ausgetrocknetes Flussbett schoss, hat viele Piloten nachträglich beeindruckt. Da viele Fahrzeuge feststeckten oder einen Umweg fahren mussten, kamen sie erst spät ins Biwak. Um so wichtiger ist der Ruhetag für die Teams.

, 14.01.2013

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