Marquez rechnet nicht mit Podestplatz - Spanier stapelt tief

Die Erwartungen an MotoGP-Aufsteiger Marc Marquez sind groß. Doch der Moto2-Weltmeister relativiert das Ziel Podiumsplatz selbst.

Steil war er, der Aufstieg von Marc Marquez im Grand-Prix-Zirkus. Und auch bei den ersten Testfahrten auf seiner neuen MotoGP-Maschine wusste der Spanier bereits zu überzeugen. Kein Wunder also, dass die Erwartungen an den Honda-Piloten groß sind.

Nachdem Giacomo Agostini Marquez erst kürzlich davor gewarnt hatte in der Königsklasse zu früh zu hohe Ziele anzupeilen, relativierte der Spanier nun auch selbst seine Chance darauf, in seiner ersten MotoGP-Saison einen Podiumsplatz zu erzielen. "Aktuell denke ich, dass es nicht machbar ist", sagte Marquez der Zeitung AS und fügte hinzu: "Ich schließe nichts aus, es ist unmöglich etwas vorherzusagen, aber Honda hat mir gesagt, dass ich es ruhig angehen soll." Allerdings stapelte der Spanier nicht nur tief, sondern gestand auch, dass ihm die ersten Testfahrten auf der Honda MotoGP-Maschine leichter gefallen sind, als erwartet.

"Als ich nach Malaysia gekommen bin, habe ich mit drei harten Tagen gerechnet, aber ich habe schnell begonnen Vertrauen in das Bike zu gewinnen und neue Dinge auszuprobieren", sagte Marquez. Trotz der ersten Erfolge sei dennoch ein langer Weg zu gehen. "Ich hoffe aus den ausstehenden Tests weitere Vorteile zu ziehen", sagte der Spanier.

Eva Wagner, 02.01.2013

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