Die Stimmen der Sieger zur 9. Etappe - Freud und Leid

Jonah Street auf Yamaha gewann die neunte Etappe vor BMW-Mann Frans Verhoeven. In der Gesamtwertung machte Cyril Despres auf Spitzenreiter Marc Coma Boden gut.

Nach der neunten Etappe der Dakar 2011 äußerten sich die beiden Erstplatzierten des Tages, Jonah Street und Frans Verhoeven, sowie die beiden in der Gesamtwertung in Führung liegenden Fahrer Marc Coma und Cyril Despres auf der offiziellen Webseite der Rallye zu ihrem Ergebnis. Der US-Amerikaner Street war dabei außer sich vor Glück über seinen Triumph - Spitzenreiter Marc Coma war mit dem Tag hingegen weniger zufrieden:

Jonah Street (USA), Yamaha: Es war phantastisch. Wissen Sie, wir hatten bei dieser Rallye schon viele schwere Momente. Die Dinge waren nicht immer zu unseren Gunsten. Es ist phantastisch. Es ist sehr bewegend. Wir sind hergekommen, um alles zu geben, was wir haben. Und besser als Erster geht einfach nicht. Ein Etappe zu gewinnen, ist wirklich etwas Besonderes. Ich bin in der dritten Welle losgefahren, was gut und schlecht war. Die Jungs vorne haben aufpassen müssen, und ich bin auf Angriff gefahren. Letztlich konnte ich alle einholen. In den ersten Dünen dann bin ich heftig gestürzt. Ich bin über den Lenker gegangen, aber es war noch ok. Heute hatten wir keine mechanischen Probleme. Ich bin sehr glücklich.

Frans Verhoeven (BEL), BMW: Ich fahre gern Cross und habe keine Angst davor, zwischen den anderen Fahren unterwegs zu sein. Ich bin vom Start an auf Angriff gefahren. Dann gab es in den Dünen und im Gebirge viel Nebel und ich bin auf Ullevalseter gestoßen. Das habe ich nicht verstanden, denn er war 5 Min. vor mir gestartet. Aber ich habe mir gedacht, dass die vordere Gruppe sich wohl verfahren hat und dass ich dann wohl gut navigiert habe. Das Ergebnis ist perfekt.

Cyril Despres (FRA), KTM: Nach dem Start sind wir nicht sehr lange in der Linie geblieben, denn bei km 17 hat Helder Rodrigues eine falsche Richtung eingeschlagen und sind wir ihm alle gefolgt. Wir sind dann umgekehrt, und als wir zurückkamen, sind wir auf die zweite Welle gestoßen. Da sind wir dann alle im Staub gefahren. Insgesamt eine etwas merkwürdige Etappe. Für die Gesamtwertung habe ich Verantwortung übernommen, denn ich bin das Katz-und-Maus-Spiel seit einigen Jahren satt. Wir werden sehen, ob es was bringt. Jetzt müssen wir auf Fiambala warten.

Marc Coma (ESP), KTM: Es gab den Start von der Linie und viel Nebel: Dadurch wurden der Beginn der Etappe und die Orientierung schwierig. In der ersten Gruppe haben wir uns verfahren und wir sind rechts abgezweigt. Als wir die Piste wiedergefunden haben, kam gerade die zweite Welle an. Das war ein bisschen konfus. Dann hat sich eine Gruppe von zwanzig schnellen Fahrern gebildet, und wir haben die Spezialetappe normal zu Ende fahren können. Doch es war letztlich ein schwerer Tag.

, 11.01.2011

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