Porsche-Piloten selbstbewusst zum Saisonfinale - Vizemeisterschaft im Visier

Mit dem Petit Le Mans auf der legendären Rennstrecke Road Atlanta geht am 20. Oktober die Saison der American Le Mans Series zu Ende.

Bei dem 1.000-Meilen-Rennen im US-Bundesstaat Georgia sind sechs Porsche-Werksfahrer am Start. Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Long (USA) wollen zusammen mit Patrick Pilet (Frankreich) im Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports ihren zweiten Saisonsieg in der hart umkämpften GT-Klasse.

Das Rennen

Das Petit Le Mans ist einer der Höhepunkte der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt. Es wird seit 1999 auf der 4,087 Kilometer langen Road Atlanta in der Nähe von Braselton ausgetragen, einer der traditionsreichsten und anspruchsvollsten Rennstrecken in den Vereinigten Staaten.

Die Porsche-Fahrer

Im Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports werden die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister und Patrick Long von ihrem Werksfahrerkollegen Patrick Pilet (Frankreich) unterstützt. Das Cockpit beim Team Falken Tire teilt sich Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) mit Bryan Sellers (USA) und Martin Ragginger (Österreich), den zweiten Flying Lizard-Porsche steuert Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau) im Wechsel mit Seth Neiman (USA) und Nick Tandy (Großbritannien). Der sechste Porsche Werksfahrer beim Petit Le Mans ist Richard Lietz (Österreich) im 911 GT3 RSR von Paul Miller Racing, zusammen mit Sascha Maassen (Aachen) und Bryce Miller (USA).

Das Fahrzeug

Der Porsche 911 GT3 RSR ist das Topmodell der Kundensportfahrzeuge von Porsche Motorsport. In die neue Saison startete er mit umfangreichen Modifikationen und ist seit dem Rennen in Laguna Seca zusätzlich mit einem neuen Frontsplitter und einem angepassten Heckflügel unterwegs.

Die Porsche-Erfolge

Mit neun GT-Siegen seit 1999 ist Porsche der erfolgreichste Hersteller in Road Atlanta. Jörg Bergmeister setzte in den Jahren 2003 bis 2007 mit fünf Siegen hintereinander neue Maßstäbe. Mit dem Porsche RS Spyder feierte Porsche darüber hinaus von 2006 bis 2008 drei Siege in Folge in der Klasse LMP2.

Die Zeiten

Das Rennen startet am Samstag, 20. Oktober, um 11.30 Uhr Ortszeit (17.30 Uhr MESZ) und dauert maximal zehn Stunden. Auf www.americanlemans.com/live wird es im Internet übertragen. Das GT-Qualifying ist am Freitag ab 20.20 Uhr auf www.porsche.com/alms-live zu sehen.

Stimmen vor dem Rennen

Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: "Mit dem traditionsreichen Petit Le Mans geht eine überaus spannende Saison zu Ende, die vor allem in der GT-Klasse hart umkämpft war. Das Finale in Road Atlanta mit 40 Sportwagen am Start wird sicherlich ein weiterer Höhepunkt werden."

Jörg Bergmeister: "Das Petit Le Mans ist ein echtes Highlight zum Saisonabschluss. Wir wollen uns die Vizemeisterschaft sichern, dafür müssen wir auf jeden Fall vor unseren Mitkonkurrenten ins Ziel kommen. Insofern wird das eine schwierige Aufgabe."

Patrick Long: "Die Road Atlanta ist eine tolle Strecke. Eine echte Herausforderung für jeden Fahrer. Wir hoffen natürlich, dass wir genauso konkurrenzfähig sein werden wie in den letzten Rennen. Dann ist alles möglich."

Patrick Pilet: "Ein 1.000-Meilen-Rennen ist immer ein ganz besonderes Format. Eine große Herausforderung, die sehr viel Spaß macht."

Wolf Henzler: "Das Petit Le Mans ist ein sehr spezielles Rennen. Beim Start kurz vor Mittag ist es meistens sehr warm, nach Einbruch der Dunkelheit wird es merklich kühler. Die Temperaturunterschiede machen die Reifenwahl noch schwieriger."

Marco Holzer: "Road Atlanta ist eine faszinierende Rennstrecke. Ich hoffe, dass wir von der Performance her an das letzte Rennen in Virginia anknüpfen können. Das wäre ein toller Saisonabschluss."

Richard Lietz: "Ich freue mich darauf, diesen Klassiker fahren zu dürfen. Ich werde alles tun, um meinen Teamkollegen ein erfolgreiches Saisonfinale zu ermöglichen."

, 16.10.2012

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