Protest gegen Sainz-Urteil - Strafe für Al-Attiyah - Hickhack nach 2. Etappe

Bei der Dakar geht es rund: Einige Teams wollen gegen das Carlos-Sainz-Urteil protestieren. Nasser Al-Attiyah unterdessen im Pech.

Hickhack bei der Rallye Dakar um Carlos Sainz: Neben X-raid und Toyota wollen auch weitere Teams Protest gegen die Zeitgutschrift für das Duo Carlos Sainz/Timo Gottschalk einlegen. Die beiden Buggy-Piloten hatten auf der zweiten Etappe bei Kilometer 74 einiges an Zeit eingebüßt, weil die GPS-Geräte an Bord offenbar einer Störung unterlagen. Die dadurch 21 verlorenen Minuten wurden dem Duo vom ASO anschließend jedoch gutgeschrieben und so übernahmen Sainz/Gottschalk wieder die Gesamtführung vor Stephane Peterhansel.

Jetzt der Protest gegen das Urteil. Nach einer ersten Auswertung soll einer der GPS-Sender an der besagten Stelle funktioniert haben, wie der sid berichtet. Eine endgültige Entscheidung wird für Montagmittag Ortszeit erwartet. "Das klingt alles sehr komisch", sagte Dirk von Zitzewitz. "Timo mir gesagt, dass er den Wegpunkt sehr spät bekommen hätte."

Während das Verfahren um Rallye-Ikone Sainz noch in der Schwebe ist, musste Nasser Al-Attiyah einen ordentlichen Rückschlag einstecken. Dem Katari wurde eine Zeitstrafe von einer Stunde aufgebrummt, weil er einen Wegpunkt ausgelassen hatte. Der Dakar-Sieger von 2011 hatte nach dem Ende der zweiten Etappe ebenfalls über Probleme mit seinem GPS-Sender geklagt und fällt nun auf den letzten Platz zurück.

Robert Seiwert, 07.01.2013

© adrivo Sportpresse GmbH - http://www.motorsport-magazin.com