Brabham-Familie gewinnt Rechtsstreit um Namen - Langer, ermüdender Kampf

Die Brabham-Familie lässt eine Nutzung des Namens per Gerichtsbeschluss verbieten. Der Name verdiene es, beschützt zu werden, meint David Brabham.

Gutes Ende nach langem Kampf: Die Brabham-Familie hat einen Gerichtsstreit um die Rechte am Namen Brabham gewonnen. David Brabham, Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters und Rennstallgründers Jack Brabham, hatte Michael Trick verklagt, nachdem er sich geweigert hatte, die EU-Richtlinien für die Nutzung des Namens in Deutschland zu akzeptieren.

Brabham zeigte sich erleichtert, dass der Rechtsstreit nun ein Ende hat. "Ich bin sehr erfreut, dass die Situation endlich geklärt ist", sagte er. "Es war ein langer, ermüdender Kampf, aber ich hatte das Gefühlt, dass wir den Namen Brabham beschützen müssen", so Brabham. "Gestützt von einer 60-jährigen Tradition im Motorsport steht die Marke weltweit für Innovation und Erfolg und verdient es, beschützt zu werden."

Allerdings sei es bei dem Disput nicht nur darum gegangen, die Integrität des Namens zu wahren, erklärte Brabham. "Das Urteil wird nicht nur der Marke Brabham bei ihren zukünftigen Plänen helfen, sondern auch die sich im Aufstieg befindende dritte Fahrer-Generation mit Sam und Mark schützen."

Olaf Mehlhose, 09.01.2013

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