Kaltenborn: Kobayashi fehlte die Konstanz - Eine harte Entscheidung

Laut Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn fehlte Kamui Kobayashi 2012 die Konstanz, dennoch hofft sie, dass er in der Formel 1 bleibt.

Selbst Kamui Kobayashi sah seine Felle davonschwimmen und sprach vor dem Saisonfinale von besseren Chancen auf ein Cockpit 2014. Seit Freitag ist es amtlich: Kamui Kobayashi wird 2013 durch Esteban Gutierrez ersetzt. Fehlende Sponsorengelder sind laut Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn nicht der Grund für die Trennung gewesen.

"Wir haben das Ganze intern analysiert und uns dazu entschlossen, mit zwei neuen Fahrern in die nächste Saison zu gehen. Das Potenzial bei Kamui ist da, er ist ein guter Fahrer und das Ergebnis der Auto-Entwicklung über den Winter hat viel mit seinem Input zu tun gehabt, aber es gab dieses Jahr zu viele Ups und Downs", sagte Kaltenborn.

Sie hofft, dass der Japaner in seiner Heimat Unterstützer findet. "Ich hoffe, er bleibt in der F1, denn er hat sehr viele Fans und hat es fahrerisch verdient. Es wäre ein Verlust, wenn er kein Cockpit erhält", betonte Kaltenborn. Über seinen Stand im Team ist Kobayashi stets informiert gewesen. "Kamui war immer über den Status informiert. Für uns war wichtig, dass die Kommunikation vorhanden ist. Wir kennen Kamui seit drei Jahren und mögen ihn sehr - umso härter war die Entscheidung", verriet Kaltenborn.

Kerstin Hasenbichler & Philipp Schajer, 23.11.2012

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