ADAC Rallye Masters - Wichura weist den Weg

Zimmermann punktet erneut

Nach fast 160 Wertungsprüfungskilometern wurden in Sulingen weitere wichtige Punkte im ADAC Rallye Junior Cup eingefahren.

Motorsport-Magazin.com - Der zweite Lauf zum ADAC Rallye Masters und dem ADAC Rallye Junior Cup bei der 25. ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulingen bot Spannung von der ersten bis zur letzen Minute.119 Teams fuhren am Samstag über die Startrampe in Sulingen.

Dazu berichtet der Beifahrer Dr. Henry Wichura: "Vor vier Jahren fragte mich der damals noch 20-jährige Sebastian Zimmermann aus Plauen, ob ich ihm als Beifahrer zur Seite stehen und beim Einstieg in den Rallyesport helfen könnte. Da ich aber bereits andere Verpflichtungen hatte, musste ich ihm leider absagen. Nachdem ich allerdings seinen Namen ohne Beifahrer in der Nennliste der diesjährigen 49. Erzgebirgsrallye gesehen habe, zögerte ich nicht lange und bot ihm meine Hilfe an. Und so gab es den zweiten gemeinsamen Start auf dem wunderschönen VW Golf III, der nach Gruppe H aufgebaut wurde. In Sulingen erwartete uns eine gut gefüllte Division mit 14 Fahrzeugen, die teilweise dem VW Golf III GTI nicht nur technisch überlegen waren."

Nach hektischem Start sollte uns die zweite Kurve der Rallye auch gleich einmal aufwecken.
Henry Wichura

Wichura weiter: "Vor der ersten Prüfung drehte sich Vieles um die Frage, wie sieht es im IVG-Gelände aus, denn dort fallen zumeist die Entscheidungen. Die verschlungenen Asphaltsträßchen im ehemaligen Militärdepot liegen überwiegend im dichten Wald und sind deshalb selten trocken. Der beste Reifen für diese Bedingungen ist klassischerweise ein weicher Intermediate, mit dem Sebastian und ich auf die erste Schleife gingen. Nach hektischem Start sollte uns die zweite Kurve der Rallye auch gleich einmal aufwecken."

An einem Linksabzweig rutschte das Duo etwas von der Strecke. "Nach dem ersten Drittel fanden Sebastian und ich unseren Rhythmus und kamen problemlos durch die schwierigste Prüfung des Tages", so Wichura. "Im ersten Service diagnostizierten unsere Mechaniker eine angerissene Antriebswelle. Das Team zögerte nicht lange und entschloss sich zum Wechsel. Nach zwölf Minuten war der Golf wieder voll einsatzbereit."

Auf der identischen zweiten Schleife fuhren die beiden unter dem Motto: Durchkommen, Kopf einschalten und Lernen, um am Nachmittag noch einmal angreifen zu können. Auf den trockenen Nachmittagsprüfungen wirkte sich die fehlende Motorleistung nicht ganz so drastisch aus. Im Ziel reichte es zu einem tollen fünften Platz in der Division 3, was gleichzeitig zehn wichtige Punkte im Kampf um den ADAC Junior Cup 2012 auf das Punktekonto brachte. In der Gesamtwertung verbesserten sie sich auf Platz sechs.




ADAC Rallye Masters 2013
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