Kobayashi erhält kein Cockpit für 2013 - Hoffnungen ruhen auf 2014

Kamui Kobayashi muss seine Hoffnung begraben, 2013 in der Formel 1 zu starten und peilt ein Cockpit für 2014 an. Starts in einer anderen Serie schließt er aus.

Obwohl Kamui Kobayashi nach seinem Rauswurf bei Sauber acht Millionen Euro an Sponsoren/Spendengelder auftrieb, um ein Cockpit für die Saison 2013 zu erhalten, musste er sich jetzt eine Niederlage eingestehen. Der Japaner wird erst 2014 in die Formel 1 zurückkehren. "Ich war in der Lage, ein Budget von mindestens acht Millionen Euro mitzubringen", erklärte Kobayashi auf seiner Webseite. "Leider reichte die Zeit nicht und ich kann für 2013 keinen Platz bei einem wettbewerbsfähigen Team sichern."

Er sei sehr traurig und es tue ihm für die Fans und die japanischen Firmen, die ihn unterstützten, leid. "Aber ich bin nach wie vor zuversichtlich, es 2014 zu schaffen." Für den Moment will Kobayashi den Spendenaufruf stoppen und das Geld für 2014 sparen und gleichzeitig nach der besten Option für 2013 und 2014 schauen. "Mein Hauptziel ist, für 2014 einen wettbewerbsfähigen Sitz in der Formel 1 zu sichern. Ich habe kein Interesse daran, in irgendeiner anderen Serie zu fahren", stellte er klar.

Annika Kläsener, 18.12.2012

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